Kommentare - Aktuelle Meldungen

02.10.2020 - Conti-Chef Elmar Degenhart hat gerade die Existenz von 30.000 Arbeitsplätzen ins Wanken gebracht. Er steht deswegen gewaltig unter Druck – von außen, aus dem Unternehmen und von innen. Niemand möchte jetzt in seiner Haut stecken. Bei diesen Entscheidungen tröstet das dicke Gehalt nicht, sondern nur die Überzeugung, alles gerettet zu haben, was überlebensfähig ist. Zur Situationsbewältigung zählt aber auch die Analyse der Gründe. Und über die sprach er jetzt, ohne die sonst für Zulieferer typische Zurückhaltung.
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25.09.2020 - In diesen Tagen lernen wir zwei sehr unterschiedliche Wege kennen, die Elektromobilität mit Kraft anzuschieben. Da war der Tesla-„Hoheprister“ Elon Musk, der seine Gemeinde beim groß angekündigte Batterietermin statt mit revolutionärer Technik mit der Ankündigung eines neuen E-Auto mit einem Preis von 25.000 Euro überraschte, der am Ende ebenso wenig stimmen wird wie seine bisherigen Preisangaben für neue Modelle. Und da ist der Chinese Li Shufu, Besitzer des chinesischen Hersteller Geely, der ebenfalls mit Geld lockt – aber leise und lockend.
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16.09.2020 - Sind die Herrschaften durch die Bank Schwindler? Und will jetzt ein Saubermann mit dem großen Wischlappen durch die Branche zum Großreinemachen ziehen? Oder ist es wie so oft nur ein moralisch verpackter Marketingansatz, um auf sich aufmerksam zu machen und Autos verkaufen zu können? Eine eindeutige Antwort darauf ist schwierig, denn vermutlich steckt hinter dem Vorstoß des schwedischen Herstellers Polestar, die Elektrotochter von Volvo, sowohl ein ehrlicher wie auch strategischer Ansatz.
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08.09.2020 - Heute wird einer der Tage sein, an deren Morgen schon klar ist, mit welchem Maß an Frust er enden wird. Denn heute findet ein „Auto-Gipfel“ statt. Zwar nur auf dem Bildschirm werden sich die Politik und die Automobilindustrie gegenübersitzen. Und was dabei herauskommt, wissen die Medien längt. So begann der Tag mit dem Morgenmagazin und Dunja Hayali und den üblichen Stichworten „Elektromobilität verschlafen“ und „Technologien von gestern“.
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02.09.2020 - Hatte jemand etwas anderes erwartet? Wir jedenfalls waren uns sicher, dass die beiden alten Kampfgefährten auf den Plug-in-Hybrid einschlagen würden. Jürgen Resch als Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und Axel Friedrich, seit seinen alten Tagen im Umweltbundesamt (UBA) als Auto-Hasser geoutet , haben die Automobilindustrie wieder bei einem scheinbar unverschämten Betrugsversuch erwischt. Plug-in-Hybride brauchen mehr als von den Herstellern angegeben.
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01.09.2020 - Die Kampagne läuft schön länger. Morgen will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressekonferenz vor den zweifellos sachkundigen Korrespondenten der Hauptstadt die Bombe nun so richtig platzen lassen. Doch dieses Mal treffen die Beschuldigungen nicht nur die deutsche Automobilindustrie. Der Vorwurf richtet sich an alle Autohersteller der Welt, die Autos mit Plug-in-Hybridantrieb anbieten. Sie alle werden bezichtigt, den Autokäufer mit viel zu niedrigen Verbrauchsangaben zu täuschen.
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28.08.2020 - Geneigte Leser werden sich – hoffentlich gern – daran erinnern, wie wir kürzlich versucht haben zu erklären, warum manche Worte nicht Teil einer Sprache sein können, die sich um eine offene und respektvolle Diskussion bemüht. Schon das einzelne Wort kann eine solch überwältigende Wucht entwickeln, dass jedes weitere sinnlos wird. Die professionellen Medien sind da oft leider auch nicht mehr besser als die sogenannten sozialen. Beispiele wie „Lügenpresse“ sind eindeutig. Andere Begriffe erreichen die gesamte Breite der Menschen auch außerhalb der Echoblasen.
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15.08.2020 - Er wirkt wie eine Kindergartenarbeit, der schmutzig-orange Geier mit Halskrause, den ein Mitarbeiter des Werksschutzes des Daimler-Konzerns am Morgen des 12. August entgegennehmen musste. Dort war Barbara Metz aufgetreten, ihres Zeichens stellvertretende Geschäftsführerin des Abmahnvereins Deutsche Umwelthilfe, mit einem Tross maskierter Mitarbeiterinnen im Schlepptau.
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11.08.2020 - Worte sind Waffen. Manche Worte ersetzen sogar ein ganzes Argument, sind tödlich, indem sie Erfahrungen und Vorurteile auf ein paar Buchstaben projizieren und so jede Debatte und jeden Zweifel ersticken. Jede Zeit kennt solche Killer-Begriffe. „Nazi“ war und ist so einer; „Rassist“ ist der aktuell wirksamste. Es gibt im täglichen Leben aber auch Begriffe mit einer längeren Halbwertzeit, solche, die uns schon lange begleiten und noch länger in Nachrichten, Debatten und Wortgefechten eingesetzt werden, um eine gewünschte Grundstimmung auszulösen. Einer davon begegnet uns regelmäßig: der „Raser“.
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09.08.2020 - Frage an Radio Eriwan: Ist Tesla-Chef Elon Musk ein begnadeter Zauberer oder der weltbeste Ingenieur? Antwort: Im Prinzip ein begnadeter Zauberer, denn er bekommt bald den Oscar für den unglaublichen Trick, dass seine Elektroautos sofort aufgeladen sind, wenn der Blitz einschlägt.
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29.07.2020 - Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) behandelt die Luftqualität in Deutschlands Städten etwa so wie Donald Trump noch vor wenigen Wochen das Corona-Virus. Die Devise beider Männer war "Wir haben alles im Griff." Allerdings hat wider Erwarten der amerikanische Präsident in jüngster Zeit dazu gelernt. Resch nicht.
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29.07.2020 - Man muss sich mindestens einmal schütteln, um die Dinge zu verstehen. Vor einiger Zeit hat Volvo verkündet, dass alle Neuwagen ein serienmäßiges Tempolimit von 180 km/h verpasst bekommen. Klingt in den Ohren so mancher Weltretter super. Endlich tut ein Autokonzern etwas. Endlich nimmt wenigstens eine Firma aus der Brumm-Brumm-Wirtschaft die Verantwortung ernst. Die Botschaft im Subtext: Die Schweden machen sich Sorgen um die Verkehrssicherheit und ihnen geht es ausschließlich um das Wohlbefinden ihrer Kunden – und womöglich auch um jenes eventueller Unfallgegner.
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