Praxis - Aktuelle Meldungen

02.05.2020 - Zum Millenium rückten die Münchener mit einem neuen Über-Dreier an. Die seit 1998 produzierte Baureihe E46 wartete sehnsüchtig auf die Ablöse des zuletzt 321 PS starken Vorgängers. Und die Bayern ließen sich beim neuen M3 nicht lumpen. Für 65.000 Euro erhielten Enthusiasten ein umfangreich modifiziertes Coupé oder Cabriolet, das sich zu Recht Sportwagen nennen durfte.
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29.04.2020 - Die Elektromobilität ist in aller Munde. Dass sie schon zu den ganz frühen Automobilentwicklungen gehörte, ist bekannt. Ernsthaft wurde das Thema aber nach langer Ruhepause erst wieder in den letzten drei Jahrzehnten des zurückliegenden Jahrtausends aufgegriffen. So auch von Mercedes-Benz: Im Mai 1990 stellten die Stuttgarter auf der Hannover Messe einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Typ 190 (W 201) aus. Das auch als „Baby-Benz“ bekannte Modell komme „von Länge und Gewicht den Anforderungen eines Elektrofahrzeugs am nächsten“, hieß es damals. Bei dem Batterie-Erprobungsträger ging es vor allem „um die Überprüfung der Funktionstauglichkeit aller Komponenten, und zwar unter realen Bedingungen mit all den Vibrationen, Beschleunigungen und Temperaturschwankungen des Alltagsbetriebs“.
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20.04.2020 - Rein elektrisch, ziemlich luxuriös, aber nicht gerade günstig: Der DS3 Crossback E-Tense ist das erste Elektroauto der französischen Nobelmarke und schmeichelt seinen Gästen mit angenehmer Opulenz. Der Stromer kommt 330 Kilometer weit und will so zahlungskräftigen Kunden die Reichweitenangst nehmen. Was bietet der 38.390 Euro teure Crossover?
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17.04.2020 - Kampfpreise allein reichten seinerzeit nicht, um Hyosung auch mit hubraumstärkeren Motorrädern auf dem Markt zu etablieren. Mit Einführung der ABS-Pflicht und der Euro-4-Abgasnorm zog sich die koreanische Marke vor drei Jahren nahezu unbemerkt aus Deutschland zurück. Nun ist Hyosung wieder da und knüpft an seine Leichtkraft-Wurzeln in Deutschland an. Den Neustart bildet die GV 125 S Aquila, die mit einigen Besonderheiten in der Achtel-Liter-Klasse aufwartet.
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15.04.2020 - Mit dem kompakten Typ 998 präsentierte Skoda 1962 ein wendiges und kompaktes Spezialfahrzeug für den Einsatz im Landwirtschafts- und Forstbetrieb sowie für das Heer. Auf Testfahrten im Gelände konnte es zwar vollends überzeugen, in Serie ging der „Agromobil“ genannte Pritschenwagen trotzdem nie. Heute gehört eines der insgesamt 13 produzierten Fahrzeuge des Typ 998 zum Fahrzeugbestand des Skoda-Museums in Mlada Boleslav.
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07.04.2020 - In den Weiten des vermeintlich wilden Westens hat der Hyundai Santa Fe mit Abstand die meisten Freunde, in Deutschland sind die Kunden wesentlich zurückhaltender und entscheiden sich in viel größerer Zahl für das kleinere Modell Tucson. Mit einem umfangreichen Sicherheits- und Komfortangebot versucht der Santa Fe Boden gut zu machen. Wie ihm das gelingt, zeigt unser Alltagstest.
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30.03.2020 - Dorothy Levitt gehört zu den heute längst vergessenen Pionierinnen der Verkehrssicherheit, auch wenn sie sich ihrer weitsichtigen Empfehlung wahrscheinlich gar nicht bewusst war. „Frauen“, so schrieb sie bereits im Jahr 1906, „sollten unter dem Fahrersitz einen kleinen Handspiegel mitführen und ihn von Zeit zu Zeit hochnehmen, um während der Fahrt im Verkehr nach hinten zu blicken.“ Die automobile Pionierin hatte ohne es zu wissen, den Rückspiegel erfunden. Es dauerte allerdings noch bis weit in die 1930er-Jahre, bis das Hilfsmittel behördlich verbindlich vorgeschrieben wurde.
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27.03.2020 - Die Volkswagen AG stellt Beschäftigte mit medizinischer Qualifikation für bis zu 15 Arbeitstage frei und zahlt deren Entgelt fort, wenn sie sich wegen der Covid-19-Ausbreitung freiwillig im öffentlichen Gesundheitswesen engagieren. Zu der Zielgruppe zählen Ärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und -sanitäter sowie Krankenpflegekräfte und Praxispersonal, das an den deutschen VW-Standorten arbeitet. Zusätzlich zu Mitarbeitern, die bei VW bereits hauptberuflich in diesen Feldern tätig sind, soll bei Bedarf auch Personal freigestellt werden, das über entsprechende medizinische Qualifikationen verfügt und sich beispielsweise ehrenamtlich als Rettungskräfte engagiert.
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22.03.2020 - Sportwagenikone und Medienliebling, rollendes Labor für die Entwicklung des Wankelmotors und nicht zuletzt Rekordwagen: Das ist der Mercedes-Benz C 111. Seine zweite Entwicklungsstufe C 111-II mit der 350 PS (257 kW) starken Vierscheiben-Ausführung des Rotationskolbenmotors M 950 F (viermal 602 Kubikzentimeter Kammervolumen) wurde auf dem 40. Genfer Automobilsalon vorgestellt, der heute vor 50 Jahren zu Ende ging. Der 1,12 Meter flache Flügeltürer besaß eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), die mit der Rahmenbodenanlage aus Stahlblech verschraubt wurde. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug bis zu 300 km/h.
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20.03.2020 - Im Rahmen eines umfangreichen Feldtests mit vier vergleichbaren Fahrzeugen hat der erste DAF CF Electric als 6x2-Müllsammelfahrzeug seinen Betrieb beim niederländischen Entsorger Rova aufgenommen. Der Lkw verfügt neben dem Elektroantrieb auch über einen vollelektrischen Müllsammelaufbau. Beide Komponenten stammen von VDL. Das Fahrzeug wird in der niederländischen Stadt Zwolle eingesetzt.
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09.03.2020 - Topkomfortabel, bärenstark und obendrein noch freundlich zur Umwelt – so sieht Audi sein Spitzenmodell A8 L 60 TFSI e Quattro. Luxuslimousinen sieht man am häufigsten in vornehmem Schwarz, doch diese gibt sich very British: „Goodwoodgrün“ nennt Audi die Individuallackierung und verlangt von den Kunden auch gleich 3100 Euro extra dafür. Doch wer ein Auto für einen sechsstelligen Listenpreis bestellt, den schrecken solche Petitessen nicht. Die Außenfarbe ist Programm beim Topmodell aus Ingolstadt, denn es prangt ein „E“ auf dem amtlichen Kennzeichen. Im Alltag bedeutet das nicht nur abgasfreies Fahren im Teilzeit-Modus, sondern in vielen Gemeinden auch Vorrechte beim Parken oder der Benutzung der Busspur.
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26.02.2020 - Die Experten beim 58. Deutschen Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar haben dem deutschen Gesetzgeber kürzlich empfohlen, eine Art kleinen Führerschein für E-Roller einzuführen. Mit einer solchen Fahrerlaubnis – ähnlich der für das Mofafahren – soll das Fahren mit den sogenannten E-Scootern sicherer werden, so die Argumentation der Fachleute. Die Verkehrssicherheit von E-Scootern war eines der zentralen Themen der jährlich stattfindenden Konferenz für Straßenverkehrsrecht.
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