Klimaschutz - Aktuelle Meldungen

28.06.2019 - In Kleinstädten, den Speckgürteln der Großstädte und im ländlichen Bereich wird das Stromnetz von heute für das Elektroauto nicht ausreichen. Das ist eines der Ergebnisse der Studie „Analyse eines koordinierten Infrastrukturaufbaus zur Versorgung von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen in Deutschland“ der Ludwig-Bölkow-Stiftung. Die Brennstoffzelle sehen die Forscher als notwendige und kostengünstige Alternative zum rein batterieelektrischen Antrieb.
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25.06.2019 - Bei der gestrigen Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde das von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland geforderte Tempolimit auf deutschen Autobahnen mehrheitlich abgelehnt. Mobil in Deutschland e.V. begrüßt dieses Votum. Mit insgesamt knapp 200 000 Unterstützern (die Kirche hatte nur rund 66 000 Unterschriften) hat der Automobilclub mit Abstand die größte Gemeinschaft gegen die Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen hinter sich.
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22.05.2019 - Werden Millionen von Elektro-Pkw die Stromversorgung in Deutschland zum Zusammenbruch bringen? Eon will sich an derartiger Schwarzmalerei nicht beteiligen. Selbst wenn bis zum Jahr 2045 die gegenwärtig im Bereich der Netze des Energieversorgers gemeldeten 6,5 Millionen Pkw komplett durch Elektroautos ersetzt würden, stelle deren tägliche Aufladung keine Gefahr für die Versorgungssicherheit dar. Das ist die Kernaussage einer Studie, die das Unternehmen in Berlin vorstellte.
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17.05.2019 - Im vergangenen Jahr sind die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) in Deutschland erstmals seit 2014 spürbar auf 866 Millionen Tonnen gesunken. Das zeigen Berechnungen des Umweltbundesamtes. Fachleute des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in München fanden jetzt heraus, warum der Rückgang nicht stärker ausgefallen ist, obwohl regenerative Energiequellen inzwischen fast 38 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs decken: zu wenig nachhaltige Energie im Wärme- und Verkehrssektor, zu viel Braunkohle-Strom für den Export ins Ausland und der Rückgang CO2-armer Kernenergie.
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17.05.2019 - Starke Autos stehen bei den Bundesbürgern weiterhin hoch im Kurs – allen Umwelt- und Klimaschutzdiskussionen zum Trotz. Für mehr PS geben die Deutschen auch bereitwillig mehr Geld aus. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des CAR Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen für das Jahr 2018 hervor. Demnach ist die Tendenz zu immer größerer Motorkraft vor allem der ungebrochenen Vorliebe der Autokäufer für SUV geschuldet.
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09.05.2019 - In der Hansestadt hat Toyota das Klimaschutzpotenzial und die Alltagstauglichkeit des Brennstoffzellenantriebs geprüft. Die Teilnehmer reisten im Toyota Mirai per Sternfahrt aus Berlin und Köln kommend zum Wasserstoff-Fachforum „Zero Emission to H2amburg“ an die Elbe. Vor Ort präsentierte Ferry M. M. Franz, Direktor des Berliner Büros von Toyota Motor Europe, die Ziele und Maßnahmen des Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramms der Toyota Environmental Challenge 2050.
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06.05.2019 - Die Politik soll sich auf die Rolle des Regelsetzers und -kontrolleurs konzentrieren, forderte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), in seinem Statement auf dem Kongress zur Nationalen Industriestrategie 2030, der heute in Berlin vom Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet wird. Die Nationale Industriestrategie 2030 lege den Schwerpunkt zu sehr auf eine aktivierende, technologie- und projektbezogene Politik, während notwendige ordnungspolitische Vorschläge untergewichtet seien.
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02.05.2019 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) spricht sich für einen raschen und koordinierten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschalnd aus. „Abwarten ist keine Option“, sagte Verbandspräsident Bernhard Mattes heute bei einer Unternehmerveranstaltung in Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Er forderte von der Politik „einen E-Ruck“.
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22.04.2019 - Diesem Schlusssatz gab Bundesumweltministerin Svenja Schulze den beiden „Spiegel“-Redakteure für das Interview in der Osterausgabe des Nachrichtenmagazins mit auf den Weg: „Aber was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn man in den Großstädten nicht mehr mit stinkenden Verbrennungsmotoren fährt, sondern mit Elektroautos? Wir hätten weniger Abgase. Und was die meisten vergessen: Es würde auch ruhiger werden und das Leben in den Städten besser machen.“ Was für eine schöne Vorstellung, gerade passend zum Frühling und zur Feier der Auferstehung.
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18.04.2019 - „Die Festlegung, Autos nur am Auspuff und somit Elektrofahrzeuge per Definition als Null-Emissionsfahrzeuge zu bewerten, ist Augenwischerei“, erklärte heute Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas, heute die Entscheidung des EU-Ministerrats, den Kohlendioxidausstoß (CO2) bis 2030 um 37,5 Prozent zu senken. Der Beschluss wirke auf den ersten Blick wie ein ambitionierter Entschluss. In Wirklichkeit handele es sich dabei aber um ein bloßes Lippenbekenntnis.
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04.04.2019 - Einen Hemmschuh für den Erfolg der Elektromobilität sieht Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in der nicht ausreichenden Ladeinfrastruktur. Mattes wies heute in Berlin anlässlich des BDI-Klimakongresses darauf hin dass es aktuell in Deutschland 16 100 öffentlich zugängliche Ladepunkte und rund 1900 Schnellladepunkte gibt. In Berlin müssen sich demnach 4500 Einwohner einen Ladepunkt teilen, in Oslo sind es 480 Einwohner, in Amsterdam nur 400.
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28.03.2019 - Und wenn Du dann nicht mehr weiterweißt, dann gründe einen Arbeitskreis. Das Rezept wird besonders gern in der Politik angewendet, um sich vor unangenehmen Beschlüssen zu drücken. Aktuelles Beispiel für dieses Verhalten sind die Aussagen der Expertengruppe Klimaschutz im Verkehr. 17 Stunden benötigten die Damen und Herren in ihrer Abschlussrunde, um an Ende der Öffentlichkeit ein allenfalls dürftiges Ergebnis zu präsentieren.
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