Straßen - Aktuelle Meldungen

DVR bekräftigt Forderung nach Tempo 80
28.03.2024 - Laut einem neuen Bericht des European Transport Safety Council (ETSC) starben 2022 in den Ländern der Europäischen Union etwa 10.000 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Landstraßen. Das entspricht ungefähr die Hälfte aller Verkehrstoten. Die Ursachen liegen unter anderem in ungünstiger Infrastruktur und dem breiten Mix an Verkehrsträgern, die mit teilweise hohen Differenzgeschwindigkeiten unterwegs sind. Die EU will bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten halbieren. Um das zu erreichen, fordert der ETSC die Mitgliedsstaaten auf, die Bemühungen für mehr Landstraßensicherheit zu erhöhen. Dazu gehören vor allem ein Umbau der Straßen und eine Reduzierung der Geschwindigkeit. Die Deutsche Verkehrswacht hat vor diesem Hintergrund noch einmal ihre Forderung nach einem allgemeinen Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen bekräftigt. Das sei eine schnelle und wirksame Maßnahme, um die Zahl der Getöteten deutlich zu reduzieren.
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Ratgeber: Frühjahrsputz beim Auto
27.03.2024 - Nicht nur in der Wohnung, sondern auch für das Auto ist es jetzt Zeit für einen Frühjahrsputz, denn die vergangenen Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Kälte, Feuchtigkeit und Streusplitt oder Salz haben vielfach ihre Spuren hinterlassen. Den Anfang sollte stets eine Fahrzeugwäsche machen, die am besten von einer Waschanlage erledigt wird, rät der Automobilclub von Deutschland. Besonders empfehlenswert sind Waschstraßen, durch die das Auto gezogen wird und die meist auch eine manuelle Vorreinigung bieten.
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Binnenschiffe transportieren weniger Güter
25.03.2024 - Gerade erst hat sich die Bundesregierung die Stärkung der deutschen Seehäfen auf die Fahnen geschrieben und seit Jahren wird die Verlagerung des Straßengüterverkehrs auf Schiene und Schiffe propagiert: Das Statitische Bundesamt meldet heute für das vergangene Jahr das geringste Transportaufkommen seit der Wiedervereinigung.
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Die Top Ten bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
25.03.2024 - Am Freitag fiel im Bundesrat die Entscheidung: Die 10. Bundes-Immissionsschutzverordnung (10. BImSchV) sowie das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz (SaubFahrzeugBeschG) sind verabschiedet. Damit stehen künftig auch saubere Dieselkraftstoffe aus ausschließlich erneuerbaren Quellen zur Verfügung, wie HVO (Hydrierte Pflanzenöle) und e-Fuels. Das ist ein großer Erfolg für den Klimaschutz. Denn selbst wenn das Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen E-Autos bis 2030 tatsächlich erreicht werden könnte, wären auf deutschen Straßen sonst immer noch rund 35 Millionen Fahrzeuge mit fossilen Kraftstoffen unterwegs.
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Bundesrat stimmt für mehr Bio im Diesel
22.03.2024 - Der Bundesrat hat heute die 10. Bundes-Immissionsschutzverordnung (10. BImSchV) sowie das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz (SaubFahrzeugBeschG) verabschiedet. Damit können künftig Dieselkraftstoffe mit höherem Bioanteil und auch aus ausschließlich erneuerbaren Quellen getankt werden, wie zum Beispiel HVO (Hydrierte Pflanzenöle) und e-Fuels. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Verband der Automobilindustrie begrüßten die Entscheidung.
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VW-Konzern vertieft Zusammenarbeit mit Mobileye
20.03.2024 - Der Volkswagen-Konzern vertieft die Zusammenarbeit Mobileye, um neue automatisierte Fahrfunktionen in Serie zu bringen. Die Konzernmarken Audi, Bentley, Lamborghini und Porsche wollen künftig auf die Plattformen Super-Vision und Chauffeur zurückgreifen. Es geht um Systeme der Stufen 2 bis 4. Dazu gehören fortschrittliche Assistenzsysteme für den Autobahn- und Stadtverkehr, einschließlich selbstständigen Überholens in zugelassenen Bereichen mehrspuriger Straßen, automatisches Halten bei Rotlicht und an Stoppschildern, sowie Unterstützung im Kreuzungs- und Kreisverkehr. Darüber hinaus soll Mobileye für Volkswagen Nutzfahrzeuge weitere Technologiekomponenten für das autonome Fahren zuliefern.
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Wortklauberei (55): Spott für die „Letzte Generation"
18.03.2024 - Nun hat uns die selbst so genannten „Letzte Generation“ endlich gezeigt, was von einer „Ungehorsamen Veranstaltung“ versteht: Straßenblockaden, nur ohne Kleber und gewaltfrei. Und wieder sehen wir uns mit der Fragen konfrontiert, welche Hoffnungen die Teilnehmer*innen mit solchen und den kommenden Aktionen verfolgen. Unser Autor Peter Schwerdtmann, weiß auch nicht, was das soll. (aum)
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Kia EV9: Bärenstark und mächtig groß
17.03.2024 - Große Erwartungen haben wir an das neue Flaggschiff aus dem Kia-Hafen gestellt. Mit einer fast 100 kWh speichernden Batterie könnte das gut fünf Meter lange SUV nach WLTP-Norm rund 500 Kilometer weit kommen. Seine Leistung 283 kW (385 PS) ermöglicht überaus souveräne Fahrleistungen, in 5,2 Sekunden beschleunigt der Siebensitzer von 0 auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit wird bei erst bei strammen 200 km/h abgeregelt. Das Potenzial reizt zum einen oder anderen flinken Zwischenspurt, aber dass hohes Tempo den Energiekonsum überproportional ankurbelt, haben wir seit je her verstanden.
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Renault Scenic nur noch unter Strom
14.03.2024 - 1996 machte er als erster erfolgreicher Kompaktvan auf dem europäischen Markt Automobilgeschichte. Seither sind 28 Jahre ins Land und zahlreiche Modellgenerationen des Scenic durch die Hände der Renault-Händler gegangen. Außerdem ist das Auto inzwischen vom Van zum Crossover mutiert. Gab es bis vor Kurzem den Scenic noch als Verbrenner mit Otto- oder Dieselmotor, ist ab Juni nur mehr der Renault Scenic E-Tech Electric als vollelektrische Version mit Batterie erhältlich: mit 125 kW (170 PS) und mit 160 kW (218 PS). Für beide stehen Batteriekapazitäten entweder mit 60 kWh für eine maximale Reichweite von 430 Kilometer oder mit 87 kWh für eine Reichweite von 625 Kilometer (jeweils nach WLTP) zur Wahl. Die Preisspanne der fünf verschiedenen Ausstattungsversionen liegt zwischen 41.400 Euro und 52.100 Euro
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Europäischer Rechnungshof sieht Vision Zero in Gefahr
13.03.2024 - Sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht einen Gang höher schalten, dürften die langfristigen Ziele der Verkehrssicherheit nicht erreicht werden. Das jedenfalls befürchtet der Europäische Rechnungshof. Die EU will die Zahl der Toten und Schwerverletzten bei Straßenverkehrsunfällen zunächst halbieren und dann im Rahmen der Mission „Vision Zero“ bis 2050 auf nahezu null senken. Es seien jedoch trotz umfassender Anstrengungen in den letzten Jahren kaum Fortschritte erzielt worden, konstatiert der Rechnungshof. Ob es der EU gelingen werde, diese Zahl bis 2050 auf nahezu null zu drücken, sei daher äußerst fraglich. Bis 2030 werde die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2019, als 22.800 Menschen ums Leben kamen, anstelle der angepeilten Halbierung voraussichtlich nur um ein Viertel sinken.
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Uniti fordert Verzicht auf Verbrennerverbot
13.03.2024 - Laut einer aktuellen Umfrage unter EU-Bürgern gilt ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor quer durch alle politischen Lager als die unpopulärste klimapolitische Maßnahme. „Das pauschale Verbrenner-Aus in der EU muss daher vom Tisch genommen werden, soll die Akzeptanz für Klimaschutz in der Bevölkerung nicht nachhaltig Schaden nehmen“, mahnt der Bundesverband Mittelstand Energie Uniti.
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Stärker war noch kein Serien-Porsche
11.03.2024 - Porsche legt beim Taycan und bringt mit dem Turbo GT und Turbo GT mit Weissach-Paket sein bislang stärkstes Serienfahrzeug überhaupt auf den Markt. Dank eines stärkeren Pulswechselrichters haben beide Modelle eine Nennleistung von 580 kW (788 PS), kommen im Overboost auf bis zu 760 kW (über 1000 PS) und für zwei Sekunden sogar auf bis zu 815 kW (1108 PS). Auf der Rennstrecke im kalifornischen Laguna Seca hat Entwicklungsfahrer Lars Kern mit dem Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket die schnellste jemals mit einem straßenzugelassenen Elektroauto zurückgelegte Runde zurückgelegt. Er benötigte 1:27,87 Minuten.
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