29.11.2022 - Viele Autofahrer sind im Grunde bereit für die E-Mobilität aber können oder wollen aus verschiedenen Gründen vorerst keine Allianz mit dem Elektroauto eingehen. Das liegt zum Teil daran, dass sie keine Garage oder Hofeinfahrt haben, in der eine Wallbox installiert werden könnte. Oder in ihrem städtischen Umfeld gib es keine oder zumindest nicht genügend Lademöglichkeiten. Nissan will diese Kundengruppe nun behutsam ans Thema heranführen und mit einer Brückentechnologie das Entstehen einer vernünftigen Ladeinfrastruktur abwarten. E-Power heißt das technische Konzept, das nun im Quashqai und im X-Trail auf die Reise geht.
25.11.2022 - Wenn ein Auto nicht eindeutig zuzuordnen ist, sprechen Hersteller – und Journalisten – gern von einem Crossover. So uneindeutig der Begriff auch klingt, im Falle des Peugeot 408 trifft er es. Auf den ersten Blick ein Coupé mit sportlich geduckter Silhouette und klassisch abfallender Dachlinie, erinnert die hohe Bodenfreiheit (18,8 Zentimeter), die kantig geschnittenen Linien und großen Räder doch eher an einen SUV, wohingegen die Geräumigkeit im Fond wiederum auch jedem Kombi gut zu Gesicht stünde. Die Franzosen nennen ihre Karosseriekreuzung ganz unfranzösisch „Fastback“. Auch wenn er das eigentlich gar nicht ist.
24.11.2022 - Alle Jahre wieder ruft die Zeitschrift „Modell Fahrzeug“ ihre Leser dazu auf, die schönsten Miniaturen zu küren. Die Preisverleihung der „Modellauto-Oscars“ fand heute beim Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle als Gastgeber statt. Die Palette der Siegertypen reicht vom BMW 635 CSi „Jägermeister“ für 20 Euro im Maßstab 1:87 bis zum RC-Modell des Mercedes-AMG GT3 in achtfacher Verkleinerung zum Preis von 695 Euro aus dem Hause Kyosho. Zum Supermodell des Jahres 2022 wurde der Ford Capri Gr. 5 DRM von Werk83 gewählt, ebenfalls im „Jägermeister“-Rennoutfit. Das Fahrzeug im Maßstab 1:18 kostet 69,95 Euro.
23.11.2022 - Es war nur eine Frage der Zeit, dass Abarth folgen musste: Fiat holt die sportlichen Ableger seiner Markenikone 500 an die Steckdose. Pardon, „Abarth ist nicht Fiat, sondern mehr“, betonte CEO Olivier Francois bei der Präsentation des neuen Modells gestern in Turin. Die Maxime „kleine Autos, großer Spaß“, soll der Abarth 500e in eine neue Dimension heben.
23.11.2022 - MG hat sein Jahresziel von 10.000 verkauften Fahrzeugen in Deutschland bereits jetzt erreicht. Im Oktober kam die Marke erstmals auf über 2000 Neuzulassungen in einem Monat, das war jedes 100. Auto. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Absatz damit hierzulande mehr als verdreifacht. Erfolgreichster MG ist aktuell der Plug-in-Hybrid EHS mit rund 3700 Einheiten. Die beiden Elektromodelle ZS EV und MG 5 kommen auf je über 2200 Stück. Der Rest entfällt auf den Marvel R und den gerade vorgestellten MG 4. (aum)
22.11.2022 - Ford Pro präsentiert mit dem neuen Ford E-Tourneo Custom das vollelektrische Top-Modell seiner Baureihe für freizeitaktive Familien und gewerblichen Kunden. Das lokal emissionsfreie Multifunktions-Fahrzeug im Ein-Tonnen-Nutzlast-Segment rollt auf einer neu entwickelten Plattform und bietet bis zu neun Personen Platz. Sein Elektroantrieb verspricht Geräuschkomfort und kraftvollen Vortrieb bis zu einer Reichweite von 370 km. Ford bietet auch Antriebsalternativen und Allradantrieb. Die Markteinführung ist für Mitte 2023 geplant; Verkaufspreise und Ausstattungsdetails folgen.
21.11.2022 - Wenn in Zukunft selbstfahrende, sogenannte autonome Fahrzeuge, am Straßenverkehr teilnehmen werden, ermöglicht das die Künstliche Intelligenz (KI), die das Auto lenkt. Damit stellt sich unweigerlich die Frage: Wer kommt dafür auf, wenn die KI eines selbstfahrenden Autos eine Entscheidung fällt, die zu einem Unfall führt? Vor diesem Hintergrund will die EU-Kommission nun die europäischen Haftungsvorschriften für fehlerhafte Produkte nach fast 40 Jahren modernisieren und dabei auch die Haftungsregeln für Künstliche Intelligenz (KI) in der EU angleichen.
21.11.2022 - Das Hochlaufen unserer Abrufzahlen sehen wir natürlich gern – als Kompliment an die Qualität unserer Arbeit und als Bestätigung. Denn inzwischen schwindet die Zahl der Medien, die sich einen umfassenden Überblick über Pro und Contra der sogenannten Verkehrswende erlauben. Wir als Fachjournalisten, die wir als Gesellschafter im Besitz der Autoren-Union Mobilität sind, kennen keine Richtlinienkompetenz. Wir berichten – und haben unsere eigene Meinung. Diese Woche liefern wir zehn gute Beispiele für beides.
20.11.2022 - Der Maserati Levante ist zwar noch immer das meistverkaufte Auto der Marke hierzulande, doch seit er nicht mehr als Diesel erhältlich ist, sind die Zulassungszahlen erheblich geschrumpft. Noch 2018 machten die Selbstzünder rund die Hälfte des Absatzes aus. Seit der Neuordnung des Modellangebots ist nun der Mildhybrid GT die Einstiegsvariante.
18.11.2022 - Die skandinavischen Länder, insbesondere Schweden, umgeben sich gerne mit der Aura des gesellschaftlichen Fortschritts; Entwicklungen, die dort ihren Ausgang nehmen, gelten Politikern und Medien anderer Länder als zukunftsweisend. Das gilt auch für Mobilitätsthemen. Schweden habe bei der Elektromobilität „die Nase vorn“, ist da zu lesen, das „rasante Wachstum“ wird gepriesen. So rasch haben sich die Elektroautos im Land durchgesetzt, dass die entsprechenden Subventionen jetzt ersatzlos gestrichen werden. Der „Klimabonus“, der den Käufern von Plug-in-Hybriden und vollelktrischen Fahrzeugen bislang gewährt wurde, kann für Modelle, die nach dem 8. November bestellt wurden, nicht mehr abgerufen werden.
17.11.2022 - Der bundesweit agierende Mobilitätsanbieter Mobileeee nimmt 20 MG 5 in seine E-Carsharingflotte auf. Der Hersteller vermarktet das Modell als den weltweit ersten vollelektrischen Kombi. Er verfügt über bis zu 400 Kilometer Normreichweite und ist schnellladefähig. Einige Fahrzeuge stehen ab sofort an der kürzlich eröffneten E-Carsharing-Station am Frankfurter Flughafen all denjenigen zur Verfügung, die ein etwas geräumigeres E-Auto benötigen. Die übrigen Fahrzeuge werden an Mobileeee-Standorte und -Kunden im gesamten Bundesgebiet verteilt. (aum)
17.11.2022 - Wildtiere suchen vorwiegend in der Dämmerung nach Futterplätzen, die Uhrzeit kümmert sie dabei nicht. Weil die Dämmerung im Herbst morgens und abends in die Zeiten des Berufsverkehrs fällt, ist die Gefahr von Wildunfällen in dieser Jahreszeit besonders hoch. Zusätzlich wächst das Unfallrisiko durch schlechtere Sichtbedingungen, etwa Nebel. Deswegen rät die Gesellschaft für Technische Überwachung Kraftfahrern, vor allem in Gebieten mit Wäldern und dicht bewachsenen Feldern besonders umsichtig zu fahren, das Tempo zu reduzieren und stets bremsbereit zu sein.