Polen - Aktuelle Meldungen

Brose und Volkswagen starten Joint Venture für Sitzsysteme
05.01.2022 - Mit Beginn des neuen Jahres haben Volkswagen und Brose ihr Gemeinschaftsunternehmen Brose Sitech gestartet. Das Jount Venture, an dem beide Unternehmen je zur Hälfte beteiligt sind, tritt als eigenständiger weltweiter Anbieter von Sitzsystemen und Innenraumlösungen auf. Hauptsitz des Unternehmens ist Polkowice in Polen. An insgesamt acht Standorten in Polen, Deutschland, China und Tschechien sind rund 5000 Mitarbeiter tätig. Brose Sitech erwartet bis 2030 eine Verdoppelung des Umsatzes auf 2,8 Milliarden Euro. Die Belegschaft soll auf etwa 7000 Mitarbeiter wachsen.
Weiterlesen
21.12.2021 - Toyota hat im polnischen Werk Wałbrzychin eine zweite Fertigungslinie für die neueste Generation des 1,5-Liter-Benzinmotors in Betrieb genommen. Er kommt zusammen mit dem ebenfalls in Polen produzierten Hybridgetriebe im Yaris und Yaris Cross zum Einsatz. Das Unternehmen hat binnen drei Jahren in seinem beiden polnischen Werken sechs Produktionslinien für Hybridantriebe aufgebaut. Die Kapazitäten sind damit um 76 Prozent gestiegen. Inzwischen werden in den Standorten außerdem auch Motor-Generatoren gebaut.
Weiterlesen
21.11.2021 - Keine Frage, das Auto ist das Verkehrsmittel der Wahl, wenn es um Mobilität geht. Es ist daher aber auch ein großer Teil des Problems, wenn es um den CO2-Ausstoß geht. Die Verkehrswende ist in aller Munde – und da scheint in der öffentlichen Diskussion selbst das Fahrrad eine wichtigere Rolle zu spielen als Motorroller oder Motorräder. Das bekommen auch die Hersteller zu spüren, wie auf einer Veranstaltung des europäischen Branchenverbands ACEM deutlich wurde. Er vermisst aus Brüssel mehr Unterstützung und deutlichere Signale für die Zukunft sowie eine Anerkennung des motorisierten Zweirads als nachhaltiges Fahrzeug für individuelle Mobilität.
Weiterlesen
17.11.2021 - Makellosigkeit und Kraft, Schönheit und Ausdauer sind Attribute, die im Sportwagen-Marketing gern zum Einsatz kommen. Von Krankheit ist da eher selten die Rede. Umso erstaunlicher scheint es, dass ausgerechnet Lamborghini, bekanntermaßen Hersteller ebenso PS- wie kostenintensiver Automobile, sich mit lebensbedrohlichen Gebrechen in Verbindung bringen lässt. Dies führte jetzt in verschiedenen Metropolen der Welt, so auch in Berlin, zu einer ungewöhnlichen Aktion.
Weiterlesen
09.11.2021 - Neben dem Aygo läuft ab sofort auch der Yaris im tschechischen Toyota-Werk vom Band: In Kolin hat das Unternehmen mit der zusätzlichen Fertigung des Kleinwagens begonnen, der bislang ausschließlich im französischen Valenciennes produziert wurde. Mit dem zweiten Standort reagiert der japanische Automobilhersteller auf die hohe Nachfrage.
Weiterlesen
04.11.2021 - Mit einem „Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe“ der Deutschen Bahn (DB) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wurden in diesem Jahr bundesweit 650 Stationen sowohl in Metropolen als auch in der Fläche renoviert. Neben 300 neuen Sitzbänken und 70 zusätzlichen Wetterschutzhäuschen sorgen rund 90.000 Liter Farbe für ein besseres Erscheinungsbild. Bis Ende des Jahres will die DB noch rund 90 Stationen auf energiesparende LED-Leuchten umrüsten und alte Heizungsanlagen ausbauen. Für die Arbeiten wurden rund 800, vorzugsweise regionale Handwerksbetriebe engagiert.
Weiterlesen
07.10.2021 - In den Städten ist Mobilität im wahrsten Wortsinn nicht selten ein Fremdwort, denn der motorisierte mobile Mensch steht statt sich zu bewegen oft im Stau. Und das hat Folgen. Nach Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verursacht der innerstädtische Verkehr rund 40 Prozent der klimaschädlichen Emissionen, die weltweit vom Personenverkehr verursacht werden. Neben der inzwischen wiederbelebten Zuwendung zum Fahrrad als Transportmittel sehen Mobilitätsanbieter eine Antwort auf diese Situation in autonomen Shuttlesystemen mit elektrischen Fahrzeugen.
Weiterlesen
06.10.2021 - 1963 begann Toyota in Dänemark mit dem Import von Autos nach Europa, nur acht Jahre später wurde in Portugal bereits ein erstes kleines Montagewerk mit der Salvador-Caetano-Gruppe errichtet. Heute betreibt der größte Autohersteller der Welt europaweit neun Produktionsstätten mit rund 22.000 Mitarbeitern und 800.000 produzierten Fahrzeugen pro Jahr. Mehr als zehn Milliarden Euro hat Toyota in den vergangegen Jahren in seine europäischen Fertigungsstandorte investiert. Die Philosophie, die Autos dort herzustellen (und teilweise auch zu entwickeln), wo sie verkauft werden, bestimmt insbesondere seit den 1990er Jahren immer mehr das Handeln des Unternehmens. Zunächst wurden Fahrzeug- und Motorenwerke in Großbritannien in Betrieb genommen, dann folgten Standorte in Frankreich, der Türkei, Tschechien, Polen und Russland. Bis heute hat Toyota in Europa mehr als 13 Millionen Fahrzeuge hergestellt. (aum)
Weiterlesen
29.09.2021 - Wer nach einem Unfall verhindert, dass ein Gutachter die vom Fahrzeug erhobenen Daten ausliest, kann seinen Versicherungsschutz verlieren. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Landgerichts Köln hervor. Die Richter stellten fest, dass Versicherungsnehmer verpflichtet sind, im Rahmen der so genannten „Aufklärungsobliegenheit“ alles beizutragen, was zur Aufklärung eines Schadensfalles dient. Dazu gehört auch, einem Gutachter bzw. einer Versicherungsgesellschaft den Zugang zu den Fahrzeugdaten zu ermöglichen.
Weiterlesen
10.09.2021 - Chinesische Automobilhersteller gehörten in den vergangenen Jahren zu den Stammgästen auf europäischen Messen. Bald schon, so hieß es regelmäßig, „kommen wir nach Europa“, doch danach geschah – nichts. Das ändert sich jetzt. Nach Aiways und MG wagt nun auch Great Wall den Sprung auf den alten Kontinent und präsentierte auf der IAA Mobility in München gleich zwei Marken, die im kommenden Jahr durchstarten sollen.
Weiterlesen
09.09.2021 - An den Straßen Europas fehlt es dramatisch an Ladesäulen für batterieelektrische Fahrzeuge. Das stellte der Verband der europäischen Automobilhersteller jetzt bei einer Überprüfung der Daten der Mitgliedsländer heraus. Litauen und Griechenland teilen sich den letzten Platz. Pro 100 Kilometer Straße gibt es dort 0,2 Ladestationen. Ein Aufladen wäre – rein statistisch gesehen – in diesen Ländern nur alle 500 Kilometer möglich.
Weiterlesen