Markt & Statistik - Aktuelle Meldungen

Mehr Güter auf dem Binnenschiff
25.03.2022 - Der Transport von Gütern mit Binnenschiffen hat im vergangenen Jahr wieder zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt meldet, wurden 195 Millionen Tonnen Fracht auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert. Das sind 3,8 Prozent mehr als 2020. Das Niveau des Vor-Corona-Jahrs 2019 wurde jedoch nicht erreicht. Damals transportierten Binnenschiffer 205 Millionen Tonnen. Die bisherige Höchstmenge seit der Wiedervereinigung wurde vor der Finanzmarktkrise mit 249 Millionen Tonnen im Jahr 2007 verzeichnet.
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Zu Jahresbeginn wieder mehr tödliche Unfälle
24.03.2022 - Im Januar sind in Deutschland nach vorläufigen Erhebungen 149 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das zwölf Verkehrstote mehr als im Januar 2021. Die Zahl der Verletzten stieg deutlich um 36 Prozent und rund 5600 Personen auf 21 000. Im Januar 2021 war das Unfallgeschehen durch die damals geltenden Lockdown-Maßnahmen allerdings stärker von der Corona-Pandemie geprägt als zu Beginn dieses Jahres.
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Die Spritpreise bleiben bei über zwei Euro
23.03.2022 - Trotz einer deutlichen Entspannung gegenüber der Vorwache, bleiben die Preise für Kraftstoff bei übet zwei Euro pro Liter. Wie Marktbeobachtungen des ADAC zeigen, ist der Preis für einen Liter Super E10 um 11,2 Cent gesunken. Dennoch kostet ein Liter derzeit im bundesweiten Mittel 2,08 Euro. Ähnlich stark gefallen ist der Dieselpreis: Für einen Liter müssen die Autofahrer aktuell im Schnitt 2,173 Euro bezahlen, das ist ein Minus von 11,9 Cent. Seit Freitag sind die Preise laut ADAC aber nicht mehr gesunken.
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Der Trend zu Ganzjahresreifen setzt sich fort
21.03.2022 - Rund 48,4 Millionen Reifen wurden im vergangenen Jahr im Reifenersatzgeschäft in Deutschland verkauft, das sind rund eine Million bzw. zwei Prozent mehr mehr als im Vorjahr mit seinem elfprozentigen Rückgang. Rund neun Zehntel des Absatzes macht die so genannten Consumer-Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aus. Lkw-Reifen liegen mit rund 5,7 (Vj.: knapp 5,6) Prozent Marktanteil auf Platz zwei. Die resttlichen rund vier Prozent entfallen auf die „Nischensegmente“ Motorrad-, Farm- (Landwirtschafts- und Forstfahrzeuge) und EM-Reifen (Baumaschinen).
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ZF hält bei den Finanzen den Kurs trotz Gegenwind
18.03.2022 - Der Technologiekonzern ZF hat seine finanziellen Ziele erreicht. Mit 38,3 Mrd. Euro lag der Umsatz 2021 um 17,5 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 32,6 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT betrug 1,9 (2020: 1,0) Mrd. Euro. Zugleich richtete sich das Unternehmen weiter auf die Zukunft der Mobilität in den drei Kernfeldern Elektromobilität, autonomes Fahren und Software-Entwicklung aus. Als Ausblick auf 2022 nannte ZF ein Umsatzvolumen des Konzerns von 40 Mrd. Euro.
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Drei von zehn Steckdosen liefern heute Kohlestrom
17.03.2022 - Die Stromerzeugung aus konventioneller Energie stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 Prozent und machte einen Anteil von 57,6 Prozent an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 Prozent), meldet heute das Statistische Bundesamt (Destatis). Dagegen sank die Einspeisung aus erneuerbaren Energien um 7,6 Prozent auf einen Anteil von 42,4 Prozent (2020: 47,1 Prozent). Insgesamt wurden 2021 knapp 518 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 2,6 Prozent mehr Strom als im Vorjahr, aber 3,1 Prozent weniger als im Corona-Jahr 2019.
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In Deutschland wurden 4,7 Millionen Fahrräder verkauft
16.03.2022 - Erst brachte Corona mehr Menschen aufs Fahrrad, nun die steigenden Kraftstoffpreise. Zwar wurden im vergangenen Jahr gegenüber 2020 rund 340.000 Zweiräder weniger verkauft, der Absatz lag mit rund 4,7 Millionen Stück aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Nachfrage nach Pedelecs zog noch einmal um rund 500.000 Stück auf zwei Millionen an. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Fahrräder lag bei 1395 Euro. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich dieser Wert fast verdreifacht. Das liegt im Wesentlichen am wachsenden Marktanteil von Pedelecs, der nun bei 43 Prozent liegt.
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Benzin verteuert sich um neun Cent, Diesel um 14 Cent
16.03.2022 - Der Anstieg der Kraftstoffpreise hat sich in der vergangenen Woche fortgesetzt, die Kurve flachte aber immerhin leicht ab. Im Vergleich zur Vorwoche kletterte der Preis für einen Liter Diesel um 14,2 Cent und liegt aktuell nach Angaben des ADAC bei durchschnittlich 2,292 Euro. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer im bundesweiten Mittel 2,192 Euro bezahlen, das sind 8,9 Cent mehr als vor einer Woche.
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Je nach Bundesland bis zu fünf Cent Preisunterscheid an der Zapfsäule
15.03.2022 - Die Kraftstoffpreise sind deutschlandweit auf Rekordniveau, doch in einzelnen Bundesländern registriert der ADAC zurzeit besonders hohe Werte. Wie die aktuelle Auswertung des Automobilclubs zeigt, kostet ein Liter Super E10 aktuell in Hamburg mit 2,210 Euro am meisten. Nur unwesentlich günstiger ist E10 in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt mit 2,208 Euro je Liter. Um 5,2 Cent günstiger ist Tanken hingegen in Sachsen, wo ein Liter E10 mit 2,158 Euro zu Buche schlägt. Weitere Bundesländer, in denen Benzin etwas preiswerter ist, sind Berlin mit 2,164 Euro je Liter Super E10 und Hessen mit 2,170 Euro.
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Die Nachfrage nach 125ern bleibt hoch
14.03.2022 - Nach einem etwas schwächeren Jahr 2021 befindet sich der Motorradmarkt in Deutschland erneut im Aufwind. Für die ersten beiden Monate meldet der Branchenverband IVM über 5000 mehr Neuzulassungen als vor einem Jahr. 18.542 Auslieferungen entsprechen einem Wachstum von 37,9 Prozent, fast 13.000 Neufahrzeuge und damit knapp ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat waren es im Februar. Vor allem die Nachfrage nach 125ern blieb hoch, deren Zahlen sich schon im Januar weit mehr als verdoppelt hatten.
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Forsa Autostudie 2022: Die Elektro-Euphorie bröckelt
14.03.2022 - Der Stimmungswechsel, den die Meinungsforscher von Forsa jetzt bei ihrer 2022er Autostudie vorfanden, lässt aufhorchen. Zwar fand die im Auftrag der Targo-Bank im Februar 2022 erstellte Studie die Popularität von E-Autos im Vergleich zu älteren Ergebnissen ebenso bestätigt wie die sinkende Sympathie für den Verbrenner. Doch fand die im Auftrag der Targo-Bank erstellte Studie bleiben die Bedenken gegen einen Wechsel auf 100 Prozent Elektro hoch. Stärker als in den Vorjahren wird die Umweltfreundlichkeit von E-Autos angezweifelt.
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Konzernüberschuss wuchs 2021um 223,1 Prozent
10.03.2022 - Die BMW Group hat im Geschäftsjahr 2021 ihre Ziele erreicht. Sowohl das Konzernergebnis als auch der Überschuss fiel gegenüber dem Vorjahr signifikant höher aus. Die Konzernumsatzerlöse erhöhten sich auf 111.239 Mio Euro (Vj: 98.990 Mio Euro/ +12,4 Prozent). Im Gesamtjahr erzielte die BMW Group ein Ergebnis vor Finanzergebnis von 13.400 Mio Euro (Vj: 4.830 Mio Euro/ +177,4 Prozent). Der Überschuss des Konzerns beträgt 12.463 Mio Euro (Vj: 3.857 Mio Euro/ +223,1 Prozent).
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