Konzern - Aktuelle Meldungen

Historie und Histörchen (100): Langstrecken-Rekorde
16.01.2023 - Sein Tod im Alter von 96 Jahre ließ jetzt Erinnerungen an Treffen mit Prof. Carl H. Hahn wieder aufleben, persönliche Erinnerungen an seine Begeisterung fürs Auto, seinen geschäftlichen Erfolg und seinen Umgang mit Menschen, zu dem seine Rolle als Spitzenmanager ihn nicht verpflichtet hätte.
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Brüssel 2023: Im Mittelpunkt steht der elektrische Astra
16.01.2023 - Es gibt sie noch, die klassische Automesse ohne Mobilitätskongress, Klimaforum und Klebstoff-Klimaaktivisten. In Brüssel, dieses Jahr zum 100. Mal, stehen (bis zum 22. Januar) allein Autos im Mittelpunkt, können besichtigt und gekauft werden. Die Aussteller erreichen hier rund ein Drittel ihres Jahresabsatzes. Opel nutzt die Messe, um gleich vier Weltpremieren zu zeigen, die alle elektrifiziert demnächst zu den Händlern rollen.
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Roller holen auf
15.01.2023 - Mit 6619 Neuzulassungen im Dezember – neun Prozent weniger als im Vorjahr – ist das Motorradjahr in Deutschland zu Ende gegangen. Damit bewegte sich 2022 mit insgesamt 198.193 Einheiten und einem minimalen Plus von 0,3 Prozent bzw. knapp 650 Fahrzeugen auf dem Niveau von 2021. Das ist vor allem der stärkeren Nachfrage nach Rollern zu verdanken, denn das klassische Motorradsegment ging um rund 8400 Maschinen (minus 7,2 Prozent) auf 107.992 Einheiten zurück.
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Carl H. Hahn gestorben
15.01.2023 - Carl H. Hahn (96) ist gestern Nacht in seinem Haus in Wolfsburg gestorben. Der am 1. Juli 1926 in Chemnitz geborene Manager hatte in seiner Zeit als VW-Chef die Grundlagen für den Weltkonzern gelegt. In seine Amtszeit ab 1982 fielen die Übernahmen von Seat und Skoda. Außerdem begann Hahn die Expansion des Unternehmens nach China.
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Great Wall Motor exportiert über 173.000 Fahrzeuge
13.01.2023 - Great Wall Motor hat im vergangenen Jahr mit 1.067.523 abgesetzten Einheiten zum siebten Mal in Folge die Millionengrenze überschritten. Dabei wuchs der Anteil der exportierten Fahrzeuge um 20,3 Prozent auf 173.180 Stück. So wurde unter anderem Brasilien als neuer Markt erschlossen. In Australien setzte GWM nach eigenen Angaben beispielsweise mehr Autos ab als Tesla oder BMW. In Europa führt der chinesische Autokonzern gerade die Modelle Ora Funky Cat und Wey Coffee 01 ein. Die beiden Elektoautos sind von Euro NCAP zu den sichersten Autos ihrer Klasse gekürt worden. (aum)
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Citroën hat einen neuen Deutschland-Chef
13.01.2023 - Patrick Dinger (41) hat die Leitung des Deutschlandgeschäfts von Citroën übernommen. Er folgt auf Wolfram Knobling, der eine neue Managementaufgabe im Konzern wahrnehmen wird, die noch bekanntgegeben wird. Patrick Dinger war seit Oktober 2019 Managing Director Citroën Österreich. Er hat einen Masterabschluss in International Management der SH Berlin und startete seine Karriere in der Automobilindustrie 2008 bei Mercedes-AMG im Bereich Marketing & Händlernetzentwicklung. 2014 übernahm Dinger die Leitung der Händlernetzentwicklung in der DACH-Region für Maserati, ehe er im August 2016 Deutschland-Chef von DS Automobiles wurde. In seiner neuen Funktion berichtet Patrick Dinger an Lars Bialkowski, den neuen Deutschland-Chef von Stellantis. (aum)
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Der VDA rechnet mit rund 2,7 Millionen Neuzulassungen
11.01.2023 - Der Verband der deutschen Automobilindustrie erwartet in diesem Jahr für den deutschen Pkw-Markt ein Wachstum von zwei Prozent auf gut 2,7 Millionen Einheiten. Dies wären immer noch ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Für Europa (EU27, EFTA & UK) geht der VDA von einem Absatzplus von fünf Prozent auf 11,8 Millionen Autos aus. Der US-Markt dürfte den Prognosen nach um vier Prozent auf etwa 14,2 Millionen Light Vehicle (inkl. Pick-ups) ansteigen. China, wo sich der Markt auch 2022 schon auf hohem Niveau bewegt hat, dürfte 2023 nur leicht um drei Prozent auf 23,7 Millionen Pkw wachsen. Das Land befand sich bereits im vergangenen Jahr wieder oberhalb des Niveaus von 2019.
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Jeder siebte Volkswagen war ein reines Elektroauto
10.01.2023 - Jedes siebte verkaufte Auto der Marke Volkswagen war im Jahr 2022 ein vollelektrisches Fahrzeug (Battery Electric Vehicles oder BEVs). Von den weltweit 4,56 Millionen ausgelieferten Einheiten waren 330.000 BEV, 23,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt lag die Zahl der Auslieferungen über alle Antriebsarten hinweg 2022 um -6,8 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Auftragsbestand in Europa erreicht mit rund 640.000 Kundenaufträge ein hohes Niveau.
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Der VW ID 4 entwickelt sich zum Weltauto
10.01.2023 - VW hat im vergangenen Jahr weltweit 4,56 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das sind 6,8 Prozent weniger als 2021. Der Absatz vollelektrischer Autos nahm dabei um fast ein Viertel auf rund 330.000 Einheiten zu. Über die Hälfte davon – etwa 170.000 Stück – entfallen auf den ID 4, der damit das beliebeste E-Auto im gesamten Volkswagen-Konzern ist.
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Vier Motoren und 1100 PS für 14.000 Euro?
09.01.2023 - Kaum zu glauben, aber offiziell: Der chinesische Automobilkonzern BYD kündigte jetzt die beiden ersten Modelle seiner Luxusmarke Yangwang an – das große SUV S8 und den Supersportwagen S9, beide für Preise um eine Million Rinminbi (Yuang). Das sind nach heutigem Kurs etwa 14.000 Euro. Auch wenn Transport und Steuern noch dazukommen, ist dieser Preis eine Kampfansage, die noch durch die Ankündigung von BYD verstärkt wird, für diese Marke nur Spitzentechnologie einzusetzen.
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Der Uhlenhaut wurde zur Mona Lisa des Automobils
08.01.2023 - Allen Krisen zum Trotz, die derzeit die Welt erschüttern, war 2022 für die Versteigerer edelster Automobile und damit zugleich für die millionenschwere Gruppe der Sammler außergewöhnlicher Old- und Youngtimer ein herausragendes Jahr. Für den Weltmarktersten RM Sotheby’s mit Sitz in Kanada war es nach eigener Aussage sogar das Beste in der inzwischen 47jährigen Unternehmensgeschichte. Es gab Rekorde am laufenden Band.
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Markenportrait Mitsubishi: Mit der Allianz auf zu neuen Ufern
07.01.2023 - Die Wirtschaft brummte in den späten Siebzigern und immer mehr Deutsche wollten Auto fahren. Hanns Trapp-Dries, Autohändler von ganzen Herzen, hatte zunächst Fahrzeuge von NSU verkauft, dann entdeckte er die ausstrebenden japanischen Marken und schloss einen Vertrag mit Nissan als Importeur für Deutschland. In der Rüsselsheimer Bernhard-Adelung-Straße wurden die Markenzeichen am immerhin fünfstöckigen Bürogebäude ausgetauscht. Aber Nissan entschied kurz darauf, den erfolgversprechenden Markt in Deutschland selbst zu betreuen, man kündigte den Importeursvertrag mit Trapp-Dries. Unverzagt sendete der ehrgeizige Geschäftsmann auf der Suche nach einem neuen Partner Telexe nach Japan. Antwort kam von Mitsubishi, die sich auf Vertragsverhandlungen einließen.
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