25.11.2021 - Nutzfahrzeuge stehen im aktuellen Licht-Test 2021 mit einer Mängelquote von 32,3 Prozent in diesem Jahr nicht besonders gut da. Das zeigt die Mängelstatistik, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) auf Basis von über 3000 Mängelberichten aus dem Nutzfahrzeugbereich erstellt haben. Kfz-Meisterbetriebe hatten im Oktober die Beleuchtung von vielen Millionen Fahrzeugen (Pkw und Nutzfahrzeuge) auf Mängel überprüft.
14.11.2021 - Batterieelektrische Lkw können zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen im Verkehr sowie zur Erreichung der Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 einen Beitrag leisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichten Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI). Im Rahmen des Projekts „ZeroEmissionDeliveries – Berlin“ hatte das ISI zusammen mit Partnern aus Forschung und Entwicklung, Automobilbau, Logistik, Energie- und Ladeinfrastruktur.
10.11.2021 - Die Daimler Truck AG und das Energieunternehmen Total Energies wollen gemeinsam eine europäische Wasserstoff-Infrastruktur für schwere Lastwagen aufbauen. Die Zusammenarbeit umfasst die Beschaffung von Hydrogen (H2) und die Belieferung von Tankstellen, die Entwicklung wasserstoffbasierter Lkw und den Aufbau eines Kundenstamms. Total will bis 2030 direkt oder indirekt bis zu 150 Wasserstofftankstellen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich betreiben. Im Rahmen der Kooperation wird Daimler Truck bis 2025 auch den wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Lkw Mercedes-Benz GenH2 Truck zur Erprobung auch an Kunden in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg und Frankreich liefern. (aum)
05.11.2021 - DAF hat gestern in Eindhoven mit der Serienproduktion der neuen Lkw-Generation begonnen. Erstes Fahrzeug ist ein XG+ mit 12,9-Liter-Motor, das Spitzenmodell der neuen XF-Baureihe. Die schweren Lkw aus den Niederlanden sind die ersten, die sich an den künftigen EU-Vorschriften zu Abmessungen und Gewichten orientieren. Das strömungsoptimierte Fahrerhaus mit an den Ecken abgerundeter Windschutzscheibe und leicht vorgewölbtem Kühlergrill ist siebeneinhalb Zentimeter niedriger als bisher, ohne dass Platz verloren gegangen ist. Auch die 16 Zentimeter längere Front trägt zur Verbesserung der Aerodynamik und zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu zehn Prozent bei. Zudem ist das Chassis des DAF XF bereits für Hybrid-, Batterie- und Wasserstoffantrieb mit ausgelegt. (aum)
31.10.2021 - Tank & Rast steigt als assoziierter Partner beim Wasserstoff-Konsortium H2 Mobility Deutschland ein. Der größte deutsche Autobahn-Raststättenbetreiber erwartet in Zukunft mehr wasserstoffbasierten Schwerlastverkehr und damit einen höheren Bedarf an entsprechender Infrastruktur entlang der Fernstraßen.
29.10.2021 - Daimler nennt die Entwicklung im dritten Quartal robust. Trotz eines Rückgangs von 25 Prozent in Produktion und Absatz aufgrund des Halbleitermangels blieb der Konzernumsatz mit 40,1 Mrd Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals (40,3 Mrd Euro). Der günstige Produktmix mit höheren Erträgen pro Verkauf und eine stramme Disziplin bei den Fixkosten sorgten in diesem Quartal sogar mit 549 Mio Euro nach 347 Mio Euro für ein besseres Ergebnis, meldet das Unternehmen heute.
25.10.2021 - Während Hyundai seinen X-Cient Fuel Cell in der Schweiz bereits schon in der Kundenerprobung hat, hat Mercedes-Benz hierzulande jetzt die Straßenzulassung für den wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Lkw GenH2 bekommen. Daimler Trucks hatte im April begonnen, den weiterentwickelten Prototyp seines 2020 vorgestellten Fahrzeugs auf abgesperrten Teststrecken des Unternehmens zu erproben. Dort absolvierte der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Lkw, der in der Serienvariante für Reichweiten von bis zu 1000 Kilometer konzipiert ist, bereits tausend Test-Kilometer.
24.10.2021 - Mit zwölf Jahren gehört der Bundesverband Elektromobilität zu den jungen Organisationen, und in seinem Gründungsjahr hatte die Elektromobilität auch noch einen überschaubaren Kreis von Akteuren. Das hat sich inzwischen geändert. Heute gehören rund 350 Mitglieder zum Verband, die aus allen Bereichen der Industrie kommen. Allerdings, und das bedauert BEM-Präsident Kurt Sigl, „gehört noch kein deutscher Automobilhersteller zu unseren Mitgliedern“.
08.10.2021 - Bilder von brennenden Elektroautos verbreiten sich schnell. Doch das tatsächliche Gefahrenpotential bei einem Unfall mit E-Autos ist noch relativ unbekannt. Bekannt ist: Die auf Lithiumionen-Technologie basierenden Energiespeicher von E-Fahrzeugen verhalten sich im Brandfall anders als herkömmliche Autos mit Kraftstofftanks. In Österreich untersuchten jetzt die TU Graz, die Montanuniversität Leoben und andere Experten, was im schlimmsten Fall geschehen kann – einem brennenden batterieelektrischem Fahrzeug mit einer Hochvolt-Lithiumionen- Batterie in einem Tunnel.
06.10.2021 - Die Zukunft der Mobilität, darin sind sich alle Hersteller einig, ist elektrisch, und die Energie liefert eine Lithiumionen-Batterie. Wirklich alle? Es gibt neben den Verfechtern des batterieelektrischen Antriebs noch Unternehmen, die sich ähnlich wie das berühmte kleine gallische Dorf gegen den vermeintlich allgemein gültigen Trend stemmen und die Zukunft in einer magischen Suppe sehen, die deutlich mehr Treibhausgase einspart: Grüner Wasserstoff.
06.10.2021 - Volvo Trucks hat von DFDS, Nordeuropas größtem Versand- und Logistikunternehmen sowie Fährbetreiber, einen Auftrag über 100 FM Electric erhalten. Das ist einer der bisher größten kommerziellen Aufträge für schwere Elektro-Lastwagen weltweit. Die ersten Fahrzeuge werden im vierten Quartal nächsten Jahres ausgeliefert, die anderen im darauffolgenden Jahr. Der Volvo FM Electric hat eine Reichweite von bis 300 Kilometern und ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen. Europaweit sind nach Unternehmensangaben in diesem Jahr einige hundert E-Lkw über 16 Tonnen zugelassen worden, etwa 40 Prozent davon stammen von Volvo. (aum)
01.10.2021 - Daimler spaltet seine Lkw- und Bus-Sparte wie geplant vom Pkw- und Van-Geschäft ab und bringt sie als eigenständiges Unternehmen an die Börse. Auf einer coronabedingt virtuell abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung stimmten 99,9 Prozent der Aktionäre den Plänen zu. Der Konzern teilt sich damit in die künftige Mercedes-Benz AG und die Daimler Truck AG auf. Beide werden weiterhin den berühmten Stern als Markenzeichen tragen.