Politik & Verkehr - Aktuelle Meldungen

Es kann losgehen: Klima-Sprit vor der Einführung
18.01.2023 - Der CO2-Ausstoß soll sinken: Das ist das Credo der deutschen und europäischen Klimapolitik. Doch während die Politik noch auf Elektroautos setzt und damit auf einen Systemwechsel, der Jahrzehnte dauern würde, gibt es mit klimaneutralen e-Fuels eine Lösung, mit der auch die Bestandsflotte praktisch CO2-neutral betrieben werden kann. Jetzt steht die praktische Einführung bevor: Bei einer Pressekonferenz in Berlin gab das Kraftstoff-Unternehmen P1 bekannt, noch imn diesem Jahr einen Zapfpunkt zu eröffnen.
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Bei Stromrationierung nur noch 50 Kilometer Reichweite
15.01.2023 - »Wenn weiter sehr viele neue Wärmepumpen und Ladestationen installiert werden, dann sind Überlastungsprobleme und lokale Stromausfälle im Verteilnetz zu befürchten, falls wir nicht handeln«, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Die Bonner Behörde hält offenbar vor allem die lokalen Niedrigvolt-Ortsnetze für gefährdet und schlägt als Gegenmaßnahme Stromrationierungen vor.
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Kommentar: Ferne Galaxien
15.01.2023 - In einer idealen Welt fließt elektrische Energie überall, von Grönland bis zur Wüste Gobi. Die Elektronen stammen nur aus sauberen, für die Atmosphäre unbedenklichen, völlig risikolos sprudelnden Quellen. In dieser Welt wird es für Produktion, Wohnklima und Mobilität nur einen Kraftstoff geben. Doch diese Elektro-Welt liegt so weit außerhalb unserer Wirklichkeit wie die nächste Galaxie. Dennoch glauben ausgerechnet viele ihrer Sachkompetenz überzeugten Experten und Wissenschaftler genau an diese Utopie, wenn sie die Klimafolgen von batterieelektrischen Antrieben mit Diesel- oder Benzinmotoren vergleichen sollen.
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Uniti fordert Strategie für CO2-neutrale Kraftstoffe
09.01.2023 - Im Vorfeld des morgigen Autogipfels im Kanzleramt fordert Uniti, der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, von der Bundesregierung eine verlässliche Strategie für den Hochlauf CO2-neutraler e-Fuels. Nur unter Einbeziehung des von Verbrennungsmotoren dominierten Kraftfahrzeugbestands können nach Einschätzung von Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn die Klimaziele im Verkehrssektor erreicht werden.
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Kommentar: Zwang zur Transformation?
04.01.2023 - Selbst als großer Befürworter der europäischen Idee fehlt mir das Verständnis: Der Verbrennungsmotor soll verboten werden? Die weit überwiegende Zahl der Bürger fragt sich, was da los ist. Und die skandalöse Entwicklung bedarf einer Erläuterung – denn nur Insider kennen die Gründe.
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Petition gegen Diesel-Fahrverbot in München
22.12.2022 - Während in Hannover gerade die Aufhebung der Umweltzone diskutiert wird, wird sie in München verschärft. Die Stadt hat ab Februar die stufenweise Einführung eines Diesel-Fahrverbots in der um den Mittleren Ring erweiterten Umweltzone vorgesehen, obwohl sich die Luftqualität in der Landeshauptstadt in den vergangenen drei Jahren deutlich verbessert hat.
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Landmaschinen können nur zum kleinen Teil elektrifiziert werden
21.12.2022 - Wenn über den CO2-Ausstoß im Verkehr diskutiert wird, geht es vor allem um Autos, Flugzeuge und die Schifffahrt. Meist vergessen werden die vielen Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf dem Bau. Dabei gehen etwa fünf Prozent des gesamten Dieselverbrauchs in Deutschland, das sind 1,8 bis zwei Milliarden Liter pro Jahr, auf das Konto der Bewirtschaftung von Feldern und Wäldern. Der Deutsche Bauernverband spricht von etwa fünf Millionen Tonnen CO2, die dadurch emittiert werden. Anderes als im Pkw- oder auch zunehmend im Lkw-Sektor könne aber nur ein kleiner Teil der Fahrzeuge wegen der schweren Arbeitseinsätze elektrifiziert werden, betont Udo Hemmerling, stellvertretender DBV-Generalsekretär.
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1,8 Milliarden Euro für Deutschlands Schnellladenetz
16.12.2022 - Grünes Licht aus Brüssel gab es jetzt für die Bundesregierung in Berlin, das geplante „Deutschlandnetz“, ein Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge im urbanen, suburbanen und ländlichen Raum in Deutschland, finanziell zu fördern. Die EU-Kommission genehmigte kurz vor Jahresschluss staatliche Zuschüsse für das Projekt in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Ziel ist die Einrichtung von 8500 Schnellladepunkten, an denen es möglich sein soll, Elektrofahrzeuge innerhalb von 15 bis 30 Minuten aufzuladen. Betroffen sind rund 900 Standorte in Deutschland, an denen es bislang keine solchen Stromzapfsäulen gibt oder wo vorhandene nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken.
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Der AvD fordert eine nationale Strategie für synthetische Kraftstoffe
13.12.2022 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordertdie Bundesregierung auf, eine nationale Strategie zur Entwicklung und Markteinführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe (Syn-Fuels) über deren Nutzung in Luft- und Seeschifffahrt hinaus zu erarbeiten. Auch die Schiene und insbesondere der Straßenverkehr müssten einbezogen werden.
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Porsche tritt UN Global Compact bei
03.12.2022 - Geschäftliches Handeln mit ökologischen Gesichtspunkten und fairen Arbeitsbedingungen in Einklang bringen: Mit diesem Anspruch ist Porsche dem UN Global Compact, einer Initiative der Vereinten Nationen für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung, beigetreten.
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Jeder Dritte wünscht sich bessere ÖPNV-Anbindung
25.11.2022 - Jeder dritte Bürger ist unzufrieden mit der Erreichbarkeit von Bus und Bahn am Wohnort. Das hat das „Mobilitätsbarometer“ des Forschungsinstituts Kantar im Auftrag von Allianz pro Schiene, BUND und Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) ergeben. Die Befragten im Mobilitätsbarometer wünschen sich mehrheitlich eine deutlich bessere Taktung von Bus und Bahn. Unzufriedenheit gibt es auch mit der Infrastruktur und der Sicherheit von Rad- und Fußverkehr.
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Wortklauberei (41): Vergangenheitsbewältigung
18.11.2022 - Bei der Berichterstattung aus dem russischen Angriffskrieg bekommt jede Nachricht unabhängig von Quelle und Plausibilität automatisch den Zweifel mit auf den Weg, sie lasse sich nicht unabhängig bestätigen. Geht es ums Klima bleibt dieser journalistisch-professionelle Akt der Neutralität auf der Strecke. So zitiert der öffentlich rechtliche Rundfunk hemmungslos einen privatwirtschaftlichen deutschen Verein, als sei er wichtiger als der Umweltausschuss des Bundestags. Jeder Journalist hat Bewunderung verdient, der unter diesen Umständen von einer „Lobbygruppe“ und nicht einfach nur von der „Deutschen Umwelthilfe“ spricht.
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