Exporte - Aktuelle Meldungen

Autoindustrie warnt eindringlich vor Handelskrieg mit China
03.07.2024 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist sicher, mit Zöllen gegen chinesische Elektroautos werde das Ziel, faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten und die heimische Industrie vor unfairen Praktiken zu schützen, nicht erreicht. In einem heute vorgelegten Eckpunktepapier stellt der Verband fest, die geplanten Zölle werden den Hochlauf der Elektromobilität und die Dekarbonisierung und damit das Erreichen der Pariser CO2-Klimaziele verhindern. Sie seine daher nicht im Interesse der Europäischen Union, zumal sie sowohl europäischen Verbrauchern als auch europäischen Unternehmen schaden werden, erklärt der VDA.
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Globaler Trend zur E-Mobilität hält trotz deutscher Flaute an
25.04.2024 - Der Hochlauf der Elektromobilität hält entgegen dem kriselnden Absatz bei batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) in Deutschland ungebrochen an. Das zeigt der „Electric Vehicle Sales Review“ von „PwC Autofacts“ und „Strategy&“, der globalen Strategieberatung von PwC, in dem die Neuzulassungszahlen in weltweit 20 ausgewählten Märkten ausgewertet werden. Der globale E-Auto-Markt legte demnach im ersten Quartal 2024 um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Damit wuchs er deutlich stärker als der Gesamtmarkt, der ein Plus von vier Prozent zeigte.
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Wie reagiert Europa auf die Auto-Offensive aus China?
22.02.2024 - Steuert Chinas Autoindustrie in die Krise? Die chinesische Automarke HiPhi steht vor dem Aus: Der Hersteller von über 100.0000 Euro teuren Luxus-Elektroautos hatte erst jüngst den Showroom am Münchner Flughafen bezogen. Dort präsentierte früher Audi seine Modelle. Nun berichten chinesische Medien, HiPhi habe die Produktion im einzigen Werk in Yancheng gestoppt. Grade einmal 13.000 Autos der Marke hatten im vergangenen Jahr einen Abnehmer gefunden. Es wird nicht die letzte chinesische Automarke bleiben, die aufgeben muss: Über 100 Autohersteller gibt es in China. Sie könnten zusammengenommen mehr als 50 Millionen Autos im Jahr bauen, berichtet Jörg Wuttke. Er war bis zum vergangenen Jahr Präsident der EU-Handelskammer in China.
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Chery baut sein Entwicklungszentrum aus
24.01.2024 - Chery wird sein Entwicklungszentrum in Raunheim bei Frankfurt ausbauen. Dies kündigte der Hersteller im Vorfeld der Markteinführung seiner beiden Modelle Omoda 5 und Jaecoo 7 an. Der Standort hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einem wichtigen Forschungs, Entwicklungs-, Test- und Designzentrum des größten chinesischen Pkw-Exporteurs entwickelt. Europa-Geschäftsführer Jochen Tüting kündigte für dieses Jahr eine Verdoppelung der Mitarbeiterzahl auf bis zu 120 Mitarbeiter an. Zunächst soll im Sommer der Omoda 5 als Verbrenner für deutlich unter 30.000 Euro auf den deutschen Markt kommen. Eine Elektroversion soll es ebenfalls geben. Anschließend soll das SUV Jaecoo 7 folgen. (aum)
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Noch ein Chinese: Chery kommt nach Europa
03.10.2023 - Die 1997 gegründete Marke Chery ist seit 20 Jahren Chinas größter Automobilexporteur und verkauft seine Modelle auf aktuell 80 internationalen Märkten. Nun kommt das Unternehmen mit seinen beiden Marken Omoda und Jaecoo nach Europa. In Deutschland wird der Verkauf Anfang kommenden Jahres beginnen. Dort hat auch die Europazentrale ihren Sitz. „Die Einstiegsvariante des Omoda 5 wird bei deutlich weniger als 30.000 Euro starten“, sagte Geschäftsführer Jochen Tüting im Gespräch mit Car-Editors.Net. Er geht davon aus, dass sich die Exportzahlen des Unternehmens insgesamt bereits in diesem Jahr gegenüber 2022 verdoppeln werden. Und er kann sich auch sehr gut eine Fabrik in Europa vorstellen. (aum/ww)
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Im Rückspiegel: Skoda bekommt ein starkes Rückgrat
21.04.2023 - Mit dem Typ 420, dem „tschechischen Volkswagen“, setzte Skoda im April 1933 erstmals auf einen Rahmen mit zentralem Träger und Einzelradaufhängung. Das Konzept war seiner Zeit weit voraus und blieb dank kontinuierlicher Weiterentwicklung fast ein halbes Jahrhundert lang wettbewerbsfähig.
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Die meisten E-Autos gehen nach England, die meisten Verbrenner nach China
23.03.2023 - Deutschland hat im vergangenen Jahr rund eine halbe Million Elektroautos exportiert. Das waren knapp zwei Drittel (plus 65,2 Prozent) mehr als 2021. Wie das Statistische Bundesamt meldet, betrug der Wert der Fahrzeuge 24,2 Milliarden Euro. Wichtigstes Abnehmerland war mit einem Anteil von 14 Prozent Großbritannien. Knapp dahinter liegen die USA (13,1 Prozent). Auch der Import nahm zu, aber bei weitem nicht so stark: Im vergangenen Jahr wurden 358.000 Elektroautos für 10,5 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt. Das sind 22,2 Prozent mehr als 2021.
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In Deutschland mehr als ein Drittel Kohle-Strom
07.12.2022 - Der im dritten Quartal 2022 in Deutschland erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Strom stammte zu über einem Drittel (36,3 Prozent) aus Kohlekraftwerken (3. Quartal 2021: 31,9 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahm die Einspeisung von Kohlestrom im Vergleich zum dritten Quartal 2021 um 13,3 Prozent zu.
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MG peilt 10.000 Neuzulassungen an
13.07.2022 - MG Motor ist mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Im Juni lief in China das einmillionste für den Export bestimmte Fahrzeug vom Band und in Deutschland verzeichnete die Marke in den ersten sechs Monaten knapp 4200 Neuzulassungen. Das sind bereits 1000 Einheiten mehr als im gesamten Vorjahr, als die SAIC-Tochter hierzulande die Geschäfte aufnahm. Dabei zog die Nachfrage im zweiten Quartal spürbar an. Ziel ist es, in diesem Jahr in Deutschland 10.000 Fahrzeuge abzusetzen.
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Drei von zehn Steckdosen liefern heute Kohlestrom
17.03.2022 - Die Stromerzeugung aus konventioneller Energie stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 Prozent und machte einen Anteil von 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 Prozent), meldet heute das Statistische Bundesamt (Destatis). Dagegen sank die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 7,6 Prozent auf einen Anteil von 42,4 Prozent (2020: 47,1 Prozent). Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 Prozent mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 Prozent weniger als im Corona-Jahr 2019.
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2022: Die Chinesen kommen
03.01.2022 - Als sich vor einigen Jahren die ersten chinesischen Hersteller auf die europäischen Märkte wagten, endeten die Auftritte zumeist in einem Fiasko. Kein Modell der technisch wenig anspruchsvollen Fahrzeuge bestand die strengen Crashtests, bei denen die Karossen die Konsistenz von Bierdosen aufwiesen. Danach konzentrierten sich die Unternehmen auf Märkte in der Dritten Welt, wo die Ansprüche deutlich niedriger sind. Das wird sich jetzt ändern.
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05.05.2021 - Im Zollstreit zwischen den USA und Europa befürchtet Harley-Davidson erneutes Ungemach. Die EU, so teilte der deutsche Händlerverband in Fankfurt mit, wolle dem Unternehmen im Fortgang des Handelstreits zum Juli die so genannte Binding Origin Information (BOI) entziehen. Dies, so rechnet der Motorradhersteller vor, würde eine Erhöhung der Strafzolls auf insgesamt 56 Prozent bedeuten, und zwar unabhängig vom Produktionsland.
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