Politik - Aktuelle Meldungen

ZDK bekräftigt Forderung nach Technologieoffenheit
16.09.2025 - Anlässlich des strategischen Automobildialogs der EU-Kommission und der bevorstehenden Überprüfung der CO2-Flottengrenzwerte warnt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) vor einer einseitigen Regulierung. „Die Nachfrage nach Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Neuzulassungen stagniert. Dabei gibt es bereits erschwingliche Modelle. Ohne gezielte Impulse wird sich diese Situation nicht so schnell ändern“, so Verbandspräsident Thomas Peckruhn. Er bekräftigte noch einmal die Forderung der Kfz-Branche, auch CO2-neutrale Kraftstoffe bei den Flottengrenzwerten zu berücksichtigen.
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„Jungen Menschen den Zugang zu Mobilität erleichtern“
16.09.2025 - Um die zunehmend höheren Kosten für den Führerschein abzufangen, spricht sich die Moving International Road Safety Association dafür aus, den Erwerb der Pkw-Fahrerlaubnis steuerlich zu begünstigen. Damit soll die individuelle Mobilität gefördert und die finanzielle Belastung insbesondere für junge Menschen reduziert werden. Jens Riedel von der Autoren-Union Mobilität sprach mit Moving-Präsident Jörg-Michael Satz über den Vorstoß und den Verein dahinter.
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Honda frischt seine Hybride auf
13.09.2025 - Honda sieht sich auf dem richtigen Kurs. Nachdem reine Elektroautos nun doch nicht den reißenden Absatz finden, den Politik und Industrie nicht müde wurden zu prognostizieren, rechnen die Japaner bis 2030 mit einem steigenden Bedarf an Vollhybrid-Fahrzeugen. Da trifft es sich, dass sie ihre Modellpalette inzwischen komplett durchhybridisiert haben, inklusive jüngster Auffrischungen. Im Frühjahr rollte der überarbeitete HR-V in den Handel, im Oktober folgt der Civic, ebenfalls mit einigen Modifikationen.
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Vorschau: Nissan blickt nach vorn, ein Vergleich und ein Blick zurück
12.09.2025 - Nissan präsentiert nach zwei Jahren Pause Anfang nächster Woche den neuen Micra. Er basiert auf der Elektroplattform des Allianzpartners Renault und kommt Ende des Jahres mit eigenständiger Karosserie auf den Markt. Je nach Batteriegröße werden WLTP-Reichweiten von 310 bis etwas über 400 Kilometern angegeben.
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Uniti: Flexibilisierung allein reicht nicht
09.09.2025 - Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Rahmen der heutigen Eröffnung der IAA in München angekündigt, sich für eine Flexibilisierung der europäischen Regulierung bei Fahrzeugantrieben einzusetzen. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand, reicht das aber nicht aus, um echte Technologieoffenheit zu schaffen. Dafür bedürfe es eines grundlegenden Methodikwechsels bei der CO2-Emissionsbilanzierung in den EU-Flottenverordnungen für Pkw und Lkw, so Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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Caravan-Salon 2025: Die Anziehungskraft war selten größer
08.09.2025 - Die Folgen der unvorsichtigen Geschäftspolitik nach dem Corona-Boom waren auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf deutlich sichtbar. Preissenkungen, Sonderrabatte, Ausstattungsschnäppchen und Verhandlungsbereitschaft der Anbieter erwarteten die Besucher auf nahezu allen Ständen. Ihre Anziehungskraft hat die Messe dadurch noch steigern können, auch an den Wochentagen waren die Hallen voll und mollig temperiert.
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Erneuerbare Kraftstoffe: Noch fehlt Planungssicherheit
04.09.2025 - Die EU-Kommission hat einen Dialog mit dem Ziel der Schaffung passender Rahmenbedingungen für den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe wie e-Fuels begonnen. Der Sustainable Transport Investment Plan (STIP) allein werde aber nicht ausreichen, um kapitalintensive Investitionen in neue Produktionsanlagen anzureizen, befürchtet der Bundesverband Energie Mittelstand (Uniti). Anpassungen weiterer regulativer Rahmenbedingungen seien daher notwendig, um Unternehmen langfristig abzusichern.
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Am Auto führt für die große Mehrheit kein Weg vorbei
04.09.2025 - Ob in der Stadt oder auf dem Land: Die individuelle Mobilität mit dem Auto bleibt für die Mehrheit der Menschen in Deutschland unverzichtbar. Drei von vier Bundesbürgern (75 Prozent), in ländlichen Gebieten sind es sogar neun von zehn (91 Prozent), können sich ihren Alltag ohne Pkw nicht vorstellen. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zum Mobiltätsverhalten hervor.
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Vorschau: Zwei Exoten, ein Gespräch und Grundsätzliches
29.08.2025 - Xpeng ist eine der neuen Elektromarken aus China. Kurze Ladezeiten und ein nahezu tastenloses Bedienkonzept geben der Limousine G6 ein Alleinstellungsmerkmal. Was das Fahrzeug sonst noch kann, hat Michael Kirchberger im Praxistest herausgefunden. Obwohl er ein Dauerbrenner im Modellprogramm ist, bleibt er ein Exot auf deutschen Straßen: Dabei ist der Subaru Impreza das einzige Fahrzeug in der Kompaktklasse mit serienmäßigem Allradantrieb. Was ihn sonst noch von den Platzhirschen in seinem Segment unterscheidet, klären wir ebenfalls in einem Praxistest.
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Batterie-Pleiten: „Ein Warnsignal“
27.08.2025 - Nach dem Aus der Batteriefertigung bei Porsche warnt Professor Heiner Heimes von der RWTH Aachen vor einer wachsenden Abhängigkeit von China. „In den vergangenen fünf Jahren haben viele Akteure in die Zellfertigung investiert. Mittlerweile hat sich die Situation dramatisch geändert“, sagt Experte für Batteriefertigung im Interview mit Car-Editors.net. Viele Unternehmen hätten den Betrieb eingestellt oder müssten sogar Insolvenz anmelden. Jüngstes Beispiel: Die Porsche-Tochter Cellforce.
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Vorschau: Ausblick auf die IAA Mobility und chinesische Neuzugänge
22.08.2025 - Die in zweieinhalb Wochen in München stattfindende IAA Mobility in München ist offenbar besser als ihr Ruf: Die Zahl der ausstellenden Automobilhersteller nimmt zu, und der eine oder andere bringt auch eine echte Premiere oder Aufsehen erregende Studie mit. Mit GAC zeigt sich außerdem ein weiterer Anbieter aus China. Wir geben einen ersten Überblick über die Neuheiten.
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ZDK: Verbraucher tragen die Last des Zollstreits
21.08.2025 - Die Europäische Union und die USA haben sich auf eine schriftliche Erklärung zu den Vereinbarungen zur Beilegung ihres Handelskonflikts verständigt. Darin wird der künftige US-Zoll von 15 Prozent auf die meisten europäischen Produkte festgezurrt, wie etwa Autos, Autoteile, Arzneimittel, Halbleiter und Holz. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) kritisiert, dass der Zollsatz deutsche Fahrzeuge auf dem US-Markt strukturell verteuert, was sich auf Produktionsentscheidungen und die Modellstrategie der Hersteller auswirken wird. „Was jetzt als vorteilhafter Handelsdeal verkauft wird, trifft am Ende die Kunden – mit weniger Auswahl und höheren Preisen“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.
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