06.03.2024 - Von O bis O – von Oktober bis Ostern: So lautet die Faustformel für die Fahrt mit Winterreifen. Ende März ist es also für Autofahrer wieder an der Zeit, auf Sommerreifen zu wechseln. „Wer im Sommer mit Sommerreifen fährt, ist sicherer unterwegs und spart bares Geld. Denn auf sommerlichen Straßen nutzen sich Winterreifen wegen der weicheren Gummimischung in kürzester Zeit ab – und je stärker der Abrieb, desto höher ist auch der Kraftstoffverbrauch. Noch entscheidender ist aber der Faktor Sicherheit, denn Winterreifen stellen im Sommer durch den längeren Bremsweg eine fast ebenso große Gefahr dar wie Sommerreifen im Winter“, betont Detlef Peter Grün, Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und Bundesinnungsmeister.
04.03.2024 - In Deutschland sind laut Kraftfahrtbundesamt nun rund 1,4 Millionen rein elektrische Autos auf den Straßen unterwegs. Nach einer Berechnung des Energieversorgers spart dies gegenüber der gleichen Anzahl an Pkw mit Verbrennungsmotor pro Jahr etwa 1,1 Milliarden Liter fossiler Kraftstoffe ein. Das entspricht rund 7,4 Millionen gefüllten Badewannen. Zudem werden etwa 3,4 Millionen Tonnen CO2 vermieden, wenn die E-Autos mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Mit dem aktuellen Strommix sind es immer noch rund 2,5 Millionen Tonnen CO2.
01.03.2024 - Die befürchteten strengeren Neuregelungen für die Fahrerlaubnis in der EU sind vom Tisch. Das heißt, der Führerschein B ist weiterhin für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gültig. Im Gespräch war eine Richtlinie, dass er zunächst nur für Fahrzeuge unter zwei Tonnen Gesamtgewicht erteilt werden sollte. Zudem, so die ursprüngliche Planung, sollte jeder Autofahrer über 70 Jahre alle fünf Jahre seine Fahrtauglichkeit überprüfen lassen.
29.02.2024 - Ist ein Tesla eine potenzielle Todesfalle? Diese Frage steht hinter einem Prozess, der seit dieser Woche vor dem Amtsgericht Potsdam verhandelt wird. Zwei junge Frauen starben, der Fahrer konnte sich aus dem in Brand geratenen Model S retten. Ihm wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
22.02.2024 - Audi spendiert seinen Q2-Modellen zur Mitte des Jahres ein kleines Infotainment-Update. So wird jeder Kompakt-SUV dann mit dem „Audi virtual cockpit“ ausgeliefert. Im Gegensatz zu klassischen Rundinstrumenten besitzt das volldigitale Cockpit eine Full-HD-Darstellung und mehrere Individualisierungsmöglichkeiten. Über die View-Taste des nun ebenfalls serienmäßig 3-Speichen-Multifunktionslenkrad lässt sich auf Knopfdruck zwischen unterschiedlichen Ansichten wechseln.
22.02.2024 - Ein neu entwickeltes Elektroauto, das mit 80 Prozent der Batteriekapazität eine Reichweite von lediglich etwas über 250 Kilometer bietet, nur mit maximal 78 kW lädt, dessen hintere Mittelarmlehne einfach auf den Polstern ruht und bei dem die voreingestellte Rekuperationsstufe nur in einem von drei Fahrmodi während der Fahrt dauerhaft aktiviert bleibt? Nichts ist unmöglich. Dabei handelt es sich bereits um den zweiten Anlauf des renommierten Herstellers, ein E-Modell auf dem Markt zu platzieren. Da überrascht die Unausgewogenheit schon ein wenig, zumal es noch mehr Kritikpunkte am Honda e-Ny1 gibt. (aum)
18.02.2024 - In der Formel 1 gehen Alfa Romeo und Sauber zwar künftig getrennte Wege, unter dem Label Alfa Romeo F1 Team bietet Elektro Mobile Deutschland (EMD) aber weiterhin E-Bikes an. Das vollgefederte E-Mountainbike MFM 9106 besitzt einen Alu-Rahmen, eine Magnesium-Federgabel und einen Luftdämpfer hinten. Für die nötige Unterstützung sorgt ein 250 Watt Mittelmotor von Mivice mit 100 Newtonmetern Drehmoment. Der 720-Wat-Akku von Samsung steckt im rot lackierten Rahmen des Fullys und liefert Energie für bis zu 100 Kilometer. Das Alfa Romeo F1 Team MFM 9106 verfügt über eine Zwölf-Gang-Shimano-Deore-Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen und eine absenkbare Sattelstütze mit Remote-Hebel am Lenker sowie eine Schiebehilfe. Es kostet 7899 Euro.
11.02.2024 - Der Europäische Rat hat strenge Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von schweren Lastwagen und Bussen beschlossen. Die Emissionen sollen bis 2040 schrittweise um 90 Prozent gegenüber 2019 sinken. Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen. In der Praxis bedeutet dies vor allem – wie beim Pkw – den Umstieg auf elektrische Antriebe. Die Entscheidung war am Mittwoch noch einmal vertagt worden, da sich ein Veto Deutschlands abgezeichnet hatte. Das Bundesverkehrsministerium hatte eine Berücksichtigung synthetischer Kraftstoffe, so genannter e-Fuels, beim Flottenausstoß gefordert. Das soll nun im Gesetzestext vorgesehen sein. (aum)
07.02.2024 - Die Herren der Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug und Motorentechnik (WKM) sind richtig sauer. Zwischen den Zeilen ihres Positionspapier „Die Zukunft des Verbrennungsmotors – Bewertung der dieselmotorischen Situation“ wird aller wissenschaftlichen Sprachdisziplin zum Trotz überdeutlich, wie Realitätsfern die Herren die heute etablierte Verbrenner-Feindlichkeit finden, wenn sie Prognosen zitieren, „nach allen Vorhersagen werden im Jahr 2030 mehr Verbrennungsmotoren weltweit gebaut werden als heute“. Deshalb müsse intensiv geforscht und weiterentwickelt werden, um die Technologieführerschaft zu behalten.
06.02.2024 - Die Dauer der Staus auf deutschen Autobahnen im vergangenen Jahr hat sich auf 427.000 Stunden summiert. Das sind knapp 30 Prozent mehr als 2022, aber noch deutlich weniger als im Voro-Corona-Jahr 2019. Die Wochentage mit den meisten Stunden Stillstand waren der Mittwoch und der Donnerstag mit jeweils durchschnittlich rund 1500 Staustunden.
31.01.2024 - Wenn die Pannenhelfer des Automobilclubs von Deutschland (AvD) im vergangenen Jahr gerufen wurden, so waren meist Probleme mit der Elektrik die Ursache. Zwar ging der prozentuale Anteil auf einem Tiefstwert in diesem Jahrzehnt zurück, aber fast 43 Prozent aller Hilferufe waren auf die Baugruppe „Elektrik, Ladestrom, Zündung“ zurückzuführen. Mit einem leichten Anstieg auf 20,3 Prozent folgten Defekte an Lenkung, Fahrwerk und Bremsen“. Störungen am Motor oder der Abgasanlage waren mit einem ebenfalls zunehmenden Anteil von 15,6 Prozent die dritthäufigste Pannenursache. Einen Grund für den Anstieg der Fälle beider Baugruppen sieht der AvD im höheren Durchschnittsalter der genutzten Fahrzeuge.
31.01.2024 - Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes wird künftig in Berlin besser gehört werden und bei Treffen wie dem Autogipfel im Kanzleramt mit am Tisch sitzen. Diese Zusage hat ZDK-Präsident Arne Joswig dem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) abgerungen. Wissing sagte beim Neujahrsempfang des Branchenverbandes in Berlin, die Stimme der Autowerkstätten und Händler werde künftig gehört werden.