Straßenverkehr - Aktuelle Meldungen

Die Parkscheibe für Motorradfahrer
10.04.2023 - Nein, Motorräder und Kraftroller sind nicht von der Pflicht zur Parkscheibe befreit, wenn diese an Parkplätzen oder in Haltezonen vorgeschrieben ist. Doch wohin damit am motorisierten Zweirad? Eine Alternativlösung wie beispielsweise ein Zettel mit handschriftlicher Notiz jedenfalls wird laut Institut für Zweiradsicherheit vom Gesetzgeber nicht akzeptiert. Die Straßenverkehrsordnung macht da keine Ausnahme. Und auch ein Klebeband, um die Parkscheibe irgendwo am Lenker, an der Gabel oder am Tank anzubringen, ist nicht immer zur Hand. Gleiches gilt für die Befestigung mittels Kabelbinder. Die Düsseldorferin Katrin Derndinger hat sich Gedanken über das Problem gemacht – und eine Lösung entwickelt.
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Kommentar: Thema verfehlt
04.04.2023 - Neben den Naturgesetzen, die unsere Wissenschaft anwendet, gibt es auch eine ganz natürliche Gesetzmäßigkeit: die Vernunft. Ob die allerdings in diesem Fall zum Einsatz kam, darf angesichts des „Diskussionspapiers“ des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe bezweifelt werden. Das Papier sieht es kritisch, wenn synthetische Kraftstoffe (e-Fuels) eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaneutralität im Verkehr spielen sollen. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, später könne ihr Einsatz für den Straßenverkehr erwogen werden, sollten sich die Prognosen für e-Fuels als zu pessimistisch erweisen.
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Ratgeber: Weg mit dem Winterdreck
31.03.2023 - Mit dem Frühling kommt auch die Zeit, um dem Auto nach dem Wintereinsatz Grundreinigung zu gönnen. Kälte, Feuchtigkeit, Schmutz, Streusplit und Salz haben ihre Spuren hinterlassen. Der Frühjahrsputz sollte am besten in einer Waschanlage beginnen. Besonders zu empfehlen sind Waschstraßen, durch die das Auto gezogen wird und die manuelle Vorreinigung mit dem Hochdruckreiniger anbieten.
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Die Oldtimer-Sasion beginnt
28.03.2023 - Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Oldtimer-Saison. Das sorgt zugleich für ein etwas bunteres Bild auf den Straßen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) appelliert dabei auch an gegenseitige Rücksichtnahme. Andere Autofahrer sollten bedenken, dass beispielsweise das Bremsverhalten manches Klassikers ist nicht so gut wie das von modernen Fahrzeugen ist und manche Motoren und Fahrwerke nur gemächliche Kurvengeschwindigkeiten zulassen. Außerdem verfügen ältere Fahrzeuge nicht über moderne Helfer wie Antiblockiersystem oder elektronisches Stabilitätsprogramm.
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Mehr Verkehrsunfälle als vor einem Jahr
24.03.2023 - Im Januar 2023 sind in Deutschland knapp 23.000 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das acht Prozent beziehungsweise knapp 1800 Personen mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg gegenüber um elf auf 158. Im Vergleich zum Januar 2020, dem letzten Januar vor der Corona-Pandemie, gab es hingegen 47 Verkehrstote und rund 2900 Verletzte (minus elf Prozent) weniger. Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Monat des Jahres rund 190.900 Straßenverkehrsunfälle. Das sind 14.100 bzw. acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei rund 18.100 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, das waren sieben Prozent bzw. 1200 Unfälle mit Personenschaden mehr als im Januar 2022. Die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, stieg um auf rund 172.800 (+8 % / +12.800). (aum)
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Noch sind OP-Masken im Verbandkasten nicht Pflicht
21.03.2023 - Was in den Kfz-Verbandkasten gehört, regelt in Deutschland die DIN 13164. Auf diese Norm bezieht sich auch die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO). Seit Februar gehören demnach zwei staubsicher verpackte OP-Masken zum „Erste-Hilfe-Material in Kraftfahrzeugen“. Doch die entsprechenden Änderung des Paragrafen 35h der StVZO lässt noch auf sich warten. Die Folge: Trotz neuer Norm sind Autofahrer noch nicht verpflichtet, den Verbandkasten bereits jetzt mit Masken nachzurüsten.
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„Held der Straße“ klettert in noch rollendes Fahrzeug
15.03.2023 - Stefan Erdmann aus Barsinghausen bei Hannover ist „Held der Straße“ des Monats Februar. Der Automobilclub von Deutschland zeichnete den 55-Jährigen damit für seinen beherzten Einsatz in einer brenzligen Verkehrssituation aus.
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Betriebserlaubnis für DDR-Fahrzeuge online beantragen
15.03.2023 - Das Kraftfahrt-Bundesamt beschleunigt den Antrag für den Nachweis einer Betriebserlaubnis für so genannte „DDR-Fahrzeuge“. Ein Online-Service ermöglicht künftig die Fahrzeugtypenbestimmung sowie das Hochladen erforderlicher Unterlagen und eine direkte Bezahlfunktion. Voraussetzung ist ein Nutzerkonto Bund, mit dem sich Bürger bei Online-Verwaltungsleistungen anmelden können.
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S-Pedelec-Liegerad bekommt Typgenehmigung vom KBA
08.03.2023 - Als erstes Liegerad hat das Speedmachine S-Pedelec von HP Veoltechnik vom Kraftfahrt-Bundesamt eine europäische Typgenehmigung erteilt. Das schnelle E‑Bike mit einer Tretuntersützung bis 45 km/h wurde als Leichtkraftfahrzeug klassifiziert. Damit kann es nun direkt in alle EU-Länder sowie in die Schweiz verkauft werden. Bislang wurden die S‑Pedelecs einzeln vom TÜV zugelassen, jetzt kann der Hersteller die EU-Konformitätsbescheinigung selbst ausstellen. Der Käufer muss nun nur noch die erforderliche „Moped“-Versicherung abschließen und das Kennzeichen montieren.
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EMBARGO 8 MÄERZ 0001 - Ferrari Purosangue: Das Vollblut aus Maranello
07.03.2023 - Purosangue, italienisch für Vollblut – schon mit dem Namen macht Ferrari klar: Hier ist kein Kaltblüter für schweres Geläuf entstanden, sondern ein Rennpferd. „Das ist kein SUV, das ist ein Supercar mit mehr Bodenfreiheit“, betont man bei Ferrari. Und es ist der erste Ferrari mit vier Türen. Tatsächlich kommen beim Purosangue wohl noch weniger Menschen auf die Idee, damit ins Gelände zu fahren, als mit den SUVs von Lamborghini, Bentley oder Porsche.
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Aus der Wallbox kommt nur grüner Strom
07.03.2023 - In Deutschland wurde laut Kraftfahrtbundesamt nun die Marke von einer Million zugelassener E-Autos geknackt. Eine Berechnung von Eon und „Energy Brainpool“ analysiert das CO2-Einsparpotenzial beim Betrieb heute und in Zukunft. Die Untersuchung zeigt, dass die eine Million zugelassenen E-Autos selbst mit dem aktuell noch von fossilen Energieträgern stark beeinflussten Strommix pro Jahr 730.000 Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zu Verbrennern einsparen. Das entspricht etwa 0,05 Prozent des CO2-Ausstoßes im gesamten Straßenverkehr.
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E-Fuels: Von 70 Cent bis zehn Euro
06.03.2023 - Nachdem Berlin sein Veto angedroht und Brüssel seine eigentlich für morgen geplante Entscheidung vertagt hat, rücken synthetische und biobasierte Kraftstoffe wieder stärker in den Blickpunkt einer ausschließlich auf Elektromobilität fokussierten Klimadebatte bei der CO2-Reduzierung im Straßenverkehr. Während Mineralölverbände positiv auf die neu angestoßene Debatte reagieren, sind Verbraucher vor allem wegen der möglichen Kraftstoffkosten verunsichert. Die Bundesregierung rechnet derzeit mit rund 4,50 Euro für einen Liter e-Fuel. Ein Unternehmen, das den alternativen Kraftstoff bald in Berlin anbieten will, spricht von fünf bis sechs Euro. Das Handelsblatt schreibt sogar von zehn Euro. Andere nennen weit niedrigere Zahlen.
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