26.03.2020 - Trotz der zeitweisen Aussetzung der Produktion in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien hält DAF die die Versorgung mit Ersatzteilen, den Pannendienst sowie die Reparatur- und Wartungsdienste aufrecht. In ganz Europa sind alle Werkstätten geöffnet. Kunden und Besucher sind dort aus Sicherheitsgründen allerdings nicht erwünscht. Der DAF-International-Truck-Service (ITS) ist auch in Corona-Zeiten weiterhin 24 Stunden am Tag besetzt. (ampnet/jri)
17.03.2020 - 2017 verschwand mit dem Peugeot Vogue das letzte Mofa und Moped klassischer Bauart vom deutschen Markt, 2018 fuhren Lars Eidinger und Bjarne Mädel mit 25 km/h im gleichnamigen Film über die Leinwand, und im September 2019 erschien ein Buch über die „Schnapsglasklasse“, das offenbar einen Nerv traf, denn es war recht rasch vergriffen. Nun ist es nach neuerlichem Druck wieder lieferbar.
11.03.2020 - Der Kraftstoffmarkt steht weiter unter dem Eindruck der Coronavirus-Krise. Die Spritpreise an den Tankstellen geben weiter nach. Dies ist vor allem eine Folge der eingebrochenen Rohölnotierungen. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,325 Euro, das sind 3,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 2,4 Cent auf durchschnittlich 1,178 Euro je Liter.
10.03.2020 - Viren halten derzeit eine Wirtschaft im Schwitzkasten, die so fragil und aufgeblasen war wie schon lange nicht mehr. Bitcoin, die Faang-Internetkonzerne oder Deutschlands Lieblingsspekulationsobjekt Wirecard sind blühende Beispiele für überzogene Trend-Investitionen in eine ungewisse Zukunft. Nun kommt ein unbekanntes Virus Covid-19 in Wuhan zum Ausbruch und der Braten stinkt mehr denn je. Und das auch für europäische Automobilkonzerne, die viel mehr können als Kaffeeklatsch auf zwei Millionen Pixeln.
09.03.2020 - Topkomfortabel, bärenstark und obendrein noch freundlich zur Umwelt – so sieht Audi sein Spitzenmodell A8 L 60 TFSI e Quattro. Luxuslimousinen sieht man am häufigsten in vornehmem Schwarz, doch diese gibt sich very British: „Goodwoodgrün“ nennt Audi die Individuallackierung und verlangt von den Kunden auch gleich 3100 Euro extra dafür. Doch wer ein Auto für einen sechsstelligen Listenpreis bestellt, den schrecken solche Petitessen nicht. Die Außenfarbe ist Programm beim Topmodell aus Ingolstadt, denn es prangt ein „E“ auf dem amtlichen Kennzeichen. Im Alltag bedeutet das nicht nur abgasfreies Fahren im Teilzeit-Modus, sondern in vielen Gemeinden auch Vorrechte beim Parken oder der Benutzung der Busspur.
04.03.2020 - Das vergangene Jahr ist für die deutsche Kautschukindustrie wenig erfolgreich zu Ende gegangen. Die globale Schwäche der Industrie hat den Absatz sowohl von Reifen als auch von technischen Produkten in der Erstausrüstung beeinträchtigt. Das galt im Jahresverlauf zunächst nur für automobile Zulieferteile, erfasste in der zweiten Jahreshälfte aber das Gros der Produkte der deutschen Kautschukindustrie. Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (Eigenschreibweise wdk) in Frankfurt am Main mitteilte, schrumpfte der Branchenumsatz gegenüber 2018 um 4,2 Prozent auf knapp elf Milliarden Euro.
02.03.2020 - „Du fährst ‘ne Yamaha? Welche denn?“ dürfte eine gewöhnliche Frage unter Motorradfahrern lauten. Kommt die Sprache hingegen auf die US-Kultmarke Harley-Davidson passiert es nicht selten, dass die zweite Frage einfach unterbleibt. Es scheint so, als ob damit bereits alles gesagt sei. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Sicher, es gibt „nur“ vier Motoren, aber die Vielfalt der Modelle sucht ihresgleichen. Es gibt drei Dutzend verschiedene Maschinen. Und die unterscheiden sich nicht unerheblich – selbst bei gleichem Motor. Ein Beispiel ist die Softail-Baureihe, deren Spannbreite vom puristischen Old-Fashioned-Chopper über den sportlichen Tourer bis hin zur dick bereiften Roadster reicht.
02.03.2020 - Morphoz nennt Renault eine Elektrostudie, die eigentlich auf dem abgesagten Genfer Automobilsalon ihre Premiere haben sollte. Der Clou: Auf Knopfdruck streckt sich das Concept-Car um 40 Zentimeter auf 4,80 Meter Länge, wechselt so vom City- und den Travel-Modus und legt beim Radstand um 20 Zentimeter zu.
25.02.2020 - Mit der Studie Precept blickt Polestar auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 5.-15.3.2020) in seine Zukunft. Der viertürige Grand Tourer der Elektro-Performancemarke von Volvo verfügt über einen Radstand von 3,10 Meter und einen Lidar-Pod auf dem Glasdach, der die beiden Radarsensoren und die hochauflösende Kamera an der Front ergänzt. Herkömmliche Seitenspiegel werden durch Kameras ersetzt, der Innenspiegel weicht ebenfalls einem digitalen Bildschirm samt Weitwinkelkamera am Heck des Fahrzeugs. Durch den Verzicht auf eine Heckscheibe erstreckt sich das Glasdach des Polestar Precept bis hinter hinter die Rücksitze.
19.02.2020 - Nun gehört auch der Kleinste zur Familie. Nach einer gründlichen optischen Überarbeitung trägt der Mitsubishi Space Star wie die anderen Modelle der Marke das sogenannte Dynamic Shield in der Front und weist den Stadtwagen unübersehbar als Mitglied der Marke aus – eine doppelte Chromspange in der Front spendiert dem Kleinwagen zusätzlich einen selbstbewussten Auftritt. Den hat er auch verdient, denn mit 20 000 Zulassungen im vergangenen Jahr gehört der Kleine vor allem in Deutschland zu den erfolgreichsten Modellen der Marke, die zur Allianz Renault-Nissan gehört. „Mit dem Space Star erreichen wir rund 40 Prozent unserer Zulassungen“, erklärt Mitsubishi-Deutschland-Chef Kolja Rebstock. „Kein Land in Europa verkauft so viele Space Star wie wir.“
12.02.2020 - Lexus setzt künftig beim ES 300h auf Kameras statt Außenspiegel. Die neue Technologie, die für mehr Sicherheit sorgt, soll in Europa zeitgleich mit der Premiere auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 5.–15.3.2020) eingeführt werden. Die beiden Fünf-Zoll-Farbmonitore sind am Fuß der A-Säulen positioniert, auf der gleichen Höhe auf der sich sonst die Außenspiegel befinden und liegen damit im intuitiven Sichtfeld.
23.01.2020 - Ob sie sich gesucht haben, war in keiner Schlagzeile nachzulesen. Auf jeden Fall haben sie sich jetzt gefunden. Auf der einen Seite die 23jährige Luisa-Marie Neubauer, ihres Zeichens Geographie-Studentin im neunten Semester und im Haupt- oder Nebenberuf – niemand weiß das so genau – als Klimaaktivistin die deutsche Kopie der Schwedin Greta Thunberg. Auf der anderen Jürgen Resch, 60, Abmahnaktivist und einer der beiden Geschäftsführer jenes Vereins, der sich Deutsche Umwelthilfe (DUH) nennt und bekanntermaßen auf die bereits existierenden und später möglicherweise drohenden Fahrverbote in einigen deutschen Großstädten stolz ist.