Rückruf - Aktuelle Meldungen

06.10.2020 - Yamaha hat bei einigen Modellen Probleme mit dem Reflektor am Heck. Wie das Unternehmen bestätigte, entspricht er möglicherweise nicht den internationalen Normen und wirft unter Umständen auftreffendes Licht nicht in ausreichendem Maß zurück. Daher wurde ein weltweiter Rückruf gestartet, der über 400.000 Motorräder und Roller betreffen soll. In Deutschland werden 18.825 Maschinen in die Werkstatt gebeten, wo der rote Reflektor kostenlos ausgetauscht wird.
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08.09.2020 - Kettler und Hercules rufen fünf Modelle von E-Bikes in die Werkstätten: Hintergrund ist ein Gabelbruch in einem Produkttest des ADAC. Dabei war an einem Produkt von Kettler während des Einstellens unvermittelt die Gabel gebrochen. In Folge könnte sich ein Teil der Vorderradgabel vom Fahrrad lösen – passiert dies während der Fahrt, sind Stürze und Verletzungen möglich.
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06.08.2020 - Da der Verbleib einiger betroffener Fahrzeuge noch nicht geklärt ist, hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine öffentliche Warnung für das Handbedienteil Heidelberg RS ausgesprochen. Der Hebel dient gehandicapten Autofahrern als Ersatz für Gas- und Bremspedal. Bei dem von 2006 bis 2012 gefertigten Modell kann es zu einem Ermüdungsbruch in der Umlenkplatte und damit verbunden zum Ausfall der Bremsfunktion kommen.
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31.07.2020 - Betragen: 6. Diese Note hatte der Bundesgerichtshof (BGH) dem Volkswagen-Konzern im Zusammenhang mit dem Diesel-Gate ins Zeugnis geschrieben. Bildlich gesprochen. Die Manipulationen, die der Automobilhersteller an seinem Dieselmotor vom Typ EA 189 vorgenommen und über Jahre verschwiegen hatte, bezeichneten die obersten deutschen Richter „objektiv als sittenwidrig“, „besonders verwerflich“ und „arglistige Täuschung“. Größer, eindeutiger und beschämender hätte der Tadel kaum ausfallen können.
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26.05.2020 - Qualitätsmängel bei der Honda CBR1000 RR-R Fireblade verzögern die Auslieferung des Modells für Händler und Kunden. Einzelne Bauteile im Motor halten den Anforderungen möglicherweise nicht stand und werden bei Honda kontrolliert. Eine genaue Verfügbarkeit des Motorrads nennt Honda Motor Europe nicht, geht aber in einer Pressemitteilung von "wenigen Wochen" aus.
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25.05.2020 - BMW hat weltweit 440 Motorräder der Baureihen R Nine T, R 1250 und K 1600 in die Werkstatt beordert. Bei den von Ende Oktober bis Ende Januar gebauten Modellen ist ein zu schwacher Lagerzapfen, der die Schwinge mit dem Winkelgetriebe verbindet. Er kann reißen, wodurch sich die Schraubverbindung lösen kann und Teile mit dem Hinterrad in Berührung kommen können. Alle Kunden sind benachrichtigt. Bei einem 20-minütigen Werkstattaufenthalt wird ein Lagerzapfen eingesetzt. In Deutschland sind laut BMW 83 Kunden betroffen. Der Großteil der Motorräder ist bereits abgearbeitet. (ampnet/jri)
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25.05.2020 - „Die ich rief, die Geister Werd’ ich nun nicht los.“ So wie Goethes Zauberlehrling mag sich auch der eine oder andere Chef der internationalen Automobilindustrie fühlen. Gerät den Top-Managern der Dieselskandal, der im September 2015 mit Volkswagen seinen unrühmlichen Anfang nahm, möglicherweise außer Kontrolle? Das wäre schlecht für das Ansehen der Hersteller, um das es ohnehin nicht zum Besten bestellt ist, und schlecht für die Akzeptanz eines Motors, ohne den die ambitionierten nationalen und europäischen Klimaschutzziele noch lange nicht zu erreichen sein werden.
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20.04.2020 - KTM ruft die 790 Adventure und Adventure R zurück. Bei den Fahrzeugen der Modelljahre 2019 und 2020 kann es unter Extrembedingungen zum Ausfall der Hinterradbremse kommen. Grund ist eine mögliche Materialabweichung der Bremsleitung. Bei einem etwa anderthalbstündigen Werkstattaufenthalt wird daher die Bremsleitung vom hinteren Bremssattel bis zum ABS-Modulator ausgetauscht. Die betroffenen Kunden werden angeschrieben und gebeten, sich umgehend mit einem Vertragshändler zwecks Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen. Zudem kann im Servicebereich der KTM-Website überprüft werden, ob das eigene Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. (ampnet/jri)
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03.03.2020 - Aufgrund fehlerhafter Airbags des mittlerweile insolventen Zulieferers Takata müssen 86.500 BMW in Deutschland in die Werkstatt. Das meldet der Nachrichtensender N-TV. Betroffen sind die Baujahre 2002 bis 2004 des BMW 5er E39 sowie die Baujahre 2002 bis 2006 des BMW 3er E46. Bei dem Rückruf handelt es sich um eine Erweiterung des seit 2016 bestehenden Rückrufs der beiden Modellreihen. Die Takata-Airbags können in diesen Baureihen zu stark auslösen und Insassen schwere Verletzungen zufügen oder töten. (ampnet/deg)
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28.02.2020 - Yamaha ruft in Deutschland zwei Modelle zurück. Bei der YZF-R3 des Modelljahrs 2019 kann es wegen eines scheuernden Kabels und einer nicht ausreichend festen Halterung zu Beschädigungen an der vorderen Bremsleitung kommen. Beim Kraftroller T-Max 530 der Jahrgänge 2017 bis 2019 wiederum kann wegen einer nicht ordnungsgemäß verschweißten Querstrebe der Hauptständer brechen. Im Rahmen des Werkstattaufenthalts wird die Bremsleitung kontrolliert und gegebenfalls ersetzt bzw. ein modifizierter Hauptständer montiert. (ampnet/jri)
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27.02.2020 - Indian ruft einige Modelle mit dem 111er-Motor und die FTR 1200 zurück. Bei bestimmten Motorrädern aus dem Produktionszeitraum Februar bis Juli 2019 kann ein elektrischer Schutzschalter fehlerhaft sein, so dass es zu einem plötzlichem Stromausfall kommt. Bei einem viertelstündigen Werkstattaufenthalt wird geprüft, ob der korrekte „Circuit Breaker“ montiert wurde und gegebenenfalls ersetzt. Der Fehler ist bei internen Qualitätskontrollen aufgefallen.
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26.02.2020 - Vespa ruft die GTS 125 und GTS 300 der Baujahre 2019 und 2020 zurück. Wegen unzureichender Oberflächenbehandlung der Anschlüsse kann es in den Bremsleitungen zu chemischen Reaktionen kommen, die die Bremsleistung herabsetzen. Das Problem wird bei einem knapp 100-minütigen Werkstattaufenthalt behoben. In Deutschland sind etwas über 7000 Fahrzeuge, europaweit handelt es sich um knapp 15.600 Fahrzeuge. Die Halter hierzulande werden vom Kraftfahrt-Bundesamt angeschrieben. (ampnet/jri)
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