03.02.2022 - Die Zahl der Elektroautos wächst deutlich, die Zahl der Ladestation hinkt hinterher. Dabei handelt es sich keinesfalls nur um ein deutsches oder europäisches Problem. Eine neue, von Siemens Financial Services (SFS) veröffentlichte Studie schätzt die weltweite Investitionslücke, die zur Bereitstellung der Ladenetze für Elektrofahrzeuge allein in den kommenden beiden Jahren benötigt wird, auf umgerechnet rund 40 Milliarden Euro. Für die Jahre 2024 bis 2026 wird sogar ein exponentielles Wachstum auf mehr als das Doppelte (104,1 Mrd. Dollar / ca. 92 Mrd. Euro) vorausgesagt, um eine Ladeinfrastruktur in der Güte des Tankstellennetzes aufzubauen. Gut ein Viertel davon entfällt auf Europa.
03.02.2022 - Opel ist schon seit geraumer Zeit im Umbruch. Nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern 2017 präsentieren die Hessen zwar weiterhin fleißig neue Modelle, auch wenn sie sich die Plattform inzwischen immer häufiger mit Fahrzeugen von Citroën und Peugeot teilen müssen. So gilt der Insignia als der letzte „echte“ Opel. Jedoch nur bedingt. Schließlich stammt die Grundarchitektur des Rüsselsheimer Flaggschiffs noch aus der Liaison mit General Motors und weist ebenfalls PSA-Merkmale auf: So schlägt unter der Haube ein Dieselherz aus Frankreich.
02.02.2022 - Unter dem Motto „Der fünfte Ring“ zeigt das Audi-Museum in Ingolstadt bis zum 24. September eine Sonderausstellung zur Marke NSU und ihrer technisch interessanten Historie. Zu sehen sind elf Autos, 23 Motorräder, ein Fahrrad und eine Strickmaschine.
02.02.2022 - Der Hyundai Tucson übernimmt eine Filmrolle: Das SUV wird in „Uncharted” zum Konzeptfahrzeug namens Beast mit vielseitigen Fähigkeiten. Das Hyundai Design und Technical Center im kalifornischen Irvine und Sony Pictures arbeiteten gemeinsam am Fahrzeugdesign, das sich durch ein robustes Exterieur mit im Vergleich zum Serienmodell verstärkten Stoßfängern, Reifen und anderen outdoortauglichen Ausstattungsmerkmalen auszeichnet, um für die Schatzsuche im Film gerüstet zu sein. Ebenfalls auf der Leinwand präsent sind die Genesis-Modelle G90, G80 und GV80.
02.02.2022 - Auf kurzen Strecken elektrisch, über Land konventionell und ohne Reichweitenangst – das ist das Versprechen von Plug-in-Hybriden. Besonders im SUV-Bereich ist das Konzept beliebt, da die größere Karosserie mehr Platz für Akku und Nebenaggregate bietet. In der Baureihe Q5 hat Audi gleich zwei Vertreter mit Stecker am Start. Einer davon ist der Sportback 50 TFSI e Quattro.
02.02.2022 - Für sein neues Partikelmessgerät PMU 400 ist Mahle mit dem renommierten Prix de l’Équipement der französischen Zeitschrift „Decision Atelier“ ausgezeichnet worden. Ausschlaggebend für die Prämierung durch die Expertenjury aus Automobilindustrie und -handel war das anspruchsvolle High-Tech-Verfahren, die so genannte Kondensationspartikelzählung des Geräts. Das PMU 400 setzte sich in der Kategorie „Reinigung und Hygiene“ gegen 13 Konkurrenzprodukte durch.
02.02.2022 - Skoda wird auch die aktuelle, vierte Generation des Fabia um die sportlich designte Ausstattungsstufe Monte Carlo erweitern. Designskizzen zeigen einen schwarz lackierten Kühlergillrahmen und eine Spoiler-Lippe an der spezifischen Frontschürze mit einem großen unteren Lufteinlass. Schwarz lackiert sind außerdem der Diffusor in der sportlichen Heckschürze und die Schriftzüge an der Heckklappe, die Außenspiegelkappen, die Fensterrahmen, die Seitenschweller und der Heckspoiler. Die vorderen Kotflügel tragen „Monte Carlo“-Plaketten.
02.02.2022 - Ducati erweitert seine Kollektion um den Tourenklapphelm Horizon V2. Er wurde von Drudi Performance exklusiv für den Motorradhersteller entworfen und kann durch Anheben des Kinnschutzes auch als Jethelm getragen werden. Die äußere Schale besteht aus Ultra Carbon, das mit Aramid- und Glasfasern kombiniert ist. Das Carbon-Fitting-Innenpolster mit thermoregulierenden Aktivkohlefasern soll für hohen Komfort sorgen. Der Helm mit integrierter Sonnenblende ist auch für Brillenträger gut geeignet.
02.02.2022 - Die Lippstädter Zulieferer Hella gehört nun zum Zulieferer Faurecia. Das französische Unternehmen, dass seine Deutschlandzentrale gerade von Stadthagen nach Hannover in die Nähe des Volkswagenwerks verlegt hat, hält nun 79,5 Prozent der Hella-Aktien. Darin enthalten ist ein Anteil von 60 Prozent der Aktien der Besitzerfamilie. Faurecia beziffert den Peis für die Übernahme mit 5,3 Milliarden Euro. Ein Teil in bar, ein anderer durch neue Faurecia-Aktien. Die Familie wird mit insgesamt neun Prozent der Aktien größter Faurecia-Aktionär. (aum)
01.02.2022 - Lange Lieferfristen infolge der Halbleitermangels trifft viele Hersteller und macht sich nicht zuletzt auch bei der Verfügbarkeit von Elektroautos bemerkbar. Bei Opel ist davon nichts zu spüren. Wie das Unternehmen mitteilte, finden Kunden in Deutschland mehr als 2000 batterie-elektrische Fahrzeuge bei den Händlern vor Ort. Das Angebot reicht vom Corsa-e über Mokka-e und Combo-e Life bis zum Transporter Vivaro-e. Wer sich sein Wunsch-Elektroauto individuell konfiguriert muss nach Angaben von Opel im Schnitt mit etwa 20 Wochen Lieferzeit rechnen. Ab 2028 will die Marke zumindest in Europa ausschließlich batterie-elektrische Fahrzeugmodelle verkaufen. (aum)
01.02.2022 - Wer bietet mehr? Mit dem neuen DBX 707 nimmt Aston Martin für sich in Anspruch, das stärkste Luxus-SUV eines Serienherstellers auffahren zu können. Die Zahl in der Modellbezeichnung ist Programm: 707 PS liefert der 4,0-Liter-V8 und mobilisiert bis zu 900 Newtonmeter Drehmoment. Das sind 157 PS und 200 Nm mehr als beim Standardmodell. In rund 3,3 Sekunden beschleunigt das Performance-SUV von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Aston Martin mit 310 km/h an. Geschaltet wird über eine Neun-Gang-Automatik, die beim Wechsel in den manuellen Modus nicht von alleine wieder zurückspringt. Der WLTP-Durchschnittsverbrauch des 707 beträgt 14,2 Liter, was CO2-Emissionen von 323 Gramm je Kilometer entspricht.
01.02.2022 - Er hat es wieder gemacht. Elon Musk, der Glamourboy der amerikanischen Wirtschaft und angeblich der reichste Mensch der Welt, hat für seinen Elektroautokonzern Tesla soeben den Jahresabschluss 2021 veröffentlicht. Ergebnis: 5,5 Milliarden Dollar Gewinn. Die Anleger jubeln, die Presse auch. Wer sich jedoch die Bilanz genau anschaut, der bekommt Zweifel, dass der Gewinn tatsächlich aus dem Autobau und dem Autoverkauf kommt. Denn es ist nicht nur so, dass sich in den 5,5 Milliarden Dollar Gewinn auch knapp 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen stecken, die gar nichts mit dem trivialen Bau von Autos zu tun haben. Diese Summe sind so genannte „regulatory credits“, mithin Einnahmen, die aus dem Verkauf von Verschmutzungsrechten an Konkurrenten resultieren, die keine oder wenig Elektroautos im Angebot haben.