Fertigung - Aktuelle Meldungen

13.07.2021 - „New Auto“ nennt Volkswagen seine Konzernstrategie für die nächsten neun Jahre. Der Konzern will Weltmarktführer bei Elektrofahrzeugen werden und sich zu einem softwaregetriebenen Mobilitätsunternehmen wandeln. Im Vergleich zu 2018 plant das Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck pro Auto über den gesamten Lebenszyklus bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Im selben Zeitraum wird erwartet, dass der Anteil der Verkäufe von Elektrofahrzeugen auf rund 50 Prozent steigen wird. „Das Auto hat eine glänzende Zukunft“, betonte Vorstandsvorsitzender Herbert Diess heute bei der Präsentation der Marschroute.
Weiterlesen
12.07.2021 - Von wegen Rentenalter: Mit 67 Jahren startet Friedhelm Wiesmann nochmal im Autogeschäft durch. Im bayerischen Welden bei Augsburg hat er im vergangenen Jahr gemeinsam mit Harald Käs und dessen Sohn Michael die Boldmen Automobile GmbH gegründet. Noch in diesem Sommer soll der erste Boldmen CR4, ein klassischer Roadster, aus der Produktionshalle rollen.
Weiterlesen
11.07.2021 - Der portugiesische Bushersteller Caetano hat ein Co-Branding mit Toyota vereinbart. Künftig werden der Elektrobus e-City Gold und der Brennstoffzellenbus H2 City Gold das Emblem des japanischen Autokonzerns tragen. Die Technik des Wasserstoffbuses von Caetano stammt weitgehend aus dem Toyota Mirai. Damit kann der H2 City Gold rund 400 Kilometer zurücklegen.
Weiterlesen
02.07.2021 - Porsche möchte in neun Jahren über die gesamte Wertschöpfungskette bilanziell CO2-neutral sein. Dazu gehört auch die Senkung der Emissionen in der Lieferkette zu. Der Sportwagenhersteller fordert daher künftig von seinen rund 1300 Serienlieferanten den ausschließlichen Einsatz von erneuerbaren Energien zur Fertigung der Bauteile. Dies gilt ab sofort für die Vergabe von Produktionsmaterial für neue Fahrzeugprojekte. Lieferanten, die nicht bereit sind auf zertifizierten Grünstrom umzustellen, werden im Vergabeprozess langfristig nicht mehr berücksichtigt, teilte das Unternehmen mit.
Weiterlesen
30.06.2021 - Luca de Meo nutzte heute die virtuellen Show „Renault eWays“, um für Medien und Investoren zu sagen, dass sein Unternehmen zu den Gewinnern der Umstellung auf Elektroautos zählen soll. „Alle unsere Fahrzeuge werden bis ins Mark elektrische sein“, sagte er und kündigte eine schnellere Gangart der Transformation an. Eine seiner Strategie dabei ist die Konzentration auf Frankreich. Statt auf Lieferketten vertraut de Meo auf Partnerschaften für Entwicklung und Fertigung bis hin zum Recycling.
Weiterlesen
28.06.2021 - Der Renault-Konzern hat zwei Partnerschaften für die Entwicklung und Produktion von Fahrbatterien im Heimatmarkt Frankreich bekanntgegeben. So soll gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Envision AESC im französischen Douai nahe des dortigen Renault-Werks eine Batterie-Gigafactory errichtet werden. Zudem hat der Automobilhersteller eine Absichtserklärung mit dem französischen Start-up Verkor unterzeichnet. Ziel ist die Entwicklung und Fertigung von Hochleistungsbatterien.
Weiterlesen
27.06.2021 - Über solch ein Geburtstags-Geschenk hätte sich wohl jeder Superreiche gefreut: Dem amerikanischen Multi-Unternehmer und Elektro-Autobauer Elon Musk würde es gefallen, zu seinem 50. Geburtstag am 28. Juni den ersten Tesla „made in Germany“ präsentieren zu können. Daraus wird nun nichts und niemand weiß, ob die neue Giga-Factory in Grünheide bei Berlin tatsächlich in diesem Winter anläuft. Obwohl schon -zig Millionen im märkischen Sand verbuddelt sind, steht eine endgültige Baugenehmigung noch aus.
Weiterlesen
23.06.2021 - Soviel ist sicher: Den Produktionsanlauf, einst prognostiziert für Juli, gibt es im neuen Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin zum anvisierten Zeitpunkt nicht. Allerdings wird in den fast fertigen Hallen rund um die Uhr an Press- und Lackiermaschinen, an Fertigungsstraßen und Probeläufen gearbeitet. Mehr als ein Dutzend vorläufiger Genehmigungen ermöglicht dies, doch wann der erste Tesla aus der Halle rollt, weiß derzeit niemand so genau.
Weiterlesen
18.06.2021 - Auch Volkswagen treibt den Einsatz von 3-D-Druckern in der Autoproduktion voran. Erstmals wurde jetzt im Stammwerk Wolfsburg das neueste Verfahren – das so genannte Binder-Jetting in der Teilefertigung eingesetzt. Wird beim herkömmlichen 3-D-Druck von einem Laser aus metallenem Pulver Schicht für Schicht ein Bauteil aufgebaut, erledigt das beim Binder-Jetting-Verfahren ein Klebstoff. Das so entstandene Bauteil wird anschließend erhitzt und zu einem metallischen Teil geformt.
Weiterlesen
15.06.2021 - Mahle macht Tempo beim 3-D-Druck. Der Stuttgarter Autozulieferer hat an seinem Hauptsitz jetzt ein eigenes „Center für Additive Fertigungsverfahren“ eröffnet. Damit sei es künftig möglich, bei komplexen Bauteilen die Fertigung von Prototypen künftig von mehreren Monaten auf wenige Tage zu verkürzen. Gerade in der Entwicklung klimaneutraler Antriebe und im Bereich der E- Mobilität ließen sich Prozesse so erheblich beschleunigen. „Die Entwicklung neuer Systeme und Komponenten muss heute deutlich schneller gehen als noch vor einigen Jahren, gerade wenn es um Lösungen für nachhaltige CO2-neutrale Antriebskonzepte geht“, sagt Mahles Interims-Konzernchef Michael Frick.
Weiterlesen
11.06.2021 - Es ist beschlossene Sache: der neue Porsche Macan soll elektrisch fahren. Doch bevor das passiert, haben die Schwaben ihre erfolgreichste Baureihe noch einmal überarbeitet und mit neuen Motoren bestückt. In nur noch leicht getarnten Vorserienmodellen durfte unser Autor Frank Wald schon mal die ersten Proberunden drehen. Auch bei Jaguar hat sich das Kompakt-SUV E-Pace zum Bestseller gemausert. Zum neuen Modelljahr wurden Interieur und Infotainment gründlich erneuert sowie die Motorenpalette elektrifiziert, darunter erstmals mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner, der auch als Antriebsmodul im neuen Plug-in-Hybrid-Modell dient.
Weiterlesen
10.06.2021 - Lyseo Gallery heißt ein Prototyp, den Bürstner jetzt enthüllt hat. Das teilintegrierte Wohnmobil hat bauartbedingt keinen Alkoven, wie die Schlafstätte über dem Fahrerhaus genannt wird, sondern stattdessen eine Art Hubdach. Der Kunststoffdeckel wird entriegelt und ein Kompressor in Gang gesetzt, der die Luftzellen zwischen Dach und Aufbau aufbläst. Dann hebt sich die Konstruktion innerhalb von 90 Sekunden und macht ein Doppelbett zugängig, das immerhin 1,10 Meter Kopffreiheit bietet.
Weiterlesen