Sanierung - Aktuelle Meldungen

KSR bringt Malaguti nach China
04.10.2023 - Die KSR Group will die 2018 wiederbelebte Marke Malaguti im nächsten Jahr nach China bringen. Speziell für den dortigen Markt konzipiert ist der Motorroller Phantom X, der auf dem Phantom F12 basiert. Weitere länderspezifische Modelle sind geplant. Auch der Madison sowie drei MTB-Pedelecs sollen dort angeboten werden. Der österreichische Importeur und Zweiradhersteller arbeitet bereits an der Einrichtung von Flagship-Stores in den wichtigsten chinesischen Städten. KSR hat vor wenigen Wochen Insolvenz angemeldet und ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. (aum)
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KSR ist insolvent
07.09.2023 - Die österreichische KSR Group ist insolvent. Das Unternehmen gab bekannt, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt zu haben. Betroffen sind über 200 Mitarbeiter. KSR ist unter anderem Importeur für Motorräder von Royal Enfield, Niu und CF Moto auch in Deutschland. Zum Porfolio gehört auch die Wiederbelebung der italienischen Traditionsmarken Italjet, Lambretta und Malaguti. Das Unternehmen soll Schulden in Höhe von rund 120 Millionen Euro haben und verkauft nach eigenen Angaben pro Jahr rund 60.000 Fahrzeuge. Erst vor wenigen Tagen war ein neues Modell von Broxton angekündigt worden.
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Aus dem Pavillon wird das House of Progress
21.03.2023 - Audi hat seinen Pavillon in der Autostadt Wolfsburg, der Erlebniswelt des VW-Konzerns, neu konzipiert und zum einzigen permanenten Standort seines Ausstellungskonzepts „House of Progress“ umgebaut. Es rückt die vier Punkte Digitalisierung, Design, Performance und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.
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Die Bahn steuert mit mehr Servicepersonal und mehr Sitzplätzen gegen
10.08.2022 - Chaos am Flughafen, Verspätungen auf der Schiene: Die einen klagen über fehlendes Personal, die anderen über Defizite in der Infrastruktur. Die Deutsche Bahn will auf der Fernstrecke nun mit besserem Service für zufriedenere Kunden sorgen. Vorstand Michael Petersen kündigte heute an, das Unternehmen werde kurzfristig die Zahl der Zugbegleiter und Mitarbeiter in der Bordgastronomie um 750 aufstocken. 100 neue Gästebetreuer sollen Bahnreisenden bei der Platzsuche, beim Verstauen des Gepäcks sowie beim Ein- und Aussteigen helfen. 130 weitere Mitarbeiter werden in größeren Bahnhöfen als Ansprechpartner bei Verspätungen für eine möglichst rasche Weiterfahrt zur Verfügung stehen.
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Ehemaligen Raffineriegeländes wird Technologiepark
24.07.2022 - Die Raffinerie von Bayernoil (ehemals ERIAG) in Ingolstadt hatte den Wandel Bayerns von einem Landwirtschafts- zu einem Industriestandort mitgeprägt. Nach der nun abgeschlossenen Bodensanierung wird aus dem Raffineriestandort nun auf einer Fläche von 60 Hektar ein modernes Quartier für Hightech aus verschiedensten Bereichen – von der Fahrzeugsicherheit bis zur intelligenten Vernetzung. Zum Energiekonzept gehören erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Wärmespeicher. 15 Hektar werden zum Natur- und Landschaftsraum.
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 Ford stellt Weichen für globale Produktion von Elektroautos
22.07.2022 - Ford hat sich die Produktionskapazitäten für Fahrzeugbatterien und die Rohstoffe für eine jährliche Produktion von zunächst 600.000 Elektrofahrzeugen bis Ende 2023 gesichert. Bis 2026 sollen mehr als zwei Millionen E-Autos pro Jahr erreicht sein. Das Unternehmen erwartet eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von mehr als 90 Prozent für seine Elektrofahrzeuge bis 2026 und damit ein mehr als doppelt so hohes Wachstum wie für die Branche weltweit prognostiziert wird.
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Ssangyong macht wieder Pläne
29.06.2022 - Die Ssangyong Motor Company hat das KG Consortium als bevorzugten Partner bestätigt: Die lokale Gruppe um den koreanischen Stahl- und Chemiekonzern KG soll das Automobilunternehmen übernehmen. Für Ende August bzw. Anfang September ist eine Gläubiger- und Aktionärsversammlung geplant, auf der die offizielle Zustimmung aller beteiligten Stakeholder eingeholt werden soll.
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Ssangyong: Investor kommt Zahlungszusagen nicht nach
28.03.2022 - Der sanierungsbedürftige Autohersteller Ssangyong muss sich einen neuen Investor suchen. Die geplante Übernahme durch ein Konsortium rund um den Elektrobushersteller Edison hat sich zerschlagen. Er ist seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen.
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Helmut Becker: Das Auto bleibt Verkehrsmittel Nummer Eins
04.02.2022 - Die von der neuen Bundesregierung mit großem Tamtam angekündigte Verkehrswende hält Helmut Becker, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates („Fünf Weise“) und langjähriger Chefvolkswirt bei BMW, für politische Luftschlösser und einen Weg in die Sackgasse. Regelmäßig schreibt Becker, heute Inhaber des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München, eine Kolumne für das Internet-Portal des Nachrichtensenders ntv. Seine Zeilen vom 30. Januar verdienen besondere Beachtung.
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Ssangyong hat einen neuen Besitzer gefunden
12.01.2022 - Ssangyong hat einen neuen Besitzer gefunden. Ein Konsortium um den südkoreanischen Elektrobushersteller Edison will den sanierungsbedürftigen Autohersteller übernehmen, nachdem einige strittige Punkte geklärt worden sind. Zunächst wurden zehn Prozent der Kaufsumme in Höhe von insgesamt 304,8 Milliarden Koreanische Won (rund 213,36 Millionen Euro) gezahlt. Ssangyong wird nun eine Versammlung der Aktionäre und Gläubiger einberufen, um deren und die Zustimmung des Gerichts einzuholen. Die hierfür gesetzte Frist wurde bis zum 1. März 2022 verlängert.
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30.07.2021 - Renaults Sanierung schreitet offenbar voran. Der Konzernumsatz der Franzosen wuchs im ersten Halbjahr 2021 um 26,8 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro, die weltweiten Verkäufe um 18,7 Prozent auf 1422.600 Einheiten. Umgekehrt sanken die Fixkosten um 1,8 Milliarden Euro, womit die Renault Group ihr Ziel, die Fixkosten um 2 Milliarden Euro zu reduzieren, ein Jahr früher als geplant erreichen dürfte.
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16.04.2021 - Der angeschlagene koreanische Automobilhersteller Ssangyong macht sich mit einem offenen Bieterverfahren auf die Suche nach Investoren. Zuvor hatte das Unternehmen versucht, in einem Restrukturierungsverfahren in Eigenregie einen Interessenten zu finden. Bis Ende März war es jedoch nicht gelungen, dem Seouler Gericht eine entsprechende Absichtserklärung vorzulegen. Mit dem neuen Weg will Ssangyong den Sanierungsprozess verkürzen, da es einige potenzielle Investoren geben soll.
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