Europa - Aktuelle Meldungen

420 Millimeter mehr Länge für die Sicherheit
06.06.2022 - Vor 50 Jahren war die große Schnauze dieses Mercedes-Benz kein Zeichen von Überheblichkeit, sondern von größerer Überlebensfähigkeit bei einem Unfall. Inzwischen haben die Ingenieure und Materialwissenschaftler den Designern längst die Freiheit zurückgegeben, die sie Ihnen damals hergeben mussten, damit beim Experimental-Sicherheits-Fahrzeug, kurz ESF 13, vor genug „Spielraum“ für eine ausreichende Knautschzone blieb. 420 Millimeter mehr Länge für die Sicherheit.
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Im Rückspiegel: Geländetauglich mit guten Manieren
06.06.2022 - Der Opel Monterey stellt 1992 nach dem Frontera aus dem Vorjahr den zweiten Versuch der Rüsselsheimer dar, dem Geländewagen zivilisierte Manieren beizubringen. Opel zählte dann mit beiden Typen zu den Pionieren einer neuen Fahrzeugklasse, den Crossover-Modellen zwischen Personenwagen und Geländeexperten. Opel beschrieb den Monterey noch in Deutsch als „allradgetriebens Freizeitfahrzeug“. Heute geht es kürzer. Frontera und mehr noch der Monterey gehörten zu den ersten SUV.
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„Der Hybrid wird kaputtanalysiert“
04.06.2022 - Am Dienstag geht es zur Sache: Dann stimmen die EU-Parlamentarier über ein drohendes Verbot von Verbrennungsmotoren ab. Die Entscheidung dürfte Folgen haben, über die sich die meisten Menschen gar nicht bewusst sind: Im Prinzip steht zur Abstimmung, ob sich weite Teile der Gesellschaft überhaupt noch ein Auto werden leisten können.
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Wir werden alle verfügbaren Technologien brauchen
04.06.2022 - Vor der Entscheidung des EU-Parlaments zu europäischen CO2-Flottengrenzwerten am Dienstag kommender Woche warnen Verbände, Mineralölproduzenten und Autozulieferer noch einmal vor einer einseitigen Festlegung auf Elektromobilität in Europa. Im Vorschlag der EU-Kommission ist das Ziel von minus 100 Prozent CO2-Emissionen der in der EU dann zugelassenen Neuwagenflotte enthalten.
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Bayern soll ein Modell für Deutschland werden
03.06.2022 - Das Next Mobility Accelerator Consortium aus der Paul Group, dem Unternehmen „MaierKorduletsch“ und der Shell will ein ganzheitliches Konzept für mittelschwere, mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Lkw anbieten. Auf der IAA Transportation 2022 vom 20. bis 25. September in Hannover plant das Konsortium, die Vorstellung seines Projekts in Bayern als skalierbares Modell für Deutschland und Mitteleuropa. Dazu gehören die komplette Infrastruktur für Wasserstoff, von der Herstellung bis zur Produktion der H2-LKW sowie Logistik und Betankung.
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Vorschau: Verbrenner und der Blick nach Brüssel
03.06.2022 - Nicht nur am Dienstag werden wir uns mit der Diskussion rund um den Verbrennungsmotor befassen müssen. Ab 14:30 Uhr entscheidet dort das EU-Parlament über das weitere Schicksal von mehr als 300 Millionen Autos in Europa. Wir haben bisher versucht, auf der Höhe der Diskussion zu berichten. Das wird so bleiben, aber es gibt auch erfreuliche Geschichten.
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Köln größter Abnehmer von Solaris-Wasserstoffbussen
03.06.2022 - Die Regionalverkehr Köln GmbH hat beim polnischen Hersteller Solaris 20 Urbino 12 Hydrogen mit Brennstoffzelle bestellt. Sie sollen noch in diesem Jahr geliefert werden. Danach werden in der Stadt insgesamt 35 Wasserstoffbusse der Marke im Linienverkehr unterwegs. Die Verkehrsbetriebe RK haben sich die Option auf 20 weitere Fahrzeuge des gleichen Typs offen gehalten.
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Kommentar: Einfalt statt Vielfalt
03.06.2022 - Es steht Spitz auf Knopf. Am kommenden Dienstag könnte das Europäische Parlament dem Autofahrer und dem Klima den Krieg erklären. Stimmt das Parlament dem Vorschlag der Kommission zu, muss nur noch der Europäischen Rat nicken und fast jeder Autobesitzer kann in derselben Sekunde mehrere Tausend Euro in den Wind schreiben. Wieder werden wir das Haupt senken und dankbar hinnehmen, dass uns nun die gerechte Strafe fürs Autofahren ereilt. Das muss und unser Beitrag zur Rettung des Klimas allemal wert sein, werden uns die Volksvertreter in Brüssel sagen. Viele werden zustimmen. Denn alle sitzen in der Falle, die da oben und wir hier unten.
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Wer falsch rechnet, den bestraft das Klima
03.06.2022 - Einseitige Elektrifizierung bringt nichts fürs Klima, dafür aber gigantische Rohstoffprobleme und Umweltschäden, gefährliche Abhängigkeiten, ein wachsendes Sicherheitsrisiko und sie destabilisiere die Stromnetze, behindere die Energiewende und sei in höchstem Maße unsozial. Das ist eine der Kernaussagen des Offenen Brief von 185 Wissenschaftlern an das EU-Parlament. Die Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Fachgebieten fordern die EU-Parlamentarier auf, am kommenden Dienstag gegen das faktische Verbrennerverbot zu stimmen.
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Das Klima folgt der Physik und nicht Brüssel
02.06.2022 - Kurz vor der Entscheidung in Brüssel über die Emissionsziele bei Autos sammeln sich die Kräfte, die sich gegen das alleinige Ausrichten auf den reinelektrischen Antrieb wenden. Dazu gehört neuerdings auch eine Gesellschaft von zehn mittelständischen Unternehmen der Energiebrache, die sich für einen möglichst schnellen Markthochlauf von synthetischen Kraftstoffen einsetzen. Heute hat sich die „eFuels GmbH“ mit einem offenen Brief an Brüssel gewandt. Die Unternehmer zeigen sich darin überzeugt, dass eine hohe Mengenverfügbarkeit von e-Fuels in vier bis fünf Jahren möglich ist.
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Renault fährt mit Mobilize in die Zukunft der Mobilität
02.06.2022 - Im Allgemeinen konzentrieren sich Automobilkonzerne auf eine Kernaufgabe: Sie wollen Fahrzeuge in möglichst hohen Stückzahlen auf den Markt bringen. Doch die Zeiten ändern sich, und die Industrie orientiert sich angesichts neuer Herausforderungen vom reinen Autohersteller zu einem Dienstleister in Sachen Mobilität.
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Synthetische Kraftstoffe für weniger als einen Euro
02.06.2022 - Die auch nach dem Steuerrabatt noch hohen Preise für den Kraftstoff nimmt die „eFuel Allianc“ zum Anlass eine optimistische Perspektive für die Preise der Kraftstoffe aus Kohlendioxid (CO2) und Strom zu entwickelt. Monika Griefahn, die Vorstandsprecherin der Gemeinschaft vieler interessierter Unternehmen von der Mineralölwirtschaft bis zum ADAC, hält auf lange Sicht sogar einen Literpreis von unter einem Euro für möglich. Griefahn verbindet diese Aussage mit der Forderung an Brüssel nach mehr Akzeptanz für synthetischen Kraftstoffe bei den Beschlüssen zu den CO2-Flottenzielen am kommenden Dienstag.
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