Politik - Aktuelle Meldungen

17.03.2020 - Das Umweltamt (UBA) ist böse mit uns, denn die Gesamtemissionen sanken im Zeitraum von 1990 bis heute um 35,7 Prozent. Aus unseren Häusern und Wohnungen entwichen in diesem Zeitraum 4,4 Prozent mehr Treibhausgas, und auch der Verkehr konnte es nicht lassen und produzierte 0,7 Prozent mehr davon. Die Folge des Umweltberichts aus dem UBA-Hauptquartier in Dessau haben wir erlebt: Autoschelte in allen Medien.
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11.03.2020 - Elektroautos mit Batterieantrieb sind teuer und haben zumeist nur eine überschaubare Reichweite. Elektroautos mit Brennstoffzellenantrieb sind zwar wesentlich teurer, kommen dafür aber mit einer Tankfüllung Wasserstoff mindestens ebenso weit wie ein Fahrzeug mit traditionellem Verbrennungsmotor.
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10.03.2020 - Viren halten derzeit eine Wirtschaft im Schwitzkasten, die so fragil und aufgeblasen war wie schon lange nicht mehr. Bitcoin, die Faang-Internetkonzerne oder Deutschlands Lieblingsspekulationsobjekt Wirecard sind blühende Beispiele für überzogene Trend-Investitionen in eine ungewisse Zukunft. Nun kommt ein unbekanntes Virus Covid-19 in Wuhan zum Ausbruch und der Braten stinkt mehr denn je. Und das auch für europäische Automobilkonzerne, die viel mehr können als Kaffeeklatsch auf zwei Millionen Pixeln.
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09.03.2020 - Der deutschen Automobilindustrie hält die Pläne der Bundesregierung für eine Nationale Wasserstoffstrategie für zu wenig ambitioniert, weil auch 2030 und in den Jahren danach ein großer Teil der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren angetrieben werde, stellte jetzt Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) fest. „Es fehlen darin konkrete Maßnahmen, wie regenerative Kraftstoffe in der benötigten Menge rasch zum Einsatz kommen könnten.
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05.03.2020 - Es ist ein Investitionsprogramm von unerhörtem Ausmaß: Unter der Führung von Mary Barra will General Motors eine Wandlung vornehmen, die den Plänen von VW-Chef Herbert Diess ähnelt. „Unsere Mannschaft hat die Herausforderung angenommen, die Fahrzeugentwicklung zu transformieren und unsere Firma für eine vollelektrische Zukunft zu positionieren“, sagte die Konzernchefin diese Woche vor Hunderten von Mitarbeitern, Händlern, Analysten, Journalisten und Politikern.
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04.03.2020 - Die deutsche Automobilindustrie warnt vor einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ bei der Elektromobilität. Sie dürfe nicht auf bestimmte urbane Regionen in wenigen, wirtschaftlich starken EU-Mitgliedstaaten beschränkt bleiben, mahnt der Verband der Automobilindustrie (VDA) heute in Berlin. Die Unternehmen könnten die die EU-Flottenziele 2030 für die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) sonst nicht erreichen. In diesem Zusammenhang kritisierte die VDA-Präsidentin Hildegard Müller die Vorstellungen der Bundesregierung zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur.
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02.03.2020 - Das Umweltbundesamt (UBA) hat es wieder einmal geschafft, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen einen Tag in den Nachrichten zu platzieren. Bedauerlich nur, dass der Corona-Virus und Syrien ebenfalls starke Themen lieferten. So war auch das politische Echo nicht so hoch wie für ein Wochenende zu erwarten war. Dabei war es dem Amt doch gelungen, mit der Kombination von Daten den bisher zitierten Effekt von Tempo 130 mal eben mehr als zu verdoppeln – von zwei auf fünf Prozent Kohlendioxid.
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26.02.2020 - Die Zukunft des Automobils ist autonom, so ist von Medien, Industrie und Investoren zu hören. Bald schon werden wir zu Passagieren im selbstfahrenden Auto, das uns sicherer, sauberer und bequemer denn je von A nach B bringen wird, ohne dass wir nur einen Handschlag tun müssen. Auch die Politik steht hinter der großen Vision: Im Juni 2017 formulierte niemand geringeres als die Bundeskanzlerin, man werde in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbständig autofahren dürfen.
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18.02.2020 - Jede Nacht aufs Neue stehen in Deutschland rund 94.000 Lkw-Fahrer vor der Herausforderung, entlang der Autobahn einen Stellplatz für ihren Lastwagen zu finden. Erfolgreich sind dabei jedoch nur etwa 70.000 Brummifahrer, etwa 23.500 gehen bei der Suche regelmäßig leer aus und sind gezwungen, ihr Fahrzeug verbotswidrig abzustellen. Das zeigen Zahlen, die die Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) jüngst veröffentlicht hat.
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14.02.2020 - Die nächste Woche wird von einem vollen Terminkalender bestimmt. Gleich ein halbes Dutzend Neuheiten werden vorgestellt. Porsche baut die 718er-Baureihe um den GTS 4.0 aus, dessen Sechszylinder in Cayman und Boxster aus vier Litern Hubraum 400 PS (294 kW) schöpft. Der Motor aus 718 Spyder und 718 Cayman GT4 beschleunigt die beiden Modelle in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h und auf bis zu 293 km/h. BMW schickt im April den X5 M und X6 M auf die Straße. Die Competition-Varianten mobilisieren 625 PS (460 kW) und damit 25 PS mehr als die Basisversion. Gegenüber den Vorgängermodellen sind es sogar 50 PS mehr.
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12.02.2020 - Ein Teil der Autofahrer ist davon überzeugt, dass Elektrofahrzeuge umweltfreundlich und CO2-neutral sind. Im alltäglichen Gebrauch mag das stimmen – sofern auch der Strom zum Laden der Batterien aus nachhaltig gewonnener Energie wie Wind- oder Sonne stammt. Reine E-Autos tragen somit zu einer umweltbewussten Mobilität bei. Waren es im Jahr 2018 noch 67.658 Neuzulassungen im Segment von reinen E-Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden in Deutschland, stieg ihre Zahl im vergangenen Jahr um rund 61 Prozent auf insgesamt 108.839 Neuzulassungen. Auch bei den europäischen Nachbarn erfreut sich das Segment mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten. Doch es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Elektrofahrzeuge im Gegensatz zu normalen Autos mit Verbrennungsmotoren signifikant umweltfreundlicher sind. Insbesondere dann, wenn es um das Thema Recycling geht.
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12.02.2020 - Die EU hat der geplanten Erhöhung des Umweltbonus für Elektrofahrzeuge in Deutschland zugestimmt. Er wird nun weitere fünf Jahre bis Ende 2025 gezahlt und gleichzeitig angehoben. Die Anschafffung eines reinen Elektroautos mit einem Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro wird demnach bald mit 6000 Euro gefördert. Für Plug-in-Hybride gibt es 4500 Euro Zuschuss, den sich Staat und Hersteller teilen. Für teurere Fahrzeuge bis 65.000 Euro Listenpreis (netto), gibt es 5000 bzw. 3750 Euro.
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