25.11.2021 - Totgesagte leben länger. Als Mitsubishi im Juli vergangenen Jahr verkündete, sich aus Europa zurück zu ziehen, sahen viele schon das Ende der japanischen Traditionsmarke in Deutschland gekommen. Nun, der Elektroauto-Pionier (i-MiEV) und mehrfache Rallye-Dakar-Gewinner, der immer wieder mit Neuerungen wie dem ersten Mini-SUV (Pajero Pinin) oder Plug-in-Hybrid-SUV mit bidirektionalen Laden (Outlander PHEV) überraschte, ist immer noch da – wenn auch mit arg gefleddertem Modellprogramm, in dem der Kleinste für die größten Zahlen sorgt. Doch Rettung naht: Allianzpartner Renault spendiert in 2023 auf Basis von Clio und Captur zwei neue Modelle.
25.11.2021 - Opel elektrifiziert die Freizeit. Was den Kindern früher zu Weihnachten vielleicht die Märklin-Eisenbahn unterm Tannenbaum war, ist dem jungen Familienvater heute möglicherweise der Combo-e Life. Der elektrisch angetriebene Minivan mit hohem Dach ist hochgradig familien-, wenn auch nur eingeschränkt langstreckentauglich. 280 Kilometer Reichweite verspricht Opel, jetzt, zur kalten Jahreszeit, ließen sich nur rund 220 Kilometer aus dem 50-kWh-Akku kitzeln.
24.11.2021 - Der dänische Fahrdienstleister DRIVR wird weitere 100 Brennstoffzellenfahrzeuge vom Typ Toyota Mirai für den Taxiverkehr in der Hauptstadt Kopenhagen einsetzen. Das Land will bereits in vier Jahren keine neuen Taxis mehr zulassen, die Schadstoffe ausstoßen. Fünf Jahre später soll die Branche ausschließlich emissionsfrei unterwegs sein. Über die App des Anbieters können Kunden zwischen Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellen-Taxis wählen. (aum)
24.11.2021 - Mit der technischen Weiterentwicklung wechselt Toyota auch den Begriff seiner Assistenz- und Sicherheitssysteme. Aus Toyota Safety Sense wird Toyota T-Mate (Teammate – Teamkollege). Die Umbenennung fällt mit einer Reihe neuer Verbesserungen zusammen. So bietet das Pre-Collision System nun erstmals eine Beschleunigungsunterdrückung bei niedriger Geschwindigkeit und einen Abbiegeassistenten an Kreuzungen, der den Gegenverkehr berücksichtigt. Neu bei Toyota sind auch ein Emergency Driving Stop System (EDSS) und Over-the-Air-Updates. (aum)
24.11.2021 - Ford hat heute den neuen Ranger vorgestellt. Der populäre Pick-up, der künftig auch die Basis für den VW Amarok bildet, hebt sich optisch vor allem durch seine amerikanisch wirkendere Front vom aktuellen Modell ab. Motorisiert wird er wahlweise mit Vier- oder Sechs-Zylinder-Turbodieseln und bis zu drei Litern Hubraum, mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe oder zehnstufiger Automatik sowie mit elektronisch zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb.
22.11.2021 - Toyota ist Rallye-Weltmeister 2021. Beim letzten Saisonlauf in Monza holten sich Sébastien Ogier und Julien Ingrassia im Yaris WRC den Titel. Vizeweltmeister wurden ihre Teamkollegen Elfyn Evans und Scott Martin, die bis kurz vor Schluss ebenfalls Chancen auf den Titel hatten. Sechsmal wechselte die Führung zwischen den beiden Autos. Toyota gewann damit zum fünften Mal auch die Herstellerwertung in der WRC. (aum)
19.11.2021 - Land Rover wird im Frühjahr den Range Rover V auf den Markt bringen. Ab Januar sollen aber erst einmal die neuen Plug-in Hybridantriebe elektrische Reichweiten von bis zu 100 Kilometern ermöglichen. Bis zum ersten reinen Elektromodell der Marke dürften dann noch etwa zwei Jahre vergehen.
19.11.2021 - Ohne Frage: Auf der Kurzstrecke oder dem Weg zur Arbeit haben rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge durchaus ihre Vorteile. Geht es dagegen auf die große Reise müssen mit den Stromern zumeist lange Wartezeiten an der Ladesäule einkalkuliert werden. Saubere Alternativen, wie der Toyota Mirai, kennen diese Problematik nicht. Der Mirai (japanisch für Zukunft) hat eine Brennstoffzelle und kommt mit einer Tankfüllung bis zu 650 Kilometer weit. Der Japaner ist zwar ebenfalls ein Elektroauto, doch tankt er Wasserstoff und erzeugt seinen Strom mit dem kleinen bordeigenen Kraftwerk selbst.
18.11.2021 - Skoda hat heute in Indien den Slavia präsentiert. Die 4,54 Meter lange Stufenhecklimousine ist das zweite eigenständige Modell nach dem SUV Kushaq vom März, das speziell für den Subkontinent entwickelt worden ist. Skoda hat dort die Federführung für alle Aktivitäten des Volkswagen-Konzerns und strebt in den nächsten Jahren einen Jahresabsatz von 1,5 Millionen Autos sowie fünf Prozent Marktanteil an. Erklärtes Ziel der Marke: Sie will in dem Land stärkster europäischer Hersteller werden. In der Produktion in Indien hat Skoda einen Lokalisierungsgrad von rund 95 Prozent erreicht.
17.11.2021 - Europa könnte sich zu einem Leitmarkt für ein grünes und effizientes Recycling von Fahrbatterien entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), die im Auftrag der Impuls Stiftung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durchgeführt wurde. Danach kann der Maschinen- und Anlagenbau dazu beitragen, neue Verfahren in den Markt zu bringen, die sich gegen den Wettbewerb aus China behaupten können und zur Rohstoffversorgung beitragen können.
16.11.2021 - Der VW T-Roc ist eine dieser typischen VW-Erfolgsgeschichten: 2017 ohne Vorgänger im Segment später als die meisten Wettbewerber gestartet, rollt der Wagen das Feld der kompakten SUV binnen kurzer Zeit von hinten auf. Mit mehr als eine Million Verkäufen in den letzten vier Jahren, 180.000 davon in Deutschland, hat sich der Crossover, seit Ende 2019 um die sportliche R-Variante und im Frühjahr 2020 um ein Cabrio erweitert, inzwischen zur festen Größe im Wolfsburger Modellprogramm entwickelt. Entsprechend behutsam fielen zur Modell-Halbzeit die Veränderungen aus. Die neue Preisliste beginnt ab 23.495 Euro, das Cabrio ist knapp 3000 Euro teurer.
15.11.2021 - Toyota trotz dem Mangel an Halbleitern sowie den Corona-Einschränkungen und erhöht wieder die Produktion: Der japanische Automobilhersteller wird im Dezember voraussichtlich 800.000 Fahrzeuge fertigen. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von mehr als fünf Prozent. Alle 14 Werke und 28 Fertigungslinien in Japan arbeiten nach Konzernangaben wieder normal. Dies sei auch der engen Zusammenarbeit mit den Zulieferern zu verdanken ist. Gemeinsam habe man als Reaktion auf die anhaltende Knappheit an einer weiteren Stärkung der Lieferkette gearbeitet, um so viele Autos wie möglich auszuliefern. Toyota konnte sich dabei auch auf Erfahrungen aus der Tsunami-Katastrophe stützen.