Infrastruktur - Aktuelle Meldungen

ZDK: Die BEV-Neuzulassungen täuschen
18.08.2025 - Die Zahl der Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) steigt seit Jahresbeginn, die Stimmung im Kfz-Gewerbe hellt das aber nicht auf. Laut der aktuellen Halbjahresumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bewerten Autohäuser und Kfz-Werkstätten ihre Geschäftslage, Umsatzaussichten und die Auftragslage für E-Fahrzeuge mit Zurückhaltung. „Die wachsende Zahl an BEV-Neuzulassungen täuscht über die Realität im Handel hinweg“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn. „Was statistisch als Erfolg erscheint, ist in der Realität häufig das Ergebnis von Eigenzulassungen durch Hersteller und Händler, Flottengeschäften oder taktischen Maßnahmen – nicht aber von echten Kundennachfragen im Handel.“ Die private Pkw-Nachfrage seit in den vergangen zwei Jahren rückläufig gewesen, die gewerblichen Zulassungen stagnierten.
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Urlaub: Wo das Laden in Europa am besten funktioniert
15.08.2025 - Immer mehr Menschen fahren mit dem Elektroauto in den Urlaub. Doch die Ladeinfrastruktur unterscheidet sich in Europa von Land zu Land teils erheblich, wie der ADAC feststellt. Die Niederlande sind am besten auf E-Fahrzeuge vorbereitet. Sie verfügen über ein nahezu flächendeckendes Netz, und in manchen Regionen gibt es mehr als 200 Ladepunkte pro 100 Straßenkilometer. Auch Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark und die Schweiz bieten eine sehr gute Versorgung, insbesondere in Ballungsräumen und entlang der Hauptverkehrsachsen. In anderen europäischen Regionen sind E-Autofahrer hingegen noch auf eine gute Vorbereitung angewiesen, damit die Urlaubsreise nicht zur Herausforderung in puncto Reichweite wird.
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Wie ist es um die Ladeinfrastruktur bestellt?
06.08.2025 - Wie gut ist die Infrastruktur für Elektromobilität in Deutschland? Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen. Die Bundesnetzagentur führt für Deutschland zum 1. Juli 2025 mehr als 131.000 öffentlich nutzbare Normalladepunkte und über 40.500 Schnellladepunkte auf. Dazu kommen weitere Möglichkeiten zur Energieversorgung batterieelektrischer Pkw (BEV) wie private Wallboxen und firmeninterne Ladepunkte für Mitarbeiter. Diesem Angebot stehen rund 1,7 Millionen reine E-Fahrzeuge gegenüber. Damit deckt die Infrastruktur in Deutschland nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) den Bedarf für öffentliches Laden rein rechnerisch ausreichend ab. Für dieses Jahr gehen Experten davon aus, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur minimal schneller voranschreitet als das Wachstum des E-Auto-Bestands.
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Eon hält den E-Cannonball in Schwung
06.08.2025 - Eon ist Hauptsponsor des E-Cannonball (4./5.10.) in Düsseldorf. Gemeldet sind zu Deutschlands größter Rallye für Elektrofahrzeuge über 100 Teams. Jens Michael Peters, bei Geschäftsführer für Energielösungen und Elektromobilität bei Eon, wird selbst als Fahrer dabei sein.
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Volle Power für Berlin: Contipark lädt E-Autos mit Sommerrabatt
23.07.2025 - Elektromobilität direkt am Ku'damm erleben: Contipark macht das Laden von E-Autos in Berlin noch attraktiver und startet eine Sonderaktion am Standort: Los-AngelesPlatz. Vom 4. bis 11. August 2025 können E-Autofahrende dort eine Woche lang zu besonders günstigen Konditionen laden - komfortabel und gut temperiert im Schatten der Innenstadt. Die regulären Parkgebühren gelten weiterhin.
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ADAC: Ad-hoc-Laden ist viel zu teuer
23.07.2025 - Mit Inkrafttreten der AFIR, der Regulation für die Infrastruktur alternativer Kraftstoffe, im April 2024 müssen neue Schnelllader ab 50 kW mit einem Kartenleser oder einer kontaktlosen Bezahlmöglichkeit ausgestattet sein. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC in einer Stichprobe die Preise fürs Ad-hoc-Laden verglichen – und kann für das Laden an Autobahnen eklatante Preisunterschiede beziffern: Spontanes Laden ohne Vertragsbindung ist beim gleichen Anbieter bis zu 62 Prozent teurer als bei einer vertragsbasierten Variante ohne Grundgebühr.
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ZDK: „Realitätsfern und ökonomisch gefährlich“
21.07.2025 - Die EU holt zum nächsten Schlag gegen den Verbrennungsmotor aus: Laut Medienberichten plant Brüssel, dass Neuanschaffungen für Firmen- und Mietwagenflotten ab 2030 – und damit fünf Jahre früher als für andere – nur noch Elektroautos sein dürfen. „Solche Pläne sind völlig realitätsfern und ökonomisch gefährlich“, äußerte sich Thomas Peckruhn, Präsident des Zentralsverbands Deutsches Karftfahrzeugegwerbe (ZDK). „Die Ladeinfrastruktur, die Netzstabilität, die Strompreise – nichts davon ist derzeit auf eine flächendeckende Elektrifizierung ganzer Fahrzeugflotten vorbereitet.“
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ZDK: Wichtige Impulse für Elektromobilität
18.07.2025 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßt die Empfehlungen des Expertengremiums im Bundesverkehrsministerium zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor und plädiert für deren zügige Realisierung. Die Vorschläge des „Expertenforums klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur“ (EKMI) setzen aus Sicht des Branchenverbands „wichtige Impulse für den Hochlauf der Elektromobilität – sowohl für Verbraucher als auch für Handel und Werkstätten“.
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AvD: Autofahren könnte ab 2027 spürbar teurer werden
17.07.2025 - Autofahren könnte ab 2027 als Folge des EU-Emissionshandels spürbar teurer werden. Darauf hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) hingewiesen. Schon heute zahlen Autofahrer über den nationalen CO₂-Preis einen Aufschlag beim Tanken. Dieser liegt aktuell bei rund 45 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Ab 2027 wird dieses nationale System in das europäische ETS II überführt.
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Stellantis stoppt seine Wasserstoffpläne
16.07.2025 - Stellantis stellt überraschend sein Entwicklungsprogramm für die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie ein. Als Gründe nannte der Konzern die kaum vorhandene Tankstelleninfrastruktur, die hohen Kapitalanforderungen und fehlende Kaufanreize für Verbraucher, um wasserstoffbetriebene leichte Nutzfahrzeuge vor Ende des Jahrzehnts in ausreichender Stückzahl auf den Markt zu bringen.
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Jeder Fünfte darf beim Arbeitgeber kostenlos Strom tanken
11.07.2025 - Eine aktuelle Eon-Umfrage unter mehr als 1000 Fahrerinnen und Fahrern vollelektrischer Fahrzeuge zeigt die Bedeutung des sogenannten Destination Charging. Gefragt, wo sie im Alltag Ladestationen erwarten, nennen 70 Prozent der E-Autofahrenden an erster Stelle Einkaufszentren und Baumärkte, also Orte, an denen das Auto oftmals mehrere Stunden steht. „61 Prozent der E-Mobilisten erwarten, dass sie die Zeit während des Wocheneinkaufs effizient zum Laden nutzen können“, zitiert Christoph Ebert, Geschäftsführer bei Eon Drive Deutschland, aus der Studie. An Supermärkten und Lebensmittelgeschäften mit einer Aufenthaltsdauer von meist unter einer Stunde sind Schnellladestationen mit 50 Kilowatt und sinnvoll.
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Zwischen den Welten
09.07.2025 - Ein Auto, das sich fährt wie ein Stromer, aber nie geladen werden muss – Nissan bleibt auch 2025 bei seinem e-Power-Prinzip. Mit der überarbeiteten Version des Qashqai setzen die Japaner weiter auf den seriellen Hybridantrieb, bei dem ein Benzinmotor ausschließlich Strom für den E-Motor produziert. Am Lenkrad spürt man davon kaum etwas.
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