16.10.2025 - Das Bundesverkehrsministerium (BMV) legt ein Reformpaket vor, das die Fahrausbildung moderner, sicher und deutlich günstiger machen soll. Durch mehr Digitalisierung, weniger Bürokratie und mehr Transparenz sollen die Kosten sinken – bei gleichzeitig hoher Verkehrssicherheit. Aktuell kostet der Pkw-Führerschein der Klasse B im Durchschnitt rund 3.400 Euro. Die rechtlichen Anpassungen sollen im ersten Halbjahr 2026 auf den Weg gebracht werden. Bundesverkehrsminister Patrick Schnider stellt heute konkrete Vorschläge vor.
16.10.2025 - Im Herbst kommt es wieder häufiger zu Nebel: Er taucht oft sehr plötzlich auf, was ihn für Autofahrer auch so gefährlich macht. Auf jeden Fall sollte sofort der Abstand vergrößert, die Geschwindigkeit reduziert und das Licht eingeschaltet werden, empfiehlt der ADAC. Eine erhebliche Sichtbehinderung und damit die Verpflichtung, das Abblendlicht einzuschalten, besteht laut Rechtsprechung immer dann, wenn auf Autobahnen die Sicht weniger als 150 Meter beträgt. Auf anderen Straßen außerorts gilt das, wenn eine Sichtweite von etwa 100 Metern unterschritten wird. Innerorts liegt die Grenze bei circa 60 Metern.
15.10.2025 - Ersatzteile und Werkstätten werden teurer: Laut GDV sind die Preise für Kfz-Ersatzteile binnen eines Jahres um knapp sechs Protent gestiegen – bei Teilen wie Türen oder Motorhauben sogar um acht Prozent. Werkstattstunden kosten inzwischen häufig über 200 Euro. Der AvD nennt konkrete Sparmöglichkeiten.
14.10.2025 - Ein prägendes Merkmal des Showcars Vision Iconic ist der neu gestaltete, aufrechte Chromgrill mit Rauchglasstruktur, Konturbeleuchtung und beleuchtetem Stern. Er basiert auf historischen Vorbildern wie W 108, W 111 und 600 Pullman und wurde erstmals mit dem vollelektrischen GLC vorgestellt. Schlanke Scheinwerfer und tiefschwarzer Lack ergänzen die Front. Das Showcar integriert Technologien wie Solarlack, hochautomatisiertes Fahren (Level 4), Steer-by-Wire und Neuromorphic Computing.
13.10.2025 - In Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Namenspartner Petronas hatte sich das Team 2022 zum Ziel gesetzt, bei seiner Flotte der Renn- und Marketing-Lkw mit Verbrennungsmotoren in Europa zu reduzieren. Ziel ist eine Netto-Null-Bilanz. Dafür erhöhte des Team den Anteil an HVO100-Kraftstoffen, einem Drop-in-Biokraftstoff der zweiten Generation mit einer im Vergleich zum Standarddiesel Reduzierung der Emissionen um 81 Prozent. Bisheriges Ergebnis der Aktion: fast 1200 t weniger CO₂-Ausstoß.
13.10.2025 - Mercedes-Chef Ola Källenius hat am Montag die EU aufgefordert, das Verbrennerverbot ab 2035 aufzuheben und durch eine flexible Regelung zu ersetzen. Es sei in den Mitgliedsländern der EU nicht möglich, ab 2035 komplett auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. „Wir stehen bei 16 Prozent Gesamtanteil von Elektroautos an den Neuzulassungen in ganz Europa. Wir haben aber gedacht, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt deutlich weiter sind“, sagte Källenius am Montag auf dem „auto motor und sport“-Kongress in Stuttgart. „Wir haben nur noch neun Jahre Zeit!“ Deshalb müsse man nachjustieren.
13.10.2025 - Aquaplaning kann jeden treffen – unabhängig von Fahrerfahrung, Fahrzeugtyp oder Antrieb. Schon wenige Millimeter Wasser auf der Straße reichen, damit Reifen keinen Kontakt mehr zur Fahrbahn haben. Der Kontrollverlust kommt fast immer abrupt, ohne Vorwarnung und ohne Zeit zum Überlegen. Wer bei starkem Regen fährt, sollte mit Aquaplaning rechnen – und wissen, wie man richtig reagiert.
09.10.2025 -
Die Mazda hat ein tragbares Gerät entwickelt, mit dem vor Ort die Korrosionsbeständigkeit lackierter Komponenten beurteilt werden kann. Die neue Methode zur Bewertung des Rostschutzes ersetzt umständliche herkömmliche Ansätze, darunter lange Prüfzeiten, uneinheitliche visuelle Bewertungsstandards sowie die Schwierigkeit, Messungen unter realen Bedingungen durchzuführen. Mazda prüft derzeit den kommerziellen Einsatz des Geräts als Service für die Automobilindustrie und verschiedene andere Branchen.
09.10.2025 - Gemeinsam mit der „Auto Zeitung“ sowie dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreich (ARBÖ) hat Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zehn Winterreifen getestet. Premiumprodukte und günstige Importware unterscheiden sich teils deutlich – nicht nur bei den Anschaffungskosten, sondern auch bei Fahrsicherheit, Laufleistung und Umweltbilanz. Die Preisunterschiede sind erheblich. Für einen Satz Premium-Winterreifen sind derzeit etwa 1000 Euro fällig. Produkte aus chinesischer Fertigung in derselben Dimension sind bereits für rund ein Drittel erhältlich.
08.10.2025 - Anlässlich der 130-jährigen Unternehmensgeschichte legt Skoda die Sonderedition „130“ des Fabia auf und verpasst dem Kleinwagen eine Leistungsspritze. Der 1,5-Liter-Motor kommt hier bei 5750 bis 6000 Umdrehungen in der Minute auf 177 PS (130 kW). Das sind 27 PS (20 kW) mehr als beim Fabia Monte Carlo, auf dem er basiert, und machen den Fabia 130 zum bislang stärksten Serienfahrzeug der Baureihe. Für den Sprint von null auf 100 km/h benötigt das Editionsmodell nach letzten Messungen 7,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 228 km/h.
08.10.2025 - Ducati spendiert der Multistrada V4 Rally zum neuen Modelljahr erweiterte Funktionsumfänge für das semiaktive Fahrwerk. Dazu gehört auch ein automatisches und abschaltbares Absenksystem bei Geschwindigkeiten unterhalb 10 km/h. Der Fahrer kann außerdem die Autoleveling-Federung nun auch während der Fahrt unabhängig vom Fahrmodus nach seinen Wünschen einstellen. Der neue Algorithmus passt alle elektronischen Steuerungen noch präziser dem Fahrstil an, das hintere Federbein erhält einen größeren Vorspannbereich. Das elektronische Kombibremssystem mit stärkerer hinterer Bremsscheibe arbeit künftig auch lastenabhängig. Die neue Rear-to-Front-Strategie aktiviert bei Betätigung des Bremspedals auch die Vorderradbremse. Das reduziert das Nickverhalten des Motorrads beim Verzögern und erhöht so – insbesondere beim Fahren zu zweit – den Komfort. Der Quickshifter wurde verfeinert und der Drehpunkt der Schwinge weiter nach oben verlegt, was das Handling auch bei voller Beladung verbessert.
07.10.2025 - Nissan öffnet die Auftragsbücher für den Qashqai mit dem neuem e-Power Antrieb: Ab Mitte Oktober lässt sich die neue Modellgeneration zu Preisen ab 40.180 Euro bestellen. Das Antriebssystem fällt kompakter und laufruhiger als bisher aus. Bei gleichem Hubraum, gleicher Leistung und gleicher Batteriekapazität sinkt der Kraftstoffverbrauch dabei um rund einem Liter auf im Schnitt 4,5 Liter je 100 Kilometer (WLTP) und steigt die Reichweite auf bis zu 1200 Kilometer. Im neuen Sport-Modus mobilisiert der 190 PS (140 kW) starke Antrieb kurzfristig 15 PS (elf kW) mehr. Nissan hat außerdem das Geräuschniveau im Innenraum des Qashqai reduziert.