Situation - Aktuelle Meldungen

08.04.2020 - Nach einem Verkehrsunfall müssen die Beteiligten den Ort des Geschehens schnellstmöglich absichern und den nachfolgenden Verkehr warnen, damit nicht noch ein Folgeunfall passiert. Gibt es Verletzte, sind die Unfallbeteiligten, aber auch am Unfallort Eintreffende verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. So sieht es das Gesetz vor. Als Unfallbeteiligte gelten in dem Zusammenhang alle Personen, deren Verhalten in irgendeiner Weise dazu beigetragen hat oder haben kann, den Unfall zu verursachen.
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07.04.2020 - Professor Stefan Bratzel leitet das von ihm gegründete Center of Automotive Management (CAM) an der Fachhochschule der Wirtschaft und Handel in Bergisch Gladbach. Das CAM arbeitet als unabhängige und wissenschaftliche Einrichtung für empirische Automobil- und Mobilitätsforschung. Professor Bratzel gehört zu den renommiertesten Experten und beschreibt im Gespräch mit dem Auto-Medienportal, wie sich Industrie und Handel in der Corona-Krise behaupten kann. Das Gespräch führte mit ihm unser Autor Walther Wuttke.
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06.04.2020 - Das Absatzergebnis der BMW Group wird im ersten Quartal überlagert von den Folgen von Sars‑CoV-2 und den Auswirkungen der vorübergehenden Schließung einer Großzahl von Handelsbetrieben. Die BMW Group hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 477.111 (-20,6 Prozent) Fahrzeuge der Premium-Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert. In Zeiten der Corona-Pandemie sieht das Unternehmen den Schutz von Mitarbeitern und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft als vorrangig an, will die Liquidität und den langfristigen Unternehmenserfolg dennoch sicherstellen.
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03.04.2020 - Günther Schuh, Gründer des Elektro-Startups e.GO, zeichnet sich neben seinen akademischen Qualitäten vor allem durch zwei Eigenschaften aus: kaum zu bremsenden Optimismus und dazu das passende Charisma, mit dem er seine Mitmenschen zu überzeugen vermag. Der Professor für Produktionssystematik an der Technischen Hochschule Aachen wollte nicht weniger als den etablierten Automobilherstellern zuvorkommen, ein preiswertes E-Mobil für die Stadt entwickeln und in einer Fabrik in Aachen in Serie bauen.
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03.04.2020 - Nach der Absage des Internationalen Automobilsalons in Genf war klar, die Unternehmen würden auf andere Medien ausweichen. Hier ist Volkswagen mit seinem ersten virtuellen Messestand. Interessenten können ab sofort unter www.volkswagen.de/de/specials/geneva-2020.html online von zu Hause aus alle Neuheiten der Marke bis zum 17. April 2020 rund um die Uhr erleben. Der 360-Grad-Rundgang bietet ein interaktives Erlebnis, bei dem der User über den Stand schlendern, die Fahrzeuge von allen Seiten betrachten und deren Farb- und Felgenkonfiguration verändern kann.
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03.04.2020 - Am 11. April 1945 befreien US-Truppen das Volkswagenwerk und die „Stadt des KdF-Wagens“, das spätere Wolfsburg. Im Volkswagenwerk erleben rund 7700 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ihre Befreiung. In den acht folgenden Wochen treffen die Amerikaner wegweisende Entscheidungen für die Zukunft der Menschen, der Stadt und des Werks. Bereits im Mai werden wieder Fahrzeuge gebaut – die nun „Volkswagen Jeeps“ genannten Kübelwagen für das US-Militär. Die amerikanische Besatzung endet Anfang Juni 1945, als die Region Teil der britischen Besatzungszone wird.
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01.04.2020 - Die neuen Modelle glänzen im Ausstellungsraum, die Prospekte und Preislisten liegen sauber sortiert auf dem Empfangstresen, nur die Kunden fehlen in den Ausstellungsräumen der Autohändler. Seit dem 16. März, als in Berlin die Einschränkungen für den Handel beschlossen wurden, sind die Verkaufsräume der Autohändler gesperrt, nur die Werkstätten dürfen sie offenhalten. Und auch dort verzeichnen die Unternehmer inzwischen deutliche Umsatzeinbußen.
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30.03.2020 - Dorothy Levitt gehört zu den heute längst vergessenen Pionierinnen der Verkehrssicherheit, auch wenn sie sich ihrer weitsichtigen Empfehlung wahrscheinlich gar nicht bewusst war. „Frauen“, so schrieb sie bereits im Jahr 1906, „sollten unter dem Fahrersitz einen kleinen Handspiegel mitführen und ihn von Zeit zu Zeit hochnehmen, um während der Fahrt im Verkehr nach hinten zu blicken.“ Die automobile Pionierin hatte ohne es zu wissen, den Rückspiegel erfunden. Es dauerte allerdings noch bis weit in die 1930er-Jahre, bis das Hilfsmittel behördlich verbindlich vorgeschrieben wurde.
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28.03.2020 - Mit Blick auf die derzeitigen Gegebenheiten und die Ausbreitung des Corona-Virus finden in diesem Jahr keine „BMW Motorrad Days“ statt. Die Veranstaltung, zu der über 40.000 Besucher erwartet wurden, war traditionsgemäß für das erste Juli-Wochenende in Garmisch-Partenkirchen geplant. Die aktuelle Situation lasse eine Planung mit der nötigen langen Vorlaufzeit nicht zu, teilte BMW mit. Es wäre das 20. internationale Treffen dieser Art gewesen. Mit der frühen Absage komme man auch den Gästen aus Übersee entgegen, die rechtzeitig umplanen könnten, so das Unternehmen. (ampnet/jri)
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27.03.2020 - Die Corona-Pandemie bringt die Wirtschaft an ihre Grenzen. Angesichts geschlossener Geschäfte fällt der Konsum, der wichtigste Schmierstoff der Gesellschaft, ersatzlos aus. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz. Auch die Automobilwirtschaft ist in ihren Grundfesten erschüttert. Die Produktion liegt lahm, die bei den Händlern stehenden Neuwagen dürfen nicht verkauft werden und die noch geöffneten Werkstätten klagen über stark zurückgehende Umsätze, weil viele Kunden ihre Termine stornieren oder einfach nicht erscheinen.
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26.03.2020 - Aufgrund der sich zuspitzenden Situation durch das Corona-Virus haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat von Daimler beschlossen, ab 6. April für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche Kurzarbeit zu beantragen. Sie soll zunächst bis zum 17. April gelten. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmend schwieriger werdenden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Von der Maßnahme sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen. Notwendige Grundfunktionen und Zukunftsprojekte sind ausgenommen. Die konkrete Ausgestaltung der Kurzarbeit wird jetzt standortspezifisch in lokalen Betriebsvereinbarungen geregelt, die gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung abgeschlossen werden.
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26.03.2020 - Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre Ziele erreicht, wenn auch nur die im Sommer 2019 an die Situation angepassten. Mit 36,5 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahreswert von 36,9 Mrd. Euro (minus 1,9 Prozent). Das EBIT betrug 1,5 (2018: 2,1) Mrd. Euro, die EBIT-Marge lag bei 4,1 (2018: 5,6) Prozent. ZF beschäftigte Ende Dezember weltweit 147.797 (2018: 148.969) Mitarbeiter. Aktuell bereitet sich das Unternehmen darauf vor, die Werke in Europa und den USA nach dem Stopp wieder hochzufahren. In Asien ist die Produktion bereits wieder angelaufen.
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