ISS - Aktuelle Meldungen

23.09.2019 - Er sieht aus wie ein Schwede, heißt auch so und stammt dennoch aus den USA: der neue Volvo S60 läuft ausschließlich im neu eröffnetem Werk Charleston im US-Staat South Carolina vom Band. Die Produktionsstätte ist kein Zufall, liegen die Hauptabsatzmärkte der klassischen Stufenhecklimousine doch immer noch in Amerika und Asien. In Europa, und vor allem in Deutschland fristet der Viertürer dagegen im Vergleich zu seinem Kombi-Pendant V60 ein Nischendasein. Folgerichtig flog nun auch noch der im Rest der Welt ungeliebte Diesel aus dem Programm, was die Verkaufschancen hierzulande nicht gerade steigern wird.
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23.09.2019 - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland geht weiter zurück. Im Juli kamen 276 Menschen bei Straßenunfällen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 45 Personen weniger als im Juli 2018. Die Zahl der Verletzten ist im Juli 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 Prozent auf 37 700 zurückgegangen.
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22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
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22.09.2019 - Kann man die Rolle überschätzen, die Patrick Le Quément für die Welt des Designs besitzt? Nach einem kometenhaften Aufstieg, der bei Simca begann und zu Ford und Volkswagen führte, wurde er 1987 schließlich zum Renault-Designchef ernannt. Natürlich kann niemand die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere besser erzählen als er selbst, und deshalb hat Le Quément „Design between the Lines“ geschrieben – ein 224 Seiten starkes, englischsprachiges Buch mit 50 Essays, akzentuiert durch Beiträge des französischen Intellektuellen Stéphane Geffray und humorvoll illustriert von Gernot Bracht, einem deutschen Designer und Hochschullehrer, der einst für Le Quément arbeitete.
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20.09.2019 - Audi wird in seinem ungarischen Auto- und Motorenwerk Győr die mit rund 160 000 Quadratmetern größte europäische Solar-Dachanlage errichten. Sie entsteht auf den Dächern der beiden Logistikzentren von Audi Hungaria und hat eine Spitzenleistung von zwölf Megawatt. Ab 2020 beginnt die Erzeugung erneuerbarer Energie. Der Sonnenenergiepark wird jährlich mehr als 9,5 Gigawattstunden Energie produzieren. Das entspricht rechnerisch dem Energiebedarf von 5000 Haushalten. Audi Hungaria deckt bereits heute die Wärmeversorgung zu rund 70 Prozent aus klimaneutraler, geothermischer Energie ab.
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20.09.2019 - Die Große Koalition hat heute in Berlin ihr mit Spannung erwartetes Klimapaket ausgepackt. Jetzt muss es die parlamentarischen Hürden nehmen. Am Tag der Veröffentlichung hat es weltweite Klimaproteste gegeben. Auch in Berlin. Mit dem Klimapaket hatten sie, wenn überhaupt, allerdings nur indirekt zu tun. Schon im Vorfeld des Klimafreitags wurde die Debatte über den Schutz der Umwelt äußerst hitzig und zum Teil mit blank liegenden Nerven geführt. Im Fokus: das Automobil.
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20.09.2019 - Das Klimapaket ist geschnürt. Nach einer 18stündigen Mammutsitzung haben sich Regierungsparteien CDU, CSU und SPD heute in Berlin auf einen milliardenschweren Katalog geeinigt, um die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 um 55 Prozent zu senken. Damit sollen dann endlich die Klimaziele der Europäischen Union erfüllt werden.
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20.09.2019 - Obwohl als eine Art Lückenfüller gestartet, entwickelte sich der Land Rover Discovery Sport zielstrebig zum globalen Bestseller der Marke. Jetzt wurde der Geländewagen gründlich überarbeitet. Mit neuen Motoren, aufgewertetem Komfort und vielen elektronischen Transfers aus vorhandenen Modellen wird er versuchen, seine Vormachtstellung zu verteidigen.
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20.09.2019 - Design differenziert. Wenn auch nicht immer zum Guten, wie der koreanische Autobauer Ssangyong in der Vergangenheit mit so eigenwilligen Kreationen wie dem SUV Kyron, dem Pick-up Actyon oder dem Van Rodius demonstrierte. Inzwischen sind die Formen gefälliger, und auch in Sachen Qualität und Ausstattung nähert sich der drittgrößte koreanische Autobauer der Konkurrenz an. Bestes Beispiel: das neue Kompakt-SUV Korando, mit dem der deutsche Importeur ab 28. September vor allem den heimischen Mitstreitern Hyundai Tucson und Kia Sportage, aber auch Nissan Qashqai, Seat Ateca oder Opel Grandland X ein wenig in die Parade fahren will.
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20.09.2019 - Im zweiten Quartal 2019 wurden in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das ein Anstieg um 6,3 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2018. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 Prozent auf 46 Prozent. Zudem ging die insgesamt eingespeiste Strommenge, die sich am bestehenden Strombedarf orientiert, um 4,5 Prozent auf 123 Milliarden Kilowattstunden zurück.
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20.09.2019 - Die Importmenge von Rohöl nach Deutschland war im Jahr 2018 niedriger als in allen vorherigen Jahren seit 1992. Sie betrug noch 84,8 Millionen Tonnen. 1992 waren es 97,3 Millionen Tonnen gewesen, im Spitzenjahr dieses Zeitraumes 2005 sogar 114,5 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat Saudi-Arabien als Lieferant von Rohöl nach Deutschland stark an Bedeutung verloren. Die aus Saudi-Arabien importierte Menge an Rohöl lag 2018 bei 1,4 Millionen Tonnen. Das waren 1,7 % der gesamten Rohöl-Einfuhr.
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19.09.2019 - Der Volkswagen-Konzern beginnt mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten, um derzeit noch unvermeidbare CO2-Emissionen zu kompensieren. Dabei konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf Waldschutz und Wiederaufforstung. Erstes Projekt ist das „Katingan Mataya Forest Protection“-Programm auf der indonesischen Insel Borneo. Damit soll der Kohlendioxidausstoß aus der Lieferkette, der Herstellung und der Auslieferung des VW ID 3 sowie weitere Emissionen aus anderen Bereichen ausgeglichen werden.
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