21.11.2019 - Volkswagen plant zusammen mit seinen chinesischen Joint-Venture-Partnern im nächsten Jahr über vier Milliarden Euro in China zu investieren. Rund 40 Prozent davon fließen in die Elektromobilität. Dies gab heute Dr. Stephan Wöllenstein, CEO der Volkswagen Group China, bei der Guangzhou Auto Show bekannt. Bereits im kommenden Jahr erfolgt der Produktionsstart von Elektroautos in den Fabriken in Anting (SAIC Volkswagen) und Foshan (FAW-Volkswagen). Beide Werke sind speziell für die Herstellung von E-Fahrzeugen ausgelegt. Die Gesamtkapazität liegt bei 600 000 Einheiten pro Jahr. Insgesamt will Volkswagen in China in den nächsten sechs Jahren 30 lokal produzierte elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen. Ab 2025 sollen dann jährlich rund 1,5 Millionen E-Autos an Kunden ausgeliefert werden.
21.11.2019 - Dr. Kim Jüngst (50) übernimmt das Ressort Recht, Compliance, Steuern, Patente und Generalsekretariat der Kölner Ford-Werke. Die promovierte Juristin folgt damit auf Dr. Benno Hilgers, der das Unternehmen verlassen hat.
21.11.2019 - Von außen ist nur schwer erkennbar, dass der batterieelektrisch angetriebene e-Up von VW eine drastische Verjüngungskur verpasst bekommen hat. Doch wie im richtigen Leben kommt es in der Hauptsache auf die inneren Werte an. Und die können sich jetzt im Unterschied zu seinem Vorgänger wirklich sehen lassen.
21.11.2019 - Als Mercedes-Maybach GLS 600 4-Matic mutiert der GLS zum SUV der Luxusklasse. Seinen ersten Auftritt hat der neue Stern von Mercedes-Benz auf der morgen beginnenden Automesse im chinesischen Guangzhou (–1.12.2019). Der V8-Motor mit vier Litern Hubraum, 558 PS (410 kW) und 730 Newtonmetern Drehmoment ist eine exklusiv für Maybach entwickelte Motorvariante. Kombiniert ist er mit dem 48-Volt-System EQ Boost. Damit sprintet der Maybach in 4,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 250 km/h, der Normverbrauch bei rund zwölf Litern je 100 Kilometer. Das imposante Allrad-SUV rollt wahlweise auf 22-Zoll- oder 23-Zoll-Rädern.
21.11.2019 - Im Volkswagen-Werk in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ist gestern die Produktion des Skoda Citigo iV angelaufen. Das erste vollelektrische Modell der Marke kommt mit einer Batterieladung bis zu 260 Kilometer weit und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Das Fahrzeug kann zu einem Grundpreis von 20 950 Euro bestellt oder ab 145 Euro im Monat geleast werden. Mit dem Umweltbonus plus einem Zuschuss von Skoda reduziert sich der Kaufpreis um 4380 Euro auf 16 750 Euro. Den Citigo bietet Skoda nur noch als Elektroauto an, die bisherigen Varianten sind aus dem Modellprogramm verschwunden.
21.11.2019 - Die Car-Software-Organisation des Volkswagen-Konzerns wird zum Jahreswechsel in eine eigenständige Geschäftseinheit umgewandelt. Unter ihrem Dach werden die Beteiligungen und Tochterunternehmen im Unternehmen gebündelt, die Software im Fahrzeug und für die digitalen Ökosysteme entwickeln. In einem ersten Schritt werden dabei rund 3000 Digitalexperten zusammenarbeiten. Die Car-Software wird ihren Sitz bei der Audi Electronics Venture GmbH haben, weitere deutsche Standorte befinden sich unter anderem in Berlin, Bochum, im Raum Ingolstadt, im Raum Stuttgart und in Wolfsburg. Internationale Standorte der Software-Organisation sind unter anderem in Seattle und Peking. In einem zweiten Schritt sollen dann auch Fachkräfte zusammenarbeiten, die bislang in den verschiedenen Konzernmarken und Regionen tätig sind. Mittelfristig sind bis zu 10 000 Beschäftigte in diesem Bereich denkbar.
21.11.2019 - Alexander Seitz (57), bisher Finanzvorstand von Audi, wird zum 1. März 2020 Finanzvorstand von Volkswagen Pkw. Er folgt in dieser Funktion auf Dr. Arno Antlitz (49), der im Gegenzug das Finanzressort von Audi übernimmt. Darüber hinaus wird Murat Aksel (47), bislang Senior Vice President Purchasing and Supplier Network Americas bei BMW, zum 1. Juli 2020 Beschaffungsvorstand der Marke VW. Aksel übernimmt diese Aufgabe von Dirk Große-Loheide (55), der bereits zum 1. April 2020 als Beschaffungsvorstand ebenfalls zu Audi wechselt.
20.11.2019 - Die Volkswagen-Konzernlogistik setzt als erstes Unternehmen zwei mit Flüssigerdgas (LNG = Liquified Natural Gas) angetriebene Autofrachter im Überseeverkehr ein. Die beiden Charterschiffe von Siem Car Carriers wurden in Xiamen, China, auf die Namen „Siem Confucius“ und „Siem Aristotle“ getauft. Sie ersetzen zwei der neun herkömmlich mit Schweröl angetriebenen Frachtschiffe, die der Konzern zurzeit auf dem Atlantik zwischen Europa und Nordamerika nutzt. Die „Siem Confucius“ wird nach der Überführung von Asien nach Europa ab Januar in diesen Dienst integriert, das Schwesterschiff folgt im Frühjahr 2020.
20.11.2019 - Die Bilanz des Licht-Tests 2019 fällt erfreulich aus: Zwar hatten 28,8 Prozent der Pkw Probleme mit der Beleuchtung, 2018 waren es aber mit 32,6 Prozent noch deutlich mehr. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen hatten im Oktober die Beleuchtungen von etwa sechs Millionen Fahrzeugen überprüft. Aus über 85 000 Mängelberichten erstellten die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) nun eine Statistik.
20.11.2019 - Autofahrer, die Benzin tanken, können sich über günstigere Spritpreise freuen. Laut aktueller Auswertung des ADAC werden derzeit für einen Liter Super E10 im Bundesmittel 1,379 Euro verlangt, das sind 0,4 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel hingegen verteuerte sich um 0,5 Cent auf durchschnittlich 1,259 Euro je Liter.
20.11.2019 - In den USA einen Kombi zu zeigen, dazu gehört Mut. Denn die klassischen Familienmobile sind in der „Neuen Welt“ bereits in den 80er-Jahren aus der Mode geraten. Damals wichen sie zunächst den ungemein praktischen Minivans, die schließlich ihrerseits von den SUVs verdrängt wurden. Und gegen die hochbeinig-rustikale Mode ist seitdem kein Kraut gewachsen. Volkswagen versucht es auf der Los Angeles Auto Show (–1.12.2019) dennoch, und zwar mit einer Studie, die auf den sperrigen Namen ID Space Vizzion hört und das Kombi-Thema ausgesprochen modern und elegant interpretiert.
20.11.2019 - Nicht erst seit den hochpreisigen Limousinen der Marke Tesla versucht die deutsche Autoindustrie, das Thema E-Mobilität emotional zu besetzen. Die Ingolstädter Premiummarke Audi hat dabei eine Vorreiterrolle eingenommen - symbolisiert etwa durch Fahrzeugstudien, die schon vor zehn Jahren vorgestellt wurden. Doch vom Konzept zur Serie ist es ein weiter Weg, insbesondere dann, wenn man es sich nicht erlauben kann, im Stil der US-amerikanischen Konkurrenz Technologien im Erprobungsstadium auf Kunden und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer loszulassen. Audi ist diesen Weg mit dem 2018 vorgestellten e-Tron gegangen - und stellt diesem Modell auf der Los Angeles Auto Show (–1.12.2019) jetzt eine sportlichere Karosserievariante zur Seite, die auf die Modellbezeichnung e-Tron Sportback hört.