Gesetz - Aktuelle Meldungen

29.04.2020 - Die Elektromobilität ist in aller Munde. Dass sie schon zu den ganz frühen Automobilentwicklungen gehörte, ist bekannt. Ernsthaft wurde das Thema aber nach langer Ruhepause erst wieder in den letzten drei Jahrzehnten des zurückliegenden Jahrtausends aufgegriffen. So auch von Mercedes-Benz: Im Mai 1990 stellten die Stuttgarter auf der Hannover Messe einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Typ 190 (W 201) aus. Das auch als „Baby-Benz“ bekannte Modell komme „von Länge und Gewicht den Anforderungen eines Elektrofahrzeugs am nächsten“, hieß es damals. Bei dem Batterie-Erprobungsträger ging es vor allem „um die Überprüfung der Funktionstauglichkeit aller Komponenten, und zwar unter realen Bedingungen mit all den Vibrationen, Beschleunigungen und Temperaturschwankungen des Alltagsbetriebs“.
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29.04.2020 - Seit gestern gilt der neue Bußgeldkatalog. Ausgerechnet zu einer Zeit, in der Millionen Geringverdiener um ihre Jobs fürchten, kommt die Drohung mit einem Verlust des Führerscheins bei vielen Verstößen sicher wie gerufen. Mitten in der Coronakrise wird ein maßloser Katalog ausgerechnet von dem Mann durchgewunken, der kürzlich eine Strafanzeige kassierte, als er – entgegen aller Warnungen des Bundesrechnungshofes – eine halbe Milliarde Steuergelder mit der geplatzten Pkw-Maut in den Sand setzte.
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28.04.2020 - Die DAF-Werke in Eindhoven (Niederlande), Westerlo (Belgien) und Leyland (UK) haben die Lkw-Produktion wieder aufgenommen. Während der vergangenen vier Wochen Corona-Pause haben die Standorte die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen umgesetzt. An allen Standorten wurden hunderte Produktionsplätze entsprechend angepasst und umgebaut. Fachbereiche wurden getrennt, Wege umgeleitet und Arbeitsabläufe verändert. Maßnahmen, die den Mitarbeitern das Arbeiten mit einem Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander ermöglichen, wurden umgesetzt. Auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind flächendeckend verfügbar. Als weitere Vorsichtsmaßnahme tragen alle Produktionsmitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz. (ampnet/jri)
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28.04.2020 - „Beide Hände ans Lenkrad!“, „Fuß von der Kupplung!“ „Nicht ins Lenkrad greifen!“ – Wer erinnert sich nicht an die Ermahnungen des Fahrlehrers. Doch so oft man sie gehört, inzwischen sind sie erfolgreich verdrängt. Über die Jahre schleichen sich immer wieder kleine und große Fehler beim Autofahren ein. Im harmlosesten Fall kosten sie Geld, im schlimmsten gefährden sie die Sicherheit, die eigene und die der anderen. Wir zeigen die häufigsten Fehler beim Autofahren, welche Folgen sie haben und wie sie vermieden werden können.
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28.04.2020 - Im Werk Sevel in Atessa (Italien) – als Joint Venture zwischen Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der PSA Group (Peugeot, Citroen) eine der größten Fabriken von leichten Nutzfahrzeugen für den internationalen Markt – haben rund 6000 Mitarbeiter die Produktion wieder aufgenommen. Dazu wurden strenge Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Jeder Mitarbeiter erhielt zur Wiederaufnahme der Arbeit ein persönliches Set mit Gesichtsmasken und Handschuhen – die täglich erneuert werden müssen – sowie eine Schutzbrille, die bei der Reinigung des individuellen Arbeitsplatzes getragen werden muss. Diejenigen Mitarbeiter, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, bekommen eine zusätzliche Maske für den Weg zur Arbeit und nach Hause.
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28.04.2020 - Weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft ging es in dem Gespräch, dass unser Autor mit dem Nestor der Motorentechnik Professor Friedrich Indra führte. Zur Gegenwart bezieht er klare Positionen wie diese zur aktuellen Lage der Automobilindustrie: Während die Neuanschaffungen ausfallen, wollten die Behörden von den Autobauern auch noch Milliarden an Strafzahlungen haben. So gehe diese Industrie kaputt, sagt Indra Voraus. Diese Strafzahlungen müssten verschoben werden. Die Politik habe ihren Selbstbetrug mittlerweile erkannt, meint der Motormann. Jetzt suche sie nach gesichtswahrenden Auswegen.
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27.04.2020 - Auch wenn die Automobilproduktion vorübergehend ruht, herrscht derzeit emsiges Treiben auf dem Werksgelände von Rolls-Royce in Goodwood. 250.000 Honigbienen arbeiten dort an der Herstellung eines der exklusivsten Honige der Welt. Sie suchen derzeit nach einer halben Million Bäumen, Sträuchern und Wildblumen, die auf dem 42 Hektar großen Areal gedeihen, sowie nach acht Hektar Sedumpflanzen, die als „Living Roof“ auf dem Dach der Produktionsanlagen wachsen. Das insgesamt 12.000 Hektar große Goodwood Estate ist Teil des South-Downs-Nationalparks.
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27.04.2020 - Corona hat uns nicht nur zu Homeofficers werden lassen, die Pandemie hat auch alle großen Probleme der Zeit auf Wohnstubenmaß reduziert. Bevor wir untersuchen, was eigentlich der Verkehrsverzicht für die Umwelt gebracht hat und bevor Fridays for Future neue Bilder für TV-Nachrichten produziert, bringt das Homeoffice jetzt viele Gelegenheiten, neben dem Malbuch der Kinder auch einmal andere Nebensächlichkeiten in den Blick zu nehmen – zum Beispiel das Wort Nachhaltigkeit, dem wieder Stellenwert zugesprochen wird, wo andere sich noch um ihre Stelle sorgen.
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27.04.2020 - Es könnte so einfach sein: Das E-Mobil an der Ladestation parken, Stecker rein, Geldkarte in den Schlitz und auf den Strom warten. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Deutschland ist, wenn es um die Ladeinfrastruktur und die Preistransparenz geht, in viele Regionen aufgeteilt, in denen die verschiedenen Versorger herrschen, die ihre eigenen Geschäftsbedingungen verteidigen. Dabei erfährt der Kunde längst nicht immer, wieviel Energie er tatsächlich bekommen hat.
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26.04.2020 - Mercedes-Benz hat im Werk Neu-Ulm einen Überlandlinienbus in ein Spezialfahrzeug für die Verlegung von Covid-19-Patienten umgebaut. Der Citaro wird vom DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm eingesetzt, die damit den größten Intensivtransportwagen in Deutschland in Betrieb nimmt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Leihgabe, das dem DRK vorerst für die Dauer von sechs Monaten zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Ulm unterstützt, das für das ärztliche Fachpersonal sorgt. Mit an Bord ist sind auch die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU), die Fahrer und Wartungspersonal zur Verfügung stellen.
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25.04.2020 - Mit einem neuen Konzept, das die Gesundheit der Beteiligten berücksichtigt, startet der Nürburgring ab Donnerstag, 30. April, mit „kontaktlosen Touristenfahrten“. Seit Beginn der Corona-Krise ist dies erste Aktivität, die in angepasster Form auf der Rennstrecke stattfinden kann. Für das Befahren der Strecke im Rahmen der Touristenfahrten sind pro Fahrzeug maximal zwei Personen erlaubt, die bereits gemeinsam angereist sein müssen. Der Fahrer muss außerdem Buch darüber führen, wer ihn begleitet, damit eine mögliche Infektionskette später nachvollzogen werden kann.
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24.04.2020 - Es gibt viele Einwände gegen E-Autos. Zu den gewichtigsten gehören neben der mangelhaften Ladeinfrastruktur und den unzureichenden Batteriekapazitäten sicher die Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Das muss allerdings nicht so sein, wie Volkswagen am Beispiel seines noch für diesen Sommer geplanten kompakten Stromers ID3 vorrechnet.
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