21.09.2020 - Schaeffler baut sein Angebot im Bereich Hinterachslenkung aus und geht dazu mit Robert Bosch Automotive Steering eine Entwicklungskooperation ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Kunden ein Gesamtpaket für Hinterachs-Lenksysteme anzubieten. Schaeffler liefert die mechatronische Hinterachslenkung (iRWS); von Bosch kommt die Software und die Elektronik in Form einer Steering-Control-Unit. Steuergerät, Elektromotor und Software sind in einem Bauteil vereint. Das Design ist skalierbar und modular aufgebaut.
21.09.2020 - Das Risiko von Wildunfällen steigt: Im vergangenen Jahr gingen nach Angaben des Automobilclubs von Deutscbhland (AvD) 234.860 Verkehrsunfälle mit Wildtieren in die Statistik ein. Das entspricht rechnerisch 643 Fällen pro Tag. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Anstieg aller Wildunfälle nur knapp ein Prozent, jedoch sind die Unfälle mit Damwild um acht Prozent und die mit Rotwild um 11,3 Prozent gestiegen, während Schwarzwild (Wildschweine) als Unfallgegner gleichzeitig um fast ein Drittel zurückgegangen sind. Dennoch sind Zusammenstöße mit Wildschweinen mittlerweile auch nicht mehr in Städten, etwa in der Nähe von Grünanlagen, auszuschließen. Die meisten Wildtiere sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv, die jetzt im Herbst früher einsetzt.
21.09.2020 - Für Edgar Heinrich dürfte es die entspannteste Präsentation seiner Karriere sein. Der Motorraddesign-Chef von BMW spielt normalerweise immer eine zentrale Rolle, wenn irgendwo auf der Welt eine neue BMW präsentiert wird. Ausgerechnet am Firmensitz in München reicht seine bloße Anwesenheit. Denn das Motorrad, um das es hier geht, ist bereits hinlänglich bekannt: die BMW R 18 – der neue Cruiser mit dem größten Boxermotor, den es jemals als Serienprodukt des Unternehmens gab. Optisch an die BMW R 5 von 1936 angelehnt, hätte der „Big Boxer“ eigentlich längst seine Fahrpremiere erleben sollen. Hätte – denn Corona hat den Plänen seit April immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.
20.09.2020 - Es steckt viel Erfahrung im neuen Mercedes-Benz EQV, der jetzt als elektrisches Pendant zur V-Klasse in der österreichischen Hauptstadt Wien vorgestellt wurde: Schon vor fast einem Jahrzehnt gab es mit dem Vito E-Cell eine vollelektrische Kleinserie, die auf der Vorgängerbaureihe basierte. Und mit der für knapp 70.000 Euro angebotenen Großraumlimousine EQV wagt Daimler jetzt den großen Wurf.
18.09.2020 - Ob auf gefrorenen Seen, in heißen Wüsten oder Laborbedingungen in Fahrsimulatoren: Rund um den Globus haben Ingenieure an der Entwicklung des batterieelektrischen Mustang Mach-E gearbeitet. Speziell für Europa hat das Team des Ford-Testzentrums im belgischen Lommel Komponenten wie Federung, Lenkung, Antriebsstrang und Fahrer-Assistenzsysteme an die Erwartungen der europäischen Käufer angepasst. Jetzt musste sich der Mach-E auf einer Langstrecken-Tour durch Norwegen, einem der europaweit fortschrittlichsten Märkte für elektrifizierte Fahrzeuge, zeigen, ob das gelungen ist.
18.09.2020 - Lexus verfeinert seine Oberklassenlimousine LS zum neuen Jahr weiter. Bei der Überarbeitung haben sich die Ingenieure auf die Laufeigenschaften der Reifen, das adaptive variable Dämpfersystem (AVS), die Querstabilisatoren und die Sitzkonstruktion konzentriert. Zudem wurde die Hybrid-Batterie optimiert, um den Antrieb des LS 500h noch sanfter und kultivierter zu machen.
18.09.2020 - Nun müssen auch die harten Geländegänger an die Steckdose. Ein Jahr vor dem 80. Geburtstag der Marke kommen die beiden Jeep-Modelle Compass und Renegade als Plug-in-Hybride zu den Kunden. Die beiden im süditalienischen Melfi gebauten Modelle kombinieren einen 1,3-Liter-Vierzylinder mit einem 60 PS (44 kW) starken Elektromotor, der gleichzeitig auch die Hinterachse antriebt. Die Versionen mit Verbrennungsmotoren sind nur noch mit Frontantrieb ausgerüstet. Die beiden SUVs kommen in zwei Leistungsstufen mit 190 PS (140 kW) oder 240 PS (177 kW) auf den Markt.
18.09.2020 - Das ist doch mal ein beispielhafter Erster Blick auf ein neues Auto. Cupra, die Performance-Marke von Seat, zeigt den Formentor jetzt nicht nur mit Fotos, sondern auch mit einem 360-Grad-Video. „Der Formentor ist das erste exklusiv für Cupra entwickelte Modell und markiert somit einen großen Schritt bei der Erweiterung des Cupra-Portfolios. Er läutet eine neue Phase der Markenentwicklung ein und erschließt völlig neue Kundenmärkte“, sagt Antonino Labate, Direktor für Strategie, Geschäftsentwicklung und Operations bei Cupra. (ampnet/Sm)
17.09.2020 - Die chinesische Version der neuen BMW 5er Reihe wird auf der Auto China 2020 (26. September bis 5. Oktober 2020) in Peking ihr Debut geben. Zu den Besonderheiten zählen neben dem längeren Radstand auch einige hochwertige Ausstattungsoptionen wie zum Beispiel das Panorama-Glasdach „Skylounge“ und das „Fond-Entertainment Professional“ mit zwei neigungsverstellbaren Touch-Bildschirmen. Die bisherigen BMW 5er waren in China 2019 mit rund 174.000 verkauften Einheiten die erfolgreichste Business-Limousine. (ampnet/Sm)
17.09.2020 - Zum Modelljahr 2021 bringt Seat neue Modellvarianten ins Programm. Vor allem beim Kleinwagen Ibiza und beim SUV Tarraco gibt es Neuerungen. Der Ibiza ist ab sofort auch mit einem neuen 1,5-Liter-TSI-Motor mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu bekommen, der 150 PS leistet. Damit ist der Kleinwagen in 8,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h. Der 150 PS starke Turbodiesel mit Frontantrieb ist im Tarraco neuerdings mit Doppelkupplungsgetriebe bestellbar. Der 2,0-Liter-TDI erstarkt zum Modelljahrwechsel des SUV von 190 auf 200 PS.
17.09.2020 - Toyota hat in Zusammenarbeit mit Denyo ein Brennstoffzellen-Nutzfahrzeug entwickelt, das Wasserstoff zur Stromerzeugung nutzt. Bei Freiluftkonzerten oder Naturkatastrophen lasse sich der Lkw einsetzen. Das System liefert laut den Japanern Energie für bis zu 72 Stunden. Als Nebenprodukt fällt dabei nur Wasser an, das wiederum zum Duschen oder für andere Zwecke genutzt werden kann.
17.09.2020 - Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) appeliert vor der Sitzung des Bundesrats am Freitag an die Vertreter der Länder ein Signal gegen deutlich überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu setzen. Dabei mache es keinen Unterschied, wo zu schnell gefahren wird: „Wer zu schnell fährt [...], muss eine deutliche Sanktion zu spüren bekommen, unabhängig davon ob nun eine Kita, eine Gefahrenstelle oder eine enge Kurve Grund für die Geschwindigkeitsbeschränkung war“, meint DVR-Präsident Prof. Dr. Walter Eichendorf. (ampnet/deg)