Pkw - Aktuelle Meldungen

Praxistest Ari Bruni: Vier Sitze in der Nische
05.06.2026 - Nein, auch wenn er so aussieht: Der vollelektrische Ari Bruni ist kein Leichtfahrzeug der Klasse L3e („Mopedauto“) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dagegen sprechen neben dem regulären Pkw-Kennzeichen auch die vier Sitze. Der Kfz-Schein spricht sogar vom Gegenteil eines leichten Fahrzeugs. Die Zulassungsbehörden stufen den 3,06 Meter kurzen Zweitürer als „Schweres Vierradmobil zur Personenbeförderung“ ein. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt die Fahrzeugklasse L7e, die eine maximale Motorleistung von 20 PS (15 kW) erlaubt.
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Deutscher Automarkt im Umbruch: Produktion schwächelt, Elektroautos legen zu
03.06.2026 - Die deutsche Automobilindustrie steht weiter unter Druck: Im Mai wurden 301.600 Pkw produziert, 18 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Neben zwei fehlenden Arbeitstagen belasten laut Verbands der Automobilindustrie (VDA) vor allem hohe Kosten, steigende Energiepreise und zunehmende Regulierung den Standort. Seit Jahresbeginn summiert sich die Produktion auf 1,724 Millionen Einheiten, ein Minus von fünf Prozent. Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 beträgt der Rückstand inzwischen 19 Prozent.
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Ratgeber: Gegenstände gehören gut gesichert
02.06.2026 - Egal ob Wochenendeinkauf oder Urlaubsgepäck, Getränkekisten oder Werkzeug, Sportausrüstung oder der spontane Transport aus dem Möbelhaus: Wer seinen Pkw belädt, sollte darauf achten, dass alles gut gesichert ist. Denn bei einer Vollbremsung oder einem abrupten Ausweichmanöver kann es schnell gefährlich werden. Lose Gegenstände entwickeln aufgrund ihres Gewichts bereits bei vergleichsweise niedrigen Geschwindigkeiten erhebliche Kräfte, warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).
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30 Jahre Berlingo: Als Citroën ein neues Segment erfand
01.06.2026 - Mitte der 1990er Jahre standen die Entwickler bei Citroën vor einer besonderen Aufgabe. Der in die Jahre gekommene Lieferwagen C15 (der später dann doch noch bis zum Jahr 2006 produziert wurde) sollte einen Nachfolger bekommen. Damals diskutierten die Verantwortlichen zunächst die Frage, ob das neue Modell einen klobigen Kastenaufbau für die Ladung bekommen sollte oder nicht. Am Ende wurde das wenig attraktive Heck gestrichen, und das Ergebnis war ein vollkommen neues automobiles Segment, das auf Deutsch wenig charmant als Hochdachkombi auf die Straße kam.
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Vorschau: Eine nachhaltige Woche und ein Sehnsuchtsobjekt
29.05.2026 - Die nächste Woche steht vielfach im Zeichen der Nachhaltigkeit: Wir widmen uns gleich vier Elektrofahrzeugen und besuchen den Circular Economy Hub von Stellantis in Mirafiori bei Turin, wo Materialien aus Altfahrzeugen nicht nur recycelt, sondern teilweise auch wieder zur Ersatzteilen für Endkunden aufgearbeitet werden. Und noch ein weiterer Weg führt uns nach Italien: Alfa Romeo und der Mikrofaserspezialist Alcantara kooperieren bereits seit langer Zeit. Unser Autor Guido Borck hat sich die Produktionsstätte für die maßgeschneiderten Innenräume der Marke einmal angeschaut, die gerade erst ihre Modellstrategie für die nächsten Jahre verkündet hat.
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Führerschein soll günstiger und digitaler werden
21.05.2026 - Die Bundesregierung hat den vom Bundesverkehrsministerium vorgelegten Entwurf zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften beschlossen. Ziel der Reform ist es, den Führerscheinerwerb bezahlbarer, moderner und zugleich verkehrssicher zu gestalten.
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Ari senkt den Preis für den Bruni auf bis zu 11.899 Euro
19.05.2026 - Ari senkt ab dem 21. Mai den Preis für den kleinen Bruni auf bis zu 11.899 Euro. Dafür gibt es das 90 km/h schnelle und 3,04 Meter kurze Elektroauto als Zweisitzer in der Basisausstattung Pure. Die Reichweite beträgt bis zu 215 Kilometer. An einer herkömmlichen Wallbox ist der Akku in etwa viereinhalb Stunden vollständig geladen. Wer den 15 kW (20 PS) starken Ari Bruni, den es bei gleicher Fahrzeuglänge auch als Viersitzer gibt, statt als L7e-Fahrzeug als normalen Pkw (M1) zulässt, kann bei entsprechend niedrigem Einkommen zudem die staatliche Förderprämie von bis zu 6000 Euro beantragen und den Kaufpreis damit nochmals um bis zur Hälfte senken. (aum)
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ZF setzt weiter auf eigene E-Motoren und Inverter
19.05.2026 - ZF wird auch künftig in seiner Pkw-Antriebssparte Elektromotoren und Wechselrichter (Inverter) selbst entwickeln und produzieren. Der Vorstand des Konzerns bestätigt damit eine entsprechende Empfehlung aus einer Sonderprüfung zur Restrukturierung der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien. Aufgrund der zögerlichen Nachfrage nach Elektroautos war die Pkw-Antriebssparte von ZF in die Verlustzone geraten. Um die Wettbewerbsfähigkeit der intern als „E-Division“ bezeichneten Sparte wiederherzustellen, sind deutliche Einschnitte notwendig. Gleichzeitig soll mit der Fertigung von E-Motoren und Invertern das entsprechende Know-how im Konzern erhalten bleiben.
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Stellantis plant erstes E-Car für 2028
19.05.2026 - Stellantis plant für 2028 die ersten speziell entwickelten Fahrzeuge für die neue Fahrzeugkategorie E-Car. Mit dieser orientiert sich die EU an den japanischen Kei-Cars, die hinsichtlich Größe, Gewicht und Leistung zwischen Leichtkraftfahrzeugen und herkömmlichen Pkw angesiedelt sind.
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Ford kündigt sieben neue Modelle an
18.05.2026 - Nachdem das Portfolio in den vergangenen Jahren drastisch verkleinert wurde und der Marktanteil in Deutschland zunehmend geschrumpft ist, kündigt Ford nun fünf neue Pkw-Modelle an. Bis Ende 2029 sollen ein elektrischer Kleinwagen, ein kleines Elektro-SUV und drei „Multi Energy“-Crossovermodelle auf den Markt kommen. Darunter befindet sich auch ein Kompakt-SUV aus der Bronco-Familie, das ab 2028 imspanischen Valencia gebaut wird.
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Die Top Ten der Woche
18.05.2026 - Die Lage in der Welt und die Konjunktur sind nicht für alles verantwortlich. Vor Jahren schon sagte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation einen Verlust zwischen 100.000 und mehr als 200.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch den Zwang zum Elektroauto voraus. Der Verband der Automobilindustrie heute: „Die Brüsseler CO2-Flottenregulierung für Pkw und Vans… setzt ohne Anpassungen 50.000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland aufs Spiel.“ Diese aktuellere Prognose sagt allerdings nichts über die bisher schon angefallenen Arbeitsplatzverluste vor allem bei Zulieferern für Motoren, Getriebe, Einspritzung und Abgastechnik.
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Beschäftigungsverlust wohl höher als bisher angenommen
13.05.2026 - Der deutschen Automobilindustrie droht bis zum Jahr 2035 ein Verlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen, sollte die EU nicht auf mehr Technologieoffenheit setzen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig und signifikant verbessern. Das befürchtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Damit fiele der Arbeitsplatzabbau deutlich höher aus als bisher angenommen. Seit 2019 sind nach Angaben des Verbands bereits rund 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
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