27.07.2026 - Der Autopilot als Unfallursache. Meldungen über Fahrer, die das Steuer den Assistenzsystemen des Autos überließen, sprechen von einem überzogenen Vertrauen in die Fähigkeiten der Technik. Doch die Zusammenhänge zwischen dem Vertrauen in die Technik, den Erfahrungen ihrer Entwickler und den Erwartungen, die Hersteller wecken, hängen überraschend anders zusammen, als zu vermuten war. Das fand jetzt die vom Bremsenhersteller Brembo unterstützte Studie „Safety in Motion: Driving Trust in Modern Mobility“ von Economist Enterprise heraus.
24.07.2026 - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr mit 158,1 Milliarden Euro sein Umsatzniveau des Vorjahreszeitraums annähernd gehalten (minus 0,2 Prozent). Dabei glich der Zuwachs von 7,9 Prozent bei den Finanzdienstleistungen den leichten Rückgang von 2,1 Prozent im Automobilgeschäft nahezu aus. Der Gewinn sank um 11,6 Prozent von 6,7 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2025 auf 5,9 Milliarden Euro. Dazu trugen nicht zuletzt die Aufwendungen zur Einstellung der ID-4-Produktion in den USA bei. Die operative Umsatzrendite betrug in den ersten sechs Monaten 3,8 Prozent.
22.07.2026 - Mit den Sommerferien steigt nicht nur das Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen, sondern auch das Unfallrisiko. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Millionen Menschen starten gleichzeitig in den Urlaub, Autobahnen und Fernstraßen sind deutlich stärker belastet und lange Fahrzeiten führen bei vielen Autofahrern zu nachlassender Konzentration. Gerade Erschöpfung, Zeitdruck und kurze Unaufmerksamkeiten können auf stark befahrenen Strecken schwerwiegende Folgen haben. Aktuelle Auswertungen des Automobilclubs von Deutschland (AvD) zeigen, dass es während der Hauptreisezeit zu über 20 Prozent mehr Verkehrsunfällen kommt als im Durchschnitt des übrigen Jahres.
21.07.2026 - Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat sich in einer ARD-Talkshow dazu bekannt, sich als Motorradfahrerin auf der Autobahn in Stausituationen an den Autos vorbeizuschlängeln. Das hat ihr Kritik eingebracht, denn das ist – im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern – in Deutschland nicht erlaubt und stellt einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) dar. Der Industrieverband Motorrad (IVM) und andere fordern schon lange, das „Durchfahren“ im Stau für Motorradfahrer zu erlauben. „Eine entsprechende Anpassung der StVO ist längst überfällig“, heißt es beim IVM.
20.07.2026 - Während sich die politische Debatte in Europa seit Jahren vor allem auf die Elektromobilität konzentriert, mehren sich aktuell die Zeichen für einen technologieoffenen Ansatz seitens der Autoindustrie. In der vergangenen Woche haben BMW, Toyota, Bosch und Repsol ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, bei dem Serienfahrzeuge erstmals unter Alltagsbedingungen mit dem zu 100 Prozent erneuerbaren Kraftstoff Nexa 95 betrieben werden. Parallel halten führende Hersteller an der Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen fest. Hyundai entwickelt den Nexo konsequent weiter, BMW plant gemeinsam mit Toyota den Marktstart eines Brennstoffzellenfahrzeugs ab 2028 und auch im Nutzfahrzeugbereich investieren Hersteller wie Daimler, MAN oder Volvo Truck weiterhin in wasserstoffbasierte Antriebssysteme. Aus Sicht des Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigen diese Entwicklungen, dass der Weg zur klimaneutralen Mobilität vielfältiger ist.
17.07.2026 - Toyota Motor Europe hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 633.617 Fahrzeuge in Europa abgesetzt und damit einen Marktanteil von 7,0 Prozent erreicht. Die Verkäufe elektrifizierter Modelle stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent.
17.07.2026 - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent von 11.944 auf 16.496 Unfälle im Jahr 2025 gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 38 Menschen ums Leben. Seit Beginn der amtlichen Statistik im Jahr 2021 hat sich die Zahl der Unfälle mehr als verdreifacht (2021: 5535 Unfälle mit Personenschaden). Aus Sicht des TÜV-Verbands zeigt die Entwicklung, dass Verkehrssicherheit und Infrastruktur mit der wachsenden Nutzung nicht Schritt halten.
15.07.2026 -
Opel hat seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr fortgesetzt. Gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall wurden weltweit rund 313.000 Fahrzeuge abgesetzt. Das Pkw-Geschäft stieg im Vorjahresvergleich um über sieben Prozent. In der Region Enlarged Europe verkauften Opel und Vauxhall in den ersten sechs Monaten rund 231.000 Pkw und steigerten ihren Absatz damit um 11,8 Prozent. Der Marktanteil erhöhte sich auf über drei Prozent.
14.07.2026 - Leapmotor hat seine Zulassungszahlen in Deutschland im ersten Halbjahr mit einem Plus von 306 Prozent auf 8402 Fahrzeuge vervierfacht. Im Juni betrug die Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat mit 2662 Neuzulassungen sogar 366 Prozent. Das ist ein Rekordmonat für die Stellantis-Marke, die damit im vergangenen Monat der erfolgreichste chinesische Anbieter von Elektroautos in Deutschland war. Der Marktanteil am Pkw-Markt betrug im Juni 0,9 Prozent.
14.07.2026 - Citroën setzt seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr fort. Weltweit steigerte die Marke ihre Verkäufe (inklusive leichte Nutzfahrzeuge) um 4,4 Prozent auf 373.700 Einheiten. Treiber dieser Entwicklung ist insbesondere Europa: Hier legten die Zulassungen seit Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent zu, der Marktanteil stieg auf 3,4 Prozent. In Deutschland steigerte Citroën den Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte auf zwei Prozent, im Pkw-Markt waren es 1,8 Prozent bei einer Steigerung der Verkäufe im ersten Halbjahr um zwei Prozent.
14.07.2026 - Der ADAC hat 50 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen aus einem Test von 2022 erneut untersucht. Das Ergebnis fällt dabei sogar noch deutlich schlechter aus als beim letzten Mal: Fast die Hälfte der Rastplätze (46 Prozent) erhält die Bewertung „mangelhaft” oder „sehr mangelhaft”. Gleichzeitig halbierte sich der Anteil guter Rastplätze nahezu: Er sank von 40 Prozent vor vier Jahren auf nur noch 18 Prozent. Ein „sehr gut“ erreicht kein einziger Rastplatz. Knapp zwei Drittel der Anlagen haben sich im Vergleich zu 2022 verschlechtert, nur acht Prozent konnten ihr Ergebnis verbessern.
10.07.2026 - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr weltweit 4,13 Millionen Fahrzeuge verkauft (einschließlich Lkw und Busse). Das waren rund 280.000 Einheiten bzw. 6,3 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das liegt vor allem am starken Absatzrückgang in China um 26 Prozent. Die Zuwächse in Südamerika (plus 8,3 Prozent) und Europa (+3,5 Prozent) konnten dies nicht ausgleichen, zumal auch das Geschäft in Nordamerika etwas schwächelte (-3,1 Prozent). In Deutschland stiegen die Auslieferungen der Konzernmarken um 2,7 Prozent. Global zulegen konnte unter den Pkw-Marken ausschließlich Skoda. (aum)