05.09.2023 - Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hatte gestern im Vorfeld der IAA Mobility in München zur 1. Internationalen e-Fuels-Konferenz eingeladen. Vertreter aus über 70 Staaten von Industrie, Politik und Verbänden wie der e-Fuel Alliance und Uniti, dem Verband der mittelständischen Mineralölunternehmen diskutierten dabei den beschleunigten Markthochlauf synthetischer Kraftstoffe auf der ganzen Welt.
01.09.2023 - ZF entwickelt einen E-Motor ohne Magnete. Im Unterschied zu heute schon verfügbaren magnetfreien Konzepten sogenannter fremderregter E-Motoren wird beim „In-Rotor Inductive-Excited Synchronous-Motor“ (I2SM) von ZF die Energie für das Magnetfeld über einen induktiven Erreger innerhalb der Rotorwelle übertragen. Das führt zu einem einzigartig kompakten Motor mit höchster Leistungs- und Drehmomentdichte. Diese weiterentwickelte Variante eines fremderregten Synchronmotors (FSM) ist damit eine Alternative zu den so genannten permanentmagneterregten Synchronmaschinen (PSM).
01.09.2023 - Die „IAA Mobility 2023“ wird in den ersten Tagen der kommenden Woche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Unsere Redaktion wird sich mit einem Team von Autoren auf die Suche nach geheimnisvollen Neuankömmlingen im Markt und Neuheiten der etablierten Anbieter begeben und dabei die Frage im Blick behalten: Hat diese IAA eine Zukunft?
29.08.2023 - Ari Motors geht in die Forschung. Gemeinsam mit mehreren Partnern nimmt das Unternehmen für Elektro-Kleintransporter an einem Forschungsvorhaben namens „INSIDE“ teil, welches im Rahmen des Technologie-Transfer-Programms Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft & Klimaschutz (BMWK) durchgeführt wird. Das Projekt ist auf 36 Monate ausgelegt und dient der Entwicklung eines energie- und ressourceneffizienten Heizleitersystems mit Hilfe einer digitalen Drucktechnologie.
28.08.2023 - Blaue Zeiten bei Ford. Nachdem das Kraftfahrtbundesamt die Freigabe erteilt hat, darf das Unternehmen nun auch in Deutschland seine „BlueCruise“-Technologie einführen. In definierten Abschnitten der Autobahnen, den sogenannten Blue Zones übernehmen Sensoren und Kameras die Regie, und der Mensch auf dem Fahrersitz kann die Hände vom Lenkrad nehmen und sich entspannt zurücklehnen.
26.08.2023 - Aus aktuellem Anlass informiert der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen mit einem neuen englischsprachigen Whitepaper über aktuelle „Herausforderungen und Lösungen in der Batteriesicherheit“. Der 16-seitigen Veröffentlichung zufolge liege die Ausfallrate von Elektrofahrzeugen zwischen 0,9 und 1,2 pro 10.000 solcher Autos – verglichen mit 7,3 Brandunfällen bei klassischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. „Beim thermischen Durchgehen von Lithium-Ionen-Akkus wird deutlich weniger Energie freigesetzt als bei einem entsprechenden Benzintank, aber der daraus entstehende Batteriebrand ist viel schwieriger zu löschen“, sagt PEM-Leiter Professor Achim Kampker.
23.08.2023 - Die Autofahrer in Deutschland haben nach wie vor großes Interesse an Fahrassistenzsystemen, wie das Goslar Institut anhand einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung McKinsey & Company belegt. In der hierfür durchgeführten Kundenbefragung gab rund ein Viertel von mehr als 25.000 Teilnehmern an, bei ihrem nächsten Fahrzeugkauf sehr wahrscheinlich ein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem ordern zu wollen. Und zwei Drittel dieser Kunden erklärten sich unter anderem bereit dazu, für einen Level-4-Autobahnpiloten einmalig 10.000 US-Dollar zu bezahlen. Diese Einstellung begründet Kersten Heineke, Partner von McKinsey und Co-Autor der Studie, damit, dass assistiertes Fahren aus Kundensicht sehr attraktiv sei. Denn es könne die Automobilität sicherer, angenehmer und produktiver machen, so Heineke.
19.08.2023 - Das waren wahrlich trübe Aussichten: Bis vor Kurzem funzelte der Fiat Ducato und seine baugleichen Schwestermodelle Citroen Jumper und Peugeot Boxer ausschließlich mit völlig veraltetem Halogen-Lampen durch die Nacht. Klar, was in erster Linie Nutzfahrzeug sein will, muss sich nicht den neuesten Tendenzen hingeben und vor allem eines sein: billig. Aber die nicht zu unterschätzende weil kaufkräftige Kundschaft, die sich Ducato, Jumper oder Boxer als Basisfahrzeug für ihr Reisemobil auserkoren haben (oder die herstellerbedingte Zwangspaarung zwischen Überbau und Basis einfach in Kauf genommen hat), nimmt diesen Umstand nicht klaglos hin. Zwar gibt es nach der jüngsten Modellpflege die Camper-Mobile auch mit zeitgemäßem LED-Licht, das aber ist in aller Regel nur gegen hohen Aufpreis zu haben.
17.08.2023 - Skoda ist auch 2023 wieder offizieller Fahrzeugpartner der Deutschland Tour. Vom 23. bis 27. August führt die anspruchsvolle Profi-Radrundfahrt über 724 Kilometer vom saarländischen St. Wendel durch insgesamt fünf Bundesländer bis nach Bremen. Für Deutschlands einziges Etappenrennen der Männerelite stellt die Marke 45 Begleit- und Organisationsfahrzeuge bereit, unter anderem die Modelle Karoq, Octavia Combi und der batterielektrische Enyaq.
12.08.2023 - Bei der Überarbeitung der dritten Cayenne-Generation im Frühjahr blieb das bisherige Turbo GT-Topmodell auf der Strecke. Sein zuletzt 660 PS starker V8-Biturbo-Benziner vertrug sich nicht mehr mit den strengeren Zulassungsvorschriften und Abgasnormen in Europa, Japan, Hongkong, Taiwan und Singapur. Doch die Fans, von denen es nicht wenige gab, dürfen sich freuen: Porsche elektrifizierte das Power-SUV kurzerhand und schuf mit dem V8-Plug-in-Hybrid einen neuen „stärksten Cayenne aller Zeiten“. Und mit dem nur für das Coupé erhältliche GT-Paket lässt er nicht nur das bisherige Topmodell alt aussehen, sondern verweist auch aktuelle Wettbewerber in die Schranken, wie wir bei einer Ausfahrt mit dem Prototypen erfahren durften. (aum)
10.08.2023 - Mit einem Halbjahresumsatz von 754,2 Millionen Euro legt Knaus-Tabbert erneut deutlich gestiegene Zahlen vor. Der Wert entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 68 Prozent. Der Gewinn kletterte auf 70 Millionen Euro, hiervon will der Konzern 50 Prozent als Dividende an seine Aktionäre ausschütten. Unter anderem sei der Zuwachs auf die inflationsbedingten höheren Kosten der Reisemobile und Caravans zurückzuführen, so Vorstandsvorsitzender Wolfgang Speck, Auch habe die höhere Wertigkeit zu dem hervorragenden Ergebnis dazu geführt.
09.08.2023 - Eingeführt wurde er in den 1950er-Jahren als „Dickstrichkette“, so die amtliche Bezeichnung: Heute hat sich für den Fußgängerüberweg allgemein der Begriff Zebrastreifen durchgesetzt. Der umgangssprachliche Terminus geht auf eine Werbeaktion zurück, die die ersten Dickstrichketten in Hamburg vor rund 70 Jahren begleitete: Wer sich am Fußgängerüberweg besonders rücksichtsvoll verhielt, bekam einen Autoaufkleber mit einem Zebra darauf. Das Tier symbolisierte aber weniger die dicken Striche auf der Fahrbahn, sondern stand als Abkürzung für „Zeichen eines besonders rücksichtsvollen Autofahrers“.