Schienenverkehr - Aktuelle Meldungen

28.04.2021 - Im Bemühen um weniger Lärm durch Schienenverkehr wird die Deutsche Bahn bis zum Jahr 2025 bei DB Cargo auschließlich neue elektrische Streckenlokomotiven mit leiseren Bremssystemen einsetzen. 90 Prozent von ihnen sind bereits entsprechend ausgestattet. Parallel dazu werden bis zum Ende des Jahrzehnts die emissionsstarken Dieselloks der Baureihe 232/233 aus sowjetischer Produktion nach über 50 Jahren außer Dienst gestellt.
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19.04.2021 - Genaugenommen zwei fehlende Buchstaben und eine Zahl führten dazu, dass der am 28. April 2020 renovierte Bußgeldkatalog seine Schrecken für Deutschlands Autofahrer verlieren musste: nämlich ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage für Fahrverbote im § 26a, Absatz 3 im Straßenverkehrsgesetz. Wegen dieses Formfehlers setzten die Juristen des Verkehrsministeriums ziemlich schnell das gesamte Projekt außer Vollzug. Doch es waren weniger die vermissten 23, Drei und A, die landauf, landab für große Empörung sorgten.
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31.03.2021 - Güter gehören auf die Bahn. Mit diesem Slogan wollte sich nicht nur der Schienenverkehr vor geraumer Zeit etwas vom wachsenden Gütertransport-Kuchen abschneiden. Auch mancher Autofahrer wollte diese Forderung ob der schon damals schier endlos erscheinenden Brummi-Kolonen auf den Fernstraßen unterschreiben. Es hat sich seitdem nichts geändert. Nur dass die Schlangen auf der rechten Spur noch länger geworden sind, die Parkplätze für Lastwagen überquellen und die schweren Brummer immer häufiger auf Landstraßen ausweichen, um Staus und die Autobahnmaut zu umgehen.
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10.03.2021 - Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (Eigenschreibweise der Abkürzung: bdo) hat heute seine jährliche Konjunkturumfrage veröffentlicht. Die der Befragung der Unternehmen aus dem privaten Busgewerbe zeigt dabei ein düsteres Bild in Folge der Corona-Pandemie. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Prognosen für die Zukunft fallen in den drei Kernbereichen des Busgewerbes – Gelegenheitsverkehr, ÖPNV und Fernlinie – historisch schlecht aus.
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24.11.2020 - Audi hat eine Bring-Schuld. Nach den Verwicklungen in der Diesel-Abgasaffäre, die zur Anklage mehrerer ranghoher Manager führten, will die Marke mit den vier Ringen nun die Kundengunst zurückgewinnen. Gelingen soll das mit einer Umweltinitiative in den Werken. Nicht nur die Fahrzeuge sollen mit Hilfe von Elektrifizierung emissionsärmer werden, auch die Produktion soll zunehmend ohne CO2-Ausstoß auskommen. An zwei Standorten ist dies bereits weitgehend gelungen. Die Fahrzeugfertigung in Brüssel ist seit 2018, die im ungarischen Györ bis Ende des Jahres CO2-neutral. Györ ist nach Angaben von Audi das größte Motorenwerk der Welt, jedes Jahr verlassen hier mehr als zwei Millionen Verbrennungsmotoren die Fertigungsbänder.
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12.08.2020 - Nach dem Gewinn von fünf Linienbündeln setzt die „Go.on Gesellschaft für Bus- und Schienenverkehr mbH“ 55 neue Fahrzeuge von Daimler ein. Es handelt sich um 45 Busse Mercedes-Benz Citaro, Citaro LE und Citaro G sowie zehn Setra S 415 LE Business, die auf 51 Linien in der Region Hochstift in Südostwestfalen verkehren. Auftraggeber ist der Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH).
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08.08.2020 - Sind autonome Autos die Lösung für unsere verstopften Großstädte? Wie wird das automatisierte Fahren den Verkehr verändern? Und dürfen Autos im Notfall über Leben und Tod entscheiden? Deutschlands Vorzeige-Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht stellt dazu in seinem neuesten Buch „Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens“ einige originelle und bedenkenswerte Überlegungen an.
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31.07.2020 - Die Technische Universität Chemnitz und die Deutsche Bahn AG wollen zukünftig Technologien zur Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs unter realen Bedingungen testen. Entlang der von der Erzgebirgsbahn betriebenen Strecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg soll dafür das „Digitale Testfeld Bahn" aufgebaut werden.
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31.03.2020 - Hybridtriebzüge haben das Potenzial in den nächsten 20 Jahren einen Großteil der Dieselfahrzeuge auf Bahnstrecken ohne Oberleitung zu ersetzen - das behauptet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dessen Institut für Fahrzeugkonzepte hat im Auftrag der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) in einer Studie über 130 Liniennetze des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in Deutschland untersucht. Die DLR-Forscherinnen und Forscher zeigen Möglichkeiten, wie sich der Bahnverkehr in Zukunft umweltfreundlicher gestalten lässt.
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29.03.2019 - Porsche setzt für seine Logistik in Europa traditionell auf die Bahn. Ab April 2019 nutzt der Sportwagenhersteller den Schienenverkehr nun auch für die transkontinentale Logistik. Die Transportlaufzeit vom Werk zu den Porschezentren in China über das Wasser beträgt gut 50 Tage.Von nun an werden elf Prozent der fabrikneuen Sportwagen über die neue Bahnverbindung entlang der Seidenstraße in den Südwesten Chinas exportiert und der Transportweg damit auf 20 Tage verkürzt. (ampnet/deg)
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