29.04.2020 - Bundesminister Andreas Scheuer nimmt heute an der Informellen Videokonferenz der EU-Verkehrsminister teil. Schwerpunkte des Austauschs sind Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Verkehrssektor und weitere notwendigen Maßnahmen. Es ist bereits das zweite virtuelle Treffen der EU-Verkehrsminister und der Verkehrskommissarin Valean.
29.04.2020 - Als „erheblich beeinträchtigt“ bezeichnet Frank Witter, Volkswagen Konzernvorstand für Finanzen und IT, die ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. In der Covid-19-Pandemie seien die Auslieferungen an Kunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23,0 Prozent auf 2,0 (2,6) Millionen Fahrzeuge zurückgegangen, die Umsatzerlöse sanken um 8,3 Prozent auf 55,1 (60,0) Milliarden Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen fiel deutlich um 81,4 Prozent auf 0,9 (4,8) Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite im ersten Quartal 2020 betrug 1,6 Prozent (6,4 beziehungsweise 8,1 vor Sondereinflüssen). Witter sieht den Konzern „weiterhin robust aufgestellt“.
29.04.2020 - Seit Anfang der Woche gilt in allen Bundesländern die Schutzmaskenpflicht, in Geschäften, öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Berlin nimmt den Einzelhandel noch aus). Viele Menschen tragen den Mundschutz von sich aus aber auch beim Autofahren. Davon rät der Zentralverband Deutsches Karftfahrzeuggewerbe (ZDK) allerdings aus rechtlichen Gründen ab.
29.04.2020 - Ein großes SUV von Volkswagen, das preislich kaum oberhalb des Tiguan liegt? In Amerika und Asien gibt es das unter der Modellbezeichnung Atlas und Teramont schon seit ein paar Jahren, für Europa – außer für Russland – hat sich VW bewusst dagegen entschieden. Jetzt hat VW eine kompaktere Variante vorgestellt: Der Atlas Cross Sport verfügt zwar über den gleichen Radstand wie der reguläre Atlas, verzichtet jedoch auf die dritte Sitzreihe und leistet sich ein etwas kürzeres Heck mit deutlich abgeflachter Dachlinie.
28.04.2020 - Die DAF-Werke in Eindhoven (Niederlande), Westerlo (Belgien) und Leyland (UK) haben die Lkw-Produktion wieder aufgenommen. Während der vergangenen vier Wochen Corona-Pause haben die Standorte die erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen umgesetzt. An allen Standorten wurden hunderte Produktionsplätze entsprechend angepasst und umgebaut. Fachbereiche wurden getrennt, Wege umgeleitet und Arbeitsabläufe verändert. Maßnahmen, die den Mitarbeitern das Arbeiten mit einem Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander ermöglichen, wurden umgesetzt. Auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind flächendeckend verfügbar. Als weitere Vorsichtsmaßnahme tragen alle Produktionsmitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz. (ampnet/jri)
28.04.2020 - Der Frühjahrscheck beim Auto steht bevor. Dabei zählen neben Reifen, Brems- und Kühlmittelflüssigkeit sowie der Batterie auch Scheibenwischer zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen, die geprüft werden sollten. Schmierende und stotternde Wischerblätter gibt es nach der Wintersaison häufig. Eis, Salz und Schmutz setzen den Scheibenwischern so zu, dass kleine Risse entstehen und die Windschutzscheibe nicht mehr streifenfrei sauber wird. Experten empfehlen deshalb, jährlich die Wischer zu wechseln. Die Mehrheit der Autobesitzer in Deutschland folgt diesem Rat. Das jedenfalls ergab eine Umfrage des Autozubehör-Anbieters Heyner.
28.04.2020 - Jaguar Land Rover (JLR) erhöht im Kampf gegen das Corona-Virus die Produktion von Gesichtsvisieren für das britische Gesundheitswesen. Dank neuer Werkzeuge können nun wöchentlich bis zu 14.000 Gesichtsvisiere für den National Health Service (NHS) in ganz Großbritannien hergestellt werden. Mit den Spritzgusswerkzeugen der Firma WHS Plastics werden im Entwicklungszentrum des Autobauers in Gaydon jetzt mehr als 2000 Visiere pro Tag mittels 3-D-Druck produziert und alle 30 Sekunden ein Polypropylen-Stirnband.
28.04.2020 - Nach dem Corona-bedingten Fertigungsstopp seiner weltweiten Werke plant Ford für den größten Teil seiner europäischen Fahrzeug- und Motorenwerke die Wiederaufnahme der Produktion am 4. Mai. Ab kommenden Montag soll die Fertigung in den deutschen Standorten Saarlouis und Köln, im rumänischen Craiova sowie im spanischen Fahrzeugwerk Valencia langsam wieder hochgefahren werden. Die Motorenfertigung soll ab 18. Mai wieder beginnen, während die Motorenwerke im britischen Dagenham und Bridgend zu einem späteren Zeitpunkt starten.
28.04.2020 - „Beide Hände ans Lenkrad!“, „Fuß von der Kupplung!“ „Nicht ins Lenkrad greifen!“ – Wer erinnert sich nicht an die Ermahnungen des Fahrlehrers. Doch so oft man sie gehört, inzwischen sind sie erfolgreich verdrängt. Über die Jahre schleichen sich immer wieder kleine und große Fehler beim Autofahren ein. Im harmlosesten Fall kosten sie Geld, im schlimmsten gefährden sie die Sicherheit, die eigene und die der anderen. Wir zeigen die häufigsten Fehler beim Autofahren, welche Folgen sie haben und wie sie vermieden werden können.
28.04.2020 - Die Bundesregierung trifft sich am kommenden Dienstag mit Vertretern der Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Hersteller fordern unter anderem Kaufprämien zur Kompensation der Corona-bedingten Ausfälle. Mehrere Verbände und Unternehmen fordern in einem Verkehrsbündnis vor diesem Hintergrundsbündnis eine Mobilitätsprämie für alle, mit der beispielsweise auch E-Bikes oder Bahn-Abos bezuschusst werden und die den Verkehrsmix fördert.
28.04.2020 - Als Alternative zum Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bietet Porsche ab sofort für alle 911 Carrera S und 4S aufpreisfrei eine Sieben-Gang-Handschaltung an. Sie ist grundsätzlich mit dem Sport-Chrono-Paket verknüpft und leichter. Ebenfalls enthalten ist das Porsche Torque Vectoring (PTV) mit variabler Antriebsmomentenverteilung durch gesteuerte Bremseingriffe an den Hinterrädern und mechanischer Hinterachs-Quersperre mit asymmetrischer Sperrwirkung. Zudem sind zum Modelljahreswechsel für die Carrera-Reihe weitere neue Ausstattungsoptionen verfügbar. Dazu gehören unter anderem das aus Panamera und Cayenne bekannte „Porsche InnoDrive“ und eine neue Smartlift-Funktion für die Vorderachse.
28.04.2020 - Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer in den großen Staaten des EU-Marktes und in Großbritannien führen pro Jahr 440,4 Milliarden Euro als Steuern an die Staaten ab. Das ist mehr als das Zweieinhalbfache des kompletten Budgets der Europäischen Union. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) jetzt in der Ausgabe 2020 seines „Tax Guide“. Eric-Mark Huitema, der Acea-Generaldirektor, nutzte die Präsentation der Zahlen, um auf die Bedeutung eines erfolgreichen Wiederanlaufs der Automobilindustrie für die Staatshaushalte hinzuweisen.