22.03.2020 - Sportwagenikone und Medienliebling, rollendes Labor für die Entwicklung des Wankelmotors und nicht zuletzt Rekordwagen: Das ist der Mercedes-Benz C 111. Seine zweite Entwicklungsstufe C 111-II mit der 350 PS (257 kW) starken Vierscheiben-Ausführung des Rotationskolbenmotors M 950 F (viermal 602 Kubikzentimeter Kammervolumen) wurde auf dem 40. Genfer Automobilsalon vorgestellt, der heute vor 50 Jahren zu Ende ging. Der 1,12 Meter flache Flügeltürer besaß eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), die mit der Rahmenbodenanlage aus Stahlblech verschraubt wurde. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug bis zu 300 km/h.
19.03.2020 - Audi liegt in einem wettbewerbsintensiven Umfeld bei den Auslieferungen der Marke Audi leicht über Vorjahr. Die Umsatzerlöse von 55,7 Mrd. Euro spiegeln die hohe Nachfrage nach SUV- und Oberklassemodellen wider. Das Operative Ergebnis erreicht 4,5 Mrd. Euro, die Operative Umsatzrendite 8,1 Prozent. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und deren unklaren Auswirkungen auf die Konjunktur sieht auch Audi die Gesundheit der Beschäftigten weltweit sowie die Liquidität und Stabilität des Geschäfts im Fokus.
18.03.2020 - Die Zukunft beginnt wohl doch erst später als gedacht – zumindest was das autonome Fahren angeht. Zwar sind selbstfahrende Autos bereits auf Teststrecken unterwegs. Doch bis sie zum automobilen Alltag gehören werden, dürften nach Ansicht von Experten noch Jahrzehnte vergehen. Die euphorischen Pläne der Industrie, die bis Mitte dieses Jahrzehnts die ersten autonomen Fahrzeuge in den Straßenverkehr bringen wollte, haben somit den Realitätscheck bislang nicht bestanden.
17.03.2020 - Seit der Mutterkonzern angekündigt hat, nicht mehr in die Entwicklung von Gasmotoren zu investieren, melden sich nach und nach alle Töchter zu Wort, die Fahrzeuge mit Erdgasantrieb anbieten – heute Scania. Die Lkw-Tochter von Volkswagen betont, Fahrzeuge mit verflüssigtem Erdgas – in Englisch: Liquid Natural Gas, kurz LNG – gewönnen bei den Spediteuren an Bedeutung. Staatliche Förderung, Mautbefreiung, günstige Betriebskosten und eine bessere Umweltbilanz machen die kürzeren Serviceintervalle, die ein LNG-Scania benötigt, schnell wieder wett, sagt das Unternehmen.
16.03.2020 - 2019 wurden in Deutschland 6,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas und knapp zwei Millionen Tonnen Erdöl gefördert – mit etwa 240 Millionen Kubikmetern und etwas über 143.400 Tonnen ein moderater Rückgang gegenüber 2018. Demnach hat die Industrie einen Umsatz von insgesamt 1,8 Milliarden Euro erzielt. Dank der verbrauchsnahen Produktion haben Erdgas und Erdöl aus Deutschland eine günstigere C02-Bilanz als importierte Produkte und tragen zudem zur Versorgungssicherheit und heimischer Wertschöpfung bei, betonte der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG) bei der Vorstellung seines Jahresberichts. So werden 6,6 Prozent des deutschen Erdgasmarktes durch heimische Förderungen gedeckt, die sich vor allem in Niedersachsen konzentrieren.
16.03.2020 - Er wurde von einer Jury von 15 führenden Journalisten zum deutschen „Auto des Jahres“ gewählt: der Porsche Taycan. In der Endausscheidung setzte sich die Elektrolimousine gegen eine starke Phalanx von Konkurrenten durch: BMW 3er, Mazda 3 und die Schwestermodelle Opel Corsa und Peugeot 208 stellen in ihrer Fahrzeugklasse jeweils Spitzenleistungen dar.
13.03.2020 - Der „Arena Autofrühling“ und der „Tag des Motorsports“ des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt werden am 29. März nicht stattfinden. Die Saisoneröffnungsveranstaltung der Motorsportarena Oschersleben wird wegen des Corona-Virus abgesagt. Der Betrieb der Anlagen läuft in den nächsten Wochen grundlegend weiter, da die Nutzung der Rennstrecke weitgehend nicht unter das Verbot von Großveranstaltungen fällt. Dennoch werden laut Betreiber Maßnahmen ergriffen, um mögliche Risiken einzudämmen. Dazu stehen die Streckenorganisatoren in regem Austausch mit Veranstaltern sowie den örtlichen Ämtern und befolgen die Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes. (ampnet/jri)
13.03.2020 - Subaru verabschiedet sich vom BRZ. Der Sportwagen kommt im Juli als „Final Edition“ zu Preisen ab 40.270 Euro letztmalig in den Handel. Das Schwestermodell des Toyota GT86 tritt dabei mit markanten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Brembo-Bremsen mit rot lackierten Bremssätteln und Sachs-Stoßdämpfern an. Lackiert ist die letzte BRZ-Ausgabe in Crystal Black Silica, gegen Aufpreis von 100 Euro ist das besonders auffällige WR Blue Pearl erhältlich.
13.03.2020 - Die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) lehnt die gestern von der Nürburgring-Langstrecken-Serie verkündete Sponsoring-Partnerschaft mit dem Reifenhersteller Hankook ab. Das Logo des koreanischen Unternehmens soll fortan auf den vorderen Kotflügeln aller teilnehmenden Rennwagen der VLN genannten Motorsportserie zu sehen sein – unabhängig davon, auf welchen Reifen die einzelnen Wettbewerbsfahrzeuge tatsächlich rollen. Die Aufkleber stünden damit in direkter Konkurrenz zu den vielen verschiedenen Reifenpartner der Teams. Ihre Vermarktungsmöglichkeiten würden durch die getroffene Regelung zunichte gemacht, beklagt die ILN. Dies schränke die Refinanzierungschancen der Rennställe stark ein.
13.03.2020 - Continental hat seine für den 30. April geplante Hauptversammlung vorsorglich verschoben. Grund dafür ist das Verbot von Großveranstaltungen in Niedersachsen infolge der Coronavirus-Pandemie. Am Veranstaltungsort Hannover, dem Sitz des Unternehmens, hält der Reifenhersteller und Zulieferer fest. Ein neuer Termin soll zeitnah festgelegt werden.
13.03.2020 - Eine Messe nach der anderen fällt: Nachdem der Genfer Salon ebenso wie die für April geplante Automesse in New York abgesagt wurde, lohnt es sich, einen Blick zurückzuwerfen auf die gerade gelaufene Automesse in Chicago. Sie wird seit 1901 abgehalten und ist nicht nur in Quadratmetern die größte Show in Nordamerika, sondern – so die Aussteller – auch nach Besucherzahlen.
12.03.2020 - Ein SUV als Cabrio? Der Versuch, unterschiedliche Fahrzeugkonzepte unter einen Hut zu bringen, ist in der Vergangenheit immer wieder schiefgegangen. Und so überwiegt die Skepsis, als VW ankündigt, einen Testwagen zur ersten Prüfung vorbeizubringen. Obwohl der Grundgedanke durchaus überzeugt: Die Präferenzen der Kundschaft verlagern sich von klassischen Autos hin zum Crossover-SUV, ein Golf Cabrio gibt es nicht mehr. Warum nicht den erfolgreichen T-Roc als Basis für einen Cabrio-Umbau nehmen?