20.11.2019 - Telematiktarife ermöglichen individuellere und damit fairere Kfz-Versicherungen, weil sich damit Versicherungsrisiken besser einschätzen lassen: Wer sicher fährt, spart. Jeder Autofahrer kann somit die Prämie seiner Kfz-Versicherung durch sein persönliches Fahrverhalten beeinflussen – nach dem Prinzip „pay as you drive“. Für besonders besonnenes Fahrverhalten gibt es Beitragsnachlässe. Das sorgt für mehr Versicherungsgerechtigkeit, denn warum sollen vorsichtige Fahrer für die Risiken anderer mit aufkommen? Das machten die Experten beim „Goslar Diskurs“ der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern, dem Goslar Institut, bereits im Januar 2017 deutlich. Sie prognostizierten ferner, dass sich die Telematikangebote angesichts ihrer Gerechtigkeitsvorteile und der größeren Flexibilität bei den Tarifen bei den Verbrauchern durchsetzen werden.
16.10.2019 - Autos verlieren als Statussymbole immer mehr an Bedeutung, ist in jüngerer Zeit häufiger zu hören. Aber stimmt das auch? Der Online-Automarkt Autoscout24 wollte in einer Umfrage jetzt herausfinden, ob Autos ihre Besitzer oder Fahrer attraktiver erscheinen lassen und wenn ja, um welche Fahrzeuge handelt es sich? Laut dieser Studie sollen zwei Drittel der befragten europäischen Autohalter davon überzeugt sein, dass der richtige Autotyp den Sex-Appeal des Fahrers steigert. Attraktivitätsverstärkend wirken demnach vor allem Sportwagen, Cabrios und SUV.
18.09.2019 - Die Chancen von Big Data in einer digital vernetzten Gesellschaft sind derzeit Thema vielfältiger öffentlicher Diskussionen. Die bislang von den Kfz-Versicherern traditionell erhobenen Daten – zu Fahrzeugtyp, Wohnort, Fahrleistung und ähnliches – reichen zwar im Prinzip für eine vernünftige Tarifierung aus, meint Dr. Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK-Coburg. Dabei bleibe aber die individuelle Risikobewertung auf der Strecke. Die Telematik hingegen eröffne die Möglichkeit, gutes, sprich defensives, vorausschauendes und sicheres Fahren zu belohnen, betont er.
04.09.2019 - Fahrrad fahren ist in. Das stellen nicht nur die Zweiradhersteller, sondern auch die Versicherer fest. Nach einer aktuellen Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im vergangenen Jahr mehr als 292 000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Und das sind nur die Fälle, die bei der Polizei angezeigt wurden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen, schätzen Fachleute.
28.08.2019 - Die mit ihrem Finanz- und Versicherungsverhalten als konservativ geltenden Deutschen scheinen inzwischen aufgeschlossener für neue Trends zu sein. Das legt zumindest die aktuelle Untersuchung „Trendmonitor Deutschland“ mit dem Schwerpunktthema „Banking & Insurance Trends“ des Marktforschungsinstituts Nordlight Research nahe. Darin zeigen sich die Bundesbürger offener als bislang für neue digitale Anbieter, Produkte und Services.
14.08.2019 - Rund 70 Prozent aller neu zugelassenen Automobile weisen inzwischen eine Fahrzeugbreite von mehr als zwei Metern auf – von Außenspiegel-Außenkante zu Außenspiegel-Außenkante. Damit sind sie zu breit für die linken Spuren von Autobahnbaustellen, sobald diese auf zwei Meter beschränkt sind. Doch das wissen viele Autofahrer offenbar nicht oder sie riskieren bewusst ein Bußgeld von 20 Euro. Diese Fahrer übersehen allerdings, dass bei einem Unfall der Versicherungsschutz eingeschränkt werden kann.
07.08.2019 - Andere Länder, andere Sitten! Diese „Binsenweisheit“ Reisender hat auch heute noch ihre Berechtigung, obwohl man es zumindest in der EU häufig kaum noch bewusst wahrnimmt, wenn man Ländergrenzen passiert. Doch Autofahrer begrüßt dann in der Regel gleich ein Schild, das auf die verschiedenen Tempolimits in dem jeweiligen Land hinweist. Aber auch die Verkehrsregeln in den EU-Nachbarstaaten unterscheiden sich zum Teil erheblich von den hierzulande geltenden. Das Wissen darum erspart Probleme unterwegs.
02.08.2019 - Kontraproduktiv nennt es Stephan Rau, der Technische Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) in Frankfurt, wenn Produkte aus recycelten Altreifen ohne belastbare Faktenbasis pauschal verurteilt werden. Er geht damit auf die jüngste Diskussion über Kunstrasensportplätze ein. Die in den Angaben der jetzt diskutierten Studie über die Austragung kleiner Granulatkügelchen in die Umwelt seien fehlerhaft. So habe bereits der zuständige DIN-Normenausschuss darauf hingewiesen, dass die Datenbasis dieser Untersuchung falsch sei.
31.07.2019 - „Bürgerschreck mit Potenzial zum Hoffnungsträger“ – mit diesem Fazit hat die alljährliche Diskussionsveranstaltung der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern, der Goslar Diskurs, im Januar 2019 das Thema Big Data kontrovers beleuchtet. Das von der HUK-Coburg initiierte Goslar Institut startet dazu eine neue Videoreihe zur Vertiefung des Themas (https://vimeo.com/344272042). Zudem wird in Kürze ein Fachbuch erscheinen, dessen Verfasser in dem ersten Video ebenfalls zu Wort kommen.
17.07.2019 - Angebote für Mietwagen am Urlaubsort gibt es genug und ein günstiger Verleiher ist – im Internet – ebenfalls schnell gefunden. Doch Achtung: Wer im Ausland mit einem Mietwagen einen Unfall verschuldet, kann Pech haben. Denn die lokale Kfz-Versicherung haftet vielfach nur bis zu einem geringen Betrag. Darüber hinaus muss der Unfallverursacher aus eigener Tasche für Schäden aufkommen. Es sei denn, er oder sie verfügt über eine sogenannte Mallorca-Police.
14.07.2019 - Sommer, Sonne, Urlaubsstimmung – und plötzlich kracht es. Ein Verkehrsunfall im Urlaub kann ebenso passieren wie daheim. Doch wie verhält man sich in der Situation im Ausland richtig? Gut, wenn man sich vor Antritt der Reise informiert hat, ob es im Urlaubsland in Bezug auf die Verkehrsregeln Besonderheiten zu beachten gibt und was man dort bei einem Unfall zu beachten hat. In Europa erweist es sich zudem immer als vorteilhaft, wenn man im Bedarfsfall auf den europäischen Unfallbericht zurückgreifen kann.
03.07.2019 - Im Verkehr sind Gefühle häufig schlechte Ratgeber. In der Regel erweisen sich Ruhe und Besonnenheit als die besseren Mentoren, wenn es um Wichtiges geht. Ganz besonders im heutigen Straßenverkehr mit seiner Hektik und seinem Stress erweist sich „Coolness“ immer wieder als die adäquate Gemütsverfassung. Denn das Gegenteil davon, heftige Emotionen wie Ärger, Wut, Angst, Trauer, aber auch große Freude können zu gefährlichen Situationen im Verkehrsgeschehen führen.