15.04.2021 - Der Mann muss von seiner Beute schwer enttäuscht gewesen sein, und deshalb stellte er den gerade gestohlenen Volkswagen nach einer kurzen Spritztour entnervt am Straßenrand ab und verschwand. In der Tat war der Käfer, den er auf einem Parkplatz entdeckt hatte, ein ganz besonderes Modell, das lärmte und rußte, und auch das Temperament des Heckmotors war selbst für die 1950er Jahre sehr überschaubar. Der Autodieb hatte ausgerechnet einen Versuchswagen gestohlen, bei dem unter der Heckhaube ein Diesel für Vortrieb sorgte. „Sein“ Diesel-Käfer war einer von zwei Prototypen, die Porsche im Auftrag für Volkswagen aufgebaut hatte.
15.04.2021 - Herrik van der Gaag (48) wird neuer Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH mit Sitz in Köln und trägt ab 1. Mai 2021 die Verantwortung für zwei Märkte: die Niederlande, wo er am 1. Juli 2018 die Geschäftsführung übernahm, und Deutschland. Beide Landesgesellschaften der schwedischen Automobilmarke in chinesischem Besitz bleiben rechtlich eigenständige Unternehmen.
13.04.2021 - ZF hat vom größten chinesischen Automobilhersteller SAIC Motor Corporation einen Serienauftrag für sein 4D-Full-Range-Radar erhalten. Ab 2022 wird ZF die Radarsensoren in China produzieren und für die Elektro-SUVs der R-Serie an SAIC liefern. Das Full-Range-Radar nimmt die Fahrzeugumgebung in vier Dimensionen einschließlich der Höhe wahr und ist damit ähnlich leistungsfähig wie die optischen Sensoren-Kamera oder LiDAR. In Kombination mit diesen Technologien bietet das 4D-Radar die nötige Sicherheit und Zuverlässigkeit für teil- bis hochautomatisiertes Fahren einschließlich Level 4.
13.04.2021 - Die meisten Camper schauen auf den Preis. Das rollende Ferienheim soll möglichst gut ausgestattet sein, oft jedoch sprengen die Extras den finanziellen Rahmen der Interessenten. Viele Hersteller versuchen deshalb, über Stückzahlen eine Vollausstattung bezahlbar zu machen. Hobby etwa mit dem teilintegrierten Optima Edition, Forster buhlt mit den günstigen Livin’Up-Modellen um preissensible Kunden und Weinsberg legt den Caracompact Edition Pepper auf, der im Volksmund als Pepper über die Stellplätze tourt. Für wenig mehr als 50.000 Euro gibt es hier Extras, die sonst teuer zu bezahlen sind: Navigation, Markise, Satelliten-Schüssel samt Flachbildschirm sind an Bord. Dazu viele Sonderausstattungen, die für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Aber wie steht es bei diesen Schnäppchen mit der Qualität? Mit dem Pepper sind wir auf Tour gegangen, um das herauszufinden.
13.04.2021 - Beginnen wir mit einer schlechten Nachricht: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) steuert die Energiewende im Hinblick auf die gesetzlichen Ziele einer sicheren und preisgünstigen Versorgung mit Elektrizität weiterhin unzureichend.“ So steht es in schonungsloser Offenheit im Bericht des Bundesrechnungshofes zur Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Elektrizität.
12.04.2021 - Opel wird im Kampf gegen die Corona-Pandemie ab dieser Woche allen Mitarbeitern in Deutschland, die in einem der Werke tätig sind, Selbsttests zur Verfügung stellen. In einem ersten Schritt hat das Unternehmen 200.000 Tests bestellt. Jeder Beschäftigte soll die Möglichkeit haben, sich ein- bis zweimal wöchentlich selbst testen zu können. Das Angebot erfolgt auf freiwilliger Basis und gilt auch für die Beschäftigten, die nur tageweise vor Ort sind.
12.04.2021 - Er ist breit, er ist stark, er ist geräumig. Die Rede ist nicht von der neuen S-Klasse aus Stuttgart, sondern vom aktuellen Audi A6 Avant. Mit einem Testwagenpreis von 82.000 Euro holt sich der Käufer den 2,0-Liter-Turbodiesel mit 204 PS ins Haus – so die Spezifikation, die sich hinter der Nomenklatur 40 TDI verbirgt. Der Reisekombi aus Ingolstadt reiht sich preislich gesehen schon als gut ausgestatteter Vier-Zylinder-Selbstzünder in der Oberklasse ein, rangiert aber eigentlich darunter. Dabei hatte alles so schön mit 57.940 Euro begonnen.
11.04.2021 - Mit einer Beteiligung am Start-up Energy Observer Developments baut Toyota seine Brennstoffzellen-Strategie weiter aus. Das französische Unternehmen mit Fokus auf Wasserstoffanwendungen wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, Forschung und Entwicklung des elektrisch angetriebenen Katamarans Energy Observer voranzutreiben. Bereits seit Anfang 2020 nutzt das erste wasserstoffbetriebene Boot der Welt, das aus Solar-, Wind- und Wasserkraft an Bord seinen eigenen Wasserstoff aus Meerwasser produzieren kann, das für den maritimen Einsatz modifizierte Brennstoffzellen-Antriebssystem aus dem Toyota Mirai.
11.04.2021 - Sowas hat uns gerade noch gefehlt. Da verkündet ein ebenso skrupelloser wie steinreicher anerikanischer Industrieller in Brandenburg zuerst, eine Fabrik für Elektroautos bauen zu lassen sowie anschließend eine riesige Produktion für Batteriezellen. Dafür streicht er staatliche Fördermittel von vermutlich 1,4 Milliarden Euro ein. Dann aber mahlen ihm die deutschen Genehmigungsmühlen zu langsam, worauf er als selbst ernannter Kronzeuge eines eher zweifelhaften Vereins zum Schutz der Umwelt vor Gericht auftaucht. Gleichzeitig gibt er zu erkennen, dass er außerdem wenig Lust hat, sich deutschen Sitten und Gepflogenheiten im Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unterwerfen zu wollen.
08.04.2021 - Erleichtert äußert sich die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, zur heute vorgelegten Empfehlung zur geplanten Verschärfung der Abgasvorschriften: „Die heute vorgelegten Pläne für die neue Euro 7 Norm für Pkw zeigen, dass die EU-Kommission die Grenzen des technisch machbaren akzeptiert und sich von unerreichbaren Zielen verabschiedet hat.“ Das sei ein gutes Zeichen für die Bürger in Europa und auch für den Umweltschutz, formulierte Sie in einer Presseerklärung. „Wir müssen nun zusätzlich die Versorgung mit E-Fuels, synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energiequellen, vorantreiben“, forderte Müller. „Denn nicht der Motor ist ein Problem für das Klima, sondern der fossile Kraftstoff.“
08.04.2021 - Wie viele andere Hersteller muss Peugeot den Flottenverbrauch der Modellpalette senken. Sonst drohen saftige Strafzahlungen für zu hohe CO2-Emissionen. Gut dafür sind Elektrofahrzeuge wie der gerade vorgestellte 208e oder Plug-in-Hybride. Dass letztere nur vor dem Gesetz wenig verbrauchen, ist dem Energiegehalt des Akkus anzurechnen, der bei der Verbrauchsermittlung unberücksichtigt bleibt. Aber wenn schon den Vorgaben auf dem Papier genüge getan wird, warum nicht aus dem Vollen schöpfen und gleich den stärksten Serien-Peugeot auf die Räder stellen, der je gebaut wurde? Die neue Leistungsspitze aus Frankreich trägt aber noch ein weiteres Novum.
06.04.2021 - Seinen 80. Geburtstag feiert Jeep in diesem Jahr. Während die Wiege des Unternehmens damals noch in den Vereinigten Staaten schaukelte, werden seine Geschicke schon seit einigen Jahren von Europa aus bestimmt. Erst als Teil von Chrysler und Fiat, nun vom französisch-italienisch gelenkten Stellantis-Konzern. Zum Jubelfest gönnt Jeep dem bei uns meistverkauften Modell Compass ein umfassendes Facelift. Nachdem im Jahr zuvor schon die Technik auf Vordermann gebracht wurde, waren nun das Design und die Innenraum-Gestaltung dran. Die moderat modifizierten Preise beginnen bei 28.000 Euro. Dafür gibt es den 130 PS (96 kW) starken Compass 1,3 T-GDI in der Basisversion. Die Spitzenversion, der Trailhawk 4xe mit Plug-In-System und 240 PS (177 kW) steht für 47.600 Euro in der Liste.