Schadstoffe - Aktuelle Meldungen

10.05.2020 - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein Messfahrzeug entwickelt, mit dem präzise, mobil und in Echtzeit Schadstoffe wie Ruß, Stickoxide oder CO2 in der Luft untersucht werden können. Die Forschenden des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik haben dazu einen Kleintransporter für die Messgeräte und Sensoren umgerüstet. Das rollende Labor ermittelt gasförmige Schadstoffe genauso wie Partikelemissionen, den so genannten Feinstaub. Was die Zeit und die Partikelgröße betrifft, geht die Auflösung der Messfahrzeugs weit über das Umweltmonitoring an stationären Messstationen hinaus.
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08.05.2020 - Die Sehnsucht der Kunden nach dem ersten Elektro-Jaguar war enorm: Der primäre Produktionsschub war im Nu ausverkauft, später zwangen Lieferengpässe bei den Batterien die Interessenten zur Geduld. Knapp 1000 Mal wurde der E-Typ der Gegenwart vergangenes Jahr in Deutschland neu zugelassen – einen davon haben wir uns in der Praxis ganz genau angesehen.
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05.05.2020 - Wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich Späne. Wo weniger gehobelt wird, fallen entsprechend weniger. Sollte man meinen. Doch das Corona-Virus scheint sich um die alte Volksweisheit nicht zu scheren. Das mit dem nahezu weltweit verordneten Lockdown verbundene geringere Verkehrsaufkommen mit dem damit einhergehenden Minimalausstoß schädlicher Abgase aus den Auspuffrohren müsste doch eigentlich überall für kristallklare Atemluft sorgen. Tut es aber nicht, womit bislang gern ins Feld geführte Argumente gegen Autos im Allgemeinen und den Dieselantrieb im Besonderen plötzlich die Schlagkraft verloren geht.
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11.04.2020 - Noch eine konsequente Entscheidung: Volkswagen hat als einziger Massenhersteller den Trend im Markt so ernst genommen, dass heute das Flaggschiff der Personenwagen-Palette der Marke ein SUV ist, nicht etwa eine klassische Limousine. Von der inzwischen dritten Generation verkaufte das Unternehmen in Summe rund eine Million Exemplare – Grund genug, den Erfolg mit dem Sondermodell „One Million“ zu veredeln und nicht mehr an den Phaeton zu denken, als dessen SUV-Version der Touareg 2002 gestartet war.
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05.04.2020 - Mit einem unkonventionellen Kleinstwagen begann für Mazda im Frühjahr 1960 die weltweite Erfolgsgeschichte als Pkw-Hersteller. Nach einem für japanische Marken fast schon klassischen Vorspiel mit der Produktion von Lastendreirädern und Pick-ups kam als erstes Auto der Marke gleich ein Coupé auf den Markt. Der R 360 sorgte seiner Motorentechnik und dem Leichtbau-Konzept für bezahlbaren Fahrspaß. Mit dieser Erfolgsformel avancierte der erste Mazda schon im Startjahr zum meistgekauften Kei-Car in Japan. Schon bei seinem ersten Pkw beschritt das Unternehmen eigene Wege. Eine Philosophie, die sich bis heute fortsetzt.
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04.04.2020 - Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Herbert Diess hat mit seiner Ankündigung, der Konzern werde die Entwicklung von Erdgas-Motoren nicht mehr fortsetzen, eine Reihe von Sympathiekundgebungen für den Treibstoff Erdgas oder CNG (Compressed Natural Gas) ausgelöst. Auch der ADAC weist jetzt darauf hin, dass CNG-Fahrzeuge im „ADAC Ecotest“ regelmäßig Bestnoten erzielen. Auch wirtschaftlich fährt man mit einem Erdgasauto wesentlich günstiger als mit einem konventionell betriebenen, weiß der Club. Trotz dieser Vorteile setzen Politik und Automobilhersteller bei alternativen Antrieben in erster Linie auf Elektro.
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06.03.2020 - Professionell Brandmeister, ist Florian posthum in der katholischen Kirche als Heiliger zu Ehren gekommen. Das sind gut 1700 Jahre her. Als bekennender Christ lebte er damals als Offizier der römischen Armee ziemlich gefährlich und erlitt als Pensionär den Märtyrertod. Da sich um sein Ableben einige Merkwürdigkeiten ranken, wurde ihm vom Papst wegen seines ehemaligen Jobs die Schutzpatronatschaft als Heiliger für die Abwendung von Feuer und Dürre übertragen. Leider erwies er sich dabei häufig als so erfolglos, dass im Lauf der Zeit der weniger fromme Spruch die Runde machte: „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an." Genau nach diesem Prinzip versuchen heute einige bundesdeutsche Städte ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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13.02.2020 - Standheizungen ermöglichen es, im Winter in ein warmes Auto mit eisfreien Scheiben einzusteigen. Wie effektiv sie sind, wollte der ADAC nun in einem Vergleich von kraftstoff- mit strombetriebenen Standheizungen untersuchen. Das Ergebnis: Kraftstoff-Standheizungen erhöhen Fahrkomfort und -sicherheit, wirken sich positiv auf den Verbrennungsprozess und – zumindest beim Benziner – den Schadstoffausstoß aus. Elektrische Standheizungen sind nur mit Ökostrom sinnvoll.
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27.01.2020 - Acht Start-ups haben sich beim Porsche-Ideenwettbewerb „Mobility for a better World“ einer Expertenjury und der Öffentlichkeit gestellt. Der erste Platz ging dabei an Breeze Technologies aus Hamburg. Das Start-up hat eine Lösung entwickelt, wie sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Luftqualität überwachen und verbessern lässt. Über Auszeichnungen konnten sich außerdem Phantasma Labs aus Berlin, Ducktrain aus Aachen und Liight aus Madrid freuen. Insgesamt hatten sich mehr als 150 Projekte aus aller Welt beworben.
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08.01.2020 - Wenn es darum geht, die Auswirkungen auf das Klima durch den Transport von Gütern aller Art regional ebenso wie rund um den Globus zu verringern, werden in den kommenden zehn bis 20 Jahren E-Fuels eine entscheidende Rolle spielen. Davon ist die Deutsche Post DHL überzeugt. In ihrer Studie „Nachhaltige Kraftstoffe für die Logistik", die sie jüngst anlässlich der „aireg“-Konferenz für nachhaltigen Flugtreibstoff in Berlin veröffentlichte, kommt sie zu dem Schluss: „Als großer Flottenbetreiber bringen wir unsere Erfahrungen in die öffentliche Diskussion ein und beteiligen uns auch an Initiativen für nachhaltige Kraftstoffe, um die Entwicklung alternativer Antriebsmöglichkeiten und Kraftstoffe voranzutreiben."
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07.01.2020 - Wasser, Kohlendioxid aus der Luft und elektrischer Strom aus erneuerbaren Energien. Sonst nichts. Was sich wie das deutsche Reinheitsgebot für Bier aus dem Jahr 1516 (Wasser, Braugerste, Hopfen) anhört, gilt im 21. Jahrhundert für den Treibstoff für Verbrennungsmotoren der Zukunft. Denn aus H2O, CO2 und Elektrizität stellt das Dresdner Start-up-Unternehmen Sunfire eine Flüssigkeit her, mit der Autos in Zukunft genauso problemlos fahren können wie heute mit Benzin oder Diesel.
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06.01.2020 - Die Zukunft von Otto- und Dieselmotoren steht in den Sternen. Immer lauter werden die Rufe nach deren vollständigem Verbot zumindest für Personenwagen – zumeist aus politisch-ideologischen Gründen. Dabei gibt es bereits heute vielversprechende Entwicklungen, mit denen die Emissionen klimaschädlicher Abgase dieser Maschinen erheblich vermindert, wenn nicht sogar ganz verhindert werden könnten. Dabei helfen könnten unter anderem synthetische Kraftstoffe, in Fachkreisen heute E-Fuels genannt. Deren Herstellung und Vielfalt wird in einer mehrteiligen Serie vorgestellt.
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