30.01.2022 - Die Zeichen für einen reibungslosen Ablauf der AvD-Histo-Monte nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr stehen trotz andauernder Pandemie gut. Die zahlreichen erforderlichen Genehmigungen der Behörden von fünf Staaten für die knapp 2000 Kilometer lange Veranstaltung liegen vor. Außerdem hat der Automobilclub von Deutschland ein Hygienekonzept erarbeitet, das für alle beteiligten Personen vom Organisationsteam bis hin zu den Fahrern die 2-G-Plus-Regelung vorsieht.
30.01.2022 - Die Klimapolitik treibt bemerkenswerte Blüten. Wohl niemand hätte erwartet, dass an dem Handel von Staaten und Unternehmen mit Verschmutzungsrechten auch der einzelne deutschen Bürger würde teilnehmen können. Kann er aber. Es gibt Geld. Allerdings nicht so viel, wie das Monsterwort zu versprechen scheint, dem der Autofahrer das unerwartete Extra-Taschengeld verdankt. Seit Anfang des Jahres nutzt die Treibhausgasminderungsquote (kurz THG-Quote genannt) auch dem kleinen Mann persönlich – wenn er ein Elektroauto besitzt.
29.01.2022 - Wer auf der Suche nach alternativen Antrieben ist, wird bei Kia schnell fündig. So bietet die koreanische Hyundai-Tochter neben Hybriden und Plug-in-Hybriden auch eine Reihe an rein elektrisch betriebenen Modellen an. Jüngster Zugang unter den Stromern ist der neue EV6. Der erste Kia auf der neuen rein elektrischen E-GMP-Plattform kann mit seiner 800 Volt-Ladetechnik in nur 20 Minuten Strom für rund 400 Kilometer bunkern und kommt mit einer vollen Ladung bis zu 528 Kilometer weit. Daher eignet er sich auch für die Langstrecke und spielt auf dem Niveau eines Porsche Taycan oder den Schnelllader-Modellen aus dem Tesla-Konzern ganz weit oben mit – nur nicht beim Preis.
28.01.2022 - Bisher war Dacia vor allem für bezahlbare Mobilität bekannt und bewegte sich in der unteren automobilen Hierarchie, was von der kostenbewussten Kundschaft auch entsprechend honoriert wird. In den vergangenen Jahren hat die Marke so rund 7,5 Millionen Fahrzeuge auf 44 Märkten verkauft. In Frankreich zum Beispiel ist das rumänische Renault-Tochterunternehmen bei den privaten Kunden die Nummer eins. Was allerdings fehlte, ist ein Modell in der besonders beliebten Golf-Klasse, auch C-Segment genannt, das in Europa noch immer den größten Marktanteil stellt, und vor allem bei den SUV-Modellen auf Wachstumskurs unterwegs ist.
28.01.2022 - ZF hat von Ziegler einen Großauftrag für die cloudbasierte Konnektivitätslösung ZF Rescue Connect erhalten. Der Vertrag im Wert von mehreren Millionen Euro ist für den Zulieferer aus Friedrichshafen einer der größten Rahmenaufträge für digitale Services an ZF. Ziegler wird demnach alle Neufahrzeuge ab sofort optional mit Rescue Connect ausrüsten. Darüber hinaus haben beide Unternehmen eine strategische Partnerschaft zur Digitalisierung und Vernetzung von Feuerwehrfahrzeugen vereinbart.
28.01.2022 - Toyota hat im vergangenen Jahr weltweit fast 10,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Trotz Halbleiter-Knappheit und fortwährender Corona-Pandemie bedeutet das eine Absatzsteigerung von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt der japanische Konzern, zu dem neben Lexus und Daihatsu auch die Nutzfahrzeugtochter Hino gehören, der weltweit größte Autobauer der Welt, noch vor Volkswagen, die im vergangenen Jahr nur 8,88 Millionen Fahrzeuge absetzen konnten.
28.01.2022 - Elektrofahrzeuge schneiden bei ihrer ersten Hauptuntersuchung (HU) nach drei Jahren insgesamt durchwachsen ab. Eine Sonderauswertung der Ergebnisse des TÜV-Verbands der vier beliebtesten E-Autos der vergangenen Jahre, BMW i3, Renault Zoe, Smart Fortwo Electric Drive und Tesla Model S zeige „Licht und Schatten“, sagte Geschäftsführer Joachim Bühler. Grundlage der Beurteilung sind 1142 Hauptuntersuchungen des BMW i3, 1939 des Renault Zoe, 1645 des Smart Fortwo Electric Drive und 812 des Tesla Model S. Auf dieser Basis sei eine vorläufige Bewertung der technischen Sicherheit der jeweiligen Fahrzeugmodelle möglich, so Bühler.
27.01.2022 - Der Subaru Outback ist der sicherste Neuwagen in Europa. Mit 88,8 Prozent der möglichen Punkte erzielte der Crossover-Modell den höchsten Wert aller in den vergangenen beiden Jahren von Euro NCAP getesteten Neufahrzeuge. Sowohl bei den Assistenzsystemen (95 Prozent) als auch bei den ungeschützten Verkehrsteilnehmern (84 Prozent) erreichte der Outback die höchste Punktzahl über alle Fahrzeugklassen hinweg. Beim Insassenschutz sind es 88 Prozent, bei der Sicherheit für Kinder sind es 89 Prozent.
27.01.2022 - Obwohl die Covid-19-Pandemie sowie der Halbleitermangel auch Skoda traf, hat der tschechische Automobilhersteller im vergangen Jahr weltweit über 800.000 Fahrzeuge produziert. Mehr als die Hälfte davon liefen im Stammwerk in Mladá Boleslav vom Band. Zu den am häufigsten gefertigten Baureihen gehören der Octavia (172.000 Einheiten), der Kamiq (111.000 Stück) und der Karoq (109.000 Exemplare).
27.01.2022 - Mit dem Produktionsbeginn des ID 5 und ID 5 GTX hat Volkswagen die Transformation des Werkes Zwickau zum reinen Elektro-Standort abgeschlossen. Es handelt sich um die weltweit die erste Großserienfabrik eines Volumenherstellers, die vollständig von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb umgebaut wurde. In Zwickau werden nun sechs Modelle der Marken Volkswagen, Audi und Cupra auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) gefertigt: ID 3, ID 4, ID 5, Audi Q4 e-Tron und Q4 Sportback e-Tron sowie Cupra Born.
27.01.2022 - Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi hat heute ihren gemeinsamen Fahrplan für die Zeit bis 2030 vorgelegt. In den nächsten fünf Jahren investieren die drei Autokonzerne 23 Milliarden Euro in ihre Elektrostrategie. Die Nutzung gemeinsamer Plattformen soll bis 2026 bereits einen Grad von 80 Prozent erreicht haben. So werden sich der Nissan Qashqai und X-Trail, der Mitsubishi Outlander, der Renault Austral und ein neues siebensitziges SUV künftig die Fahrzeugarchitektur teilen.
26.01.2022 - Die Autohersteller haben in den vergangenen drei Monaten rund 430.000 Bestellungen ihrer Händler storniert. Zu dieser Hochrechnung kommt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nach einer Blitzumfrage in der dritten Januar-Woche. Von den teilnehmenden 884 Betrieben gaben 80 Prozent (708 Betriebe) an, von Stornierungen betroffen zu sein. Durchschnittlich seien jedem Händler in den zurückliegenden drei Monaten rund 37 Fahrzeugbestellungen storniert worden, in Summe rund 26.300 Fahrzeuge. „Hochgerechnet auf 80 Prozent der bundesweit 14.600 fabrikatsgebundenen Betriebe (11.680) reden wir hier von rund 430.000 bestellten Fahrzeugen, die nun nicht mehr geliefert werden“, rechnet ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn vor und weist auf ein großes Problem der Autohäuser hin.