Hydro - Aktuelle Meldungen

16.06.2021 - Nun hat auch BMW die Brennstoffzelle entdeckt und schickt den i Hydrogen Next auf Erprobungstour. Basis für die Prototypen ist der X5. Er entwickelt als FCV (Fuel Cell Vehicle) eine Systemleistung von 275 kW (374 PS). Ende nächsten Jahres will BMW eine Kleinserie produzieren. Zuletzt hatte das Unternehmen vor über zehn Jahren mit Wasserstoff experimentiert. Beim damaligen Hydrogen 7 wurde er direkt im Motor verbrannt statt Strom für einen E-Antrieb zu produzieren. Es blieb bei einer Versuchsflotte. (ampnet/jri)
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15.06.2021 - Jaguar Land Rover entwickelt einen Prototyp des Land Rover Defender mit wasserstoffbetriebenem Brennstoffzellenantrieb. Das Fahrzeug wird gegen Ende des Jahres seinen Testbetrieb im Vereinigten Königreich aufnehmen. Schwerpunkte der Erprobung werden Aspekte wie Offroad-Eigenschaften und Kraftstoffverbrauch sein. Im Rahmen seiner Strategie „Reimagine“ will der britische Autokonzern die Auspuffemissionen seiner Modelle bis zum Jahr 2036 auf null reduzieren, während bis 2039 die Nettoemissionen an Kohlendioxid aus Produkten, Standorten und der Lieferkette ebenfalls auf null sinken sollen.
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07.06.2021 - Analog zu den baugleichen Konzernodellen Peugeot e-Expert und Opel Vivaro-e wird es auch den Citroën ë-Jumpy in einer Variante mit Brennstoffzelle geben. Als ë-Jumpy Hydrogen soll der Transporter eine Reichweite von über 400 Kilometern haben. Er wird in zwei Längen verfügbar sein. Die ersten Auslieferungen an Flottenkunden werden ab Herbst 2021 erfolgen. gebaut wird das Fahrzeug zunächst in Frankreich, die Umrüstung auf Wasserstoff erfolgt dann bei Opel in Rüsselsheim. (ampnet/rj)
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01.06.2021 - Toyota hat mit dem Mirai einen Rekord für Wasserstofffahrzeuge aufgestellt. Bei einer Versuchsfahrt in Frankreich kam die Limousine mit einer Wasserstoff-Tankfüllung 1003 Kilometer weit. Der Bordcomputer zeigte anschließend noch eine Restreichweite von neun Kilometern an. Damit kam der Mirai auf öffentlichen Straßen im Süden von Paris sowie in den Regionen Loir-et-Cher und Indre-et-Loire auf einen Durchschnittsverbrauch von 0,55 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer. Die zurückgelegte Distanz und der Verbrauch wurden von einer unabhängigen Behörde zertifiziert.
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27.05.2021 - Nachdem Opel angekündigt hat, den Vivaro-e Hydrogen im Herbst an Flottenkunden auszuliefern, hat Peugeot nun nachgezogen. Auch der baugleiche e-Expert Hydrogen soll dieses Jahr in Serie gehen. Die Brennstoffzellen-Transporter haben eine Reichweite von über 400 Kilometern. Zusätzlich mit an Bord ist eine 10,5-kWh-Hochspannungsbatterie, die von außen geladen werden kann und bei niedrigen Geschwindigkeiten den aus anderen Elektrofahrzeugen des Stellantis-Konzerns bekannten 100-kW-Motor mit Strom versorgt. Ansonsten liefert die Brennstoffzelle die Energie direkt an den Anrieb. Das Tanksystem besteht aus drei Wasserstoffspeichern, die sich unter dem Fahrzeugboden befinden und eine Gesamtkapazität von 4,4 Kilogramm haben.
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19.05.2021 - Endlich kann Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron wieder in einer standesgemäßen Limousine vorfahren. Allerdings weiß aktuell niemand, ob der Elysée-Palast schon ein Exemplar der neuen Luxuslimousine aus dem Hause DS bestellt hat. Mit dem DS 9 kehrt die automobile Grande Nation jedenfalls wieder in den Kreis der Anbieter luxuriöser Automobile zurück. Die Premiummarke des Stellantis-Konzerns setzt mit dem neuen Modell auf eine klassische Limousinen-Optik und belebt mit einem neuartigen Federungssystem die Eigenschaften der legendären DS aus den 1950er-Jahren aufs Neue.
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17.05.2021 - Opel bringt noch in diesem Jahr den Vivaro-e Hydrogen auf die Straße. Der elektrisch fahrende Van verfügt über einen Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb mit Plug-in-Batterie. Die Technik ist so platzsparend untergebracht, dass der in zwei Längen (4,96 und 5,30 Meter) verfügbare Transporter mit bis zu 6,1 Kubikmeter einen ebenso großen Laderaum wie die Diesel- oder batterie-elektrischen Vivaro-Varianten besitzt. Die Reichweite mit einer Tankfüllung soll nach WLTP-Norm mehr als 400 Kilometer betragen. Das Auftanken mit Wasserstoff dauert drei Minuten – in etwa so kurz wie ein Tankstopp mit konventionellem Diesel oder Benziner. Die ersten Fahrzeuge sollen an Flottenkunden ab Herbst ausgeliefert werden.
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14.05.2021 - Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz fühlt sich die Politik ertappt. Es ist ihr peinlich, attestiert zu bekommen, dass sie mit dem Gesetz zu kurz gesprungen war. Entsprechend hektisch prasseln nun neue Programme und immer radikalere Forderungen auf den Bürger nieder. Sein Auto wird dabei mehr denn je zum Prügelknaben. Das Urteil eröffnet aber auch die Chance, das Klima mit dem Auto zu schützen. Wir beschreiben in fünf Folgen die Rahmenbedingungen der Zeitenwende.
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04.05.2021 - Der Frankfurter Verkehrsbetrieb In-der-City-Bus hat 13 Wasserstoffbusse bestellt. Sie sollen im nächsten Jahr geliefert werden. Es handelt sich um den Typ Urbino 12 Hydrogen des polnischen Herstellers Solaris. Die Fahrzeuge haben eine 70-kW-Brennstoffzelle an Bord und eine Reichweite von rund 350 Kilometern. Unter anderem sind die Busse für Frankfurt mit Kameras anstelle von Rückspiegeln ausgestattet. (ampnet/jri)
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29.04.2021 - T-Way nennt Iveco den Nachfolger des Trakker und schließt damit die Erneuerung seiner schweren Baureihen vorerst ab. Optisch erinnert der für den Geländeeinsatz weiter optimierte Offroad-Lkw mit seinem V-förmigen Frontdesign ein wenig an die schweren Fahrzeuge der Konzernmarke Astra. Der 13-Liter-Motor liefert mit bis zu 510 PS zehn PS mehr als der Trakker, für leichetere Anwendungen steht der Neun-Liter-Motor zur Verfügung. Der Nebenantrieb liefert bis zu 2300 Newtonmeter.
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28.04.2021 - Der Bund will die Entwicklung und Verbreitung von Wasserstoff als Energieträger für Mobilitätsanwendungen vorantreiben. Dafür wird ein Innovations- und Technologiezentrum Wasserstofftechnologie (ITZ) geschaffen. Das Umweltministerium prüft jetzt drei Regionen als mögliche Standorte. Unter 15 Bewerbern haben sich Duisburg, Chemnitz und Pfeffenhausen als geeignete Kandidaten herauskristallisiert. Doch auch die Bewerbungen von Bremerhaven, Hamburg und Stade sind so interessant, dass bei ihnen eine Machbarkeitsstudie mit Fokus auf die Anwendung in Luft- und Schifffahrt gefördert wird. Die übrigen Bewerber sollen für mögliche Förderungen mit im Auge behalten werden.
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