Straßenverkehr - Aktuelle Meldungen

14.12.2021 - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird im Jahr 2021 voraussichtlich einen historischen Tiefststand erreichen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten für den Zeitraum Januar bis September 2021 basiert, dürfte die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr auf 2450 zurückgehen. Das wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 65 Jahren. Der bisherige Tiefststand war 2020 mit 2719 Verkehrstoten erfasst worden, auch das schon 327 oder 11 Prozent weniger als im Jahr 2019 (3046 Verkehrstote). Die Rückgänge sind vor allem auf das deutlich geringere Verkehrsaufkommen infolge der Corona-Pandemie zurückzuführen.
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09.12.2021 - Der ADAC schätzt, dass die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen im Jahr 2021 deutlich sinken wird. Laut einer aktuellen Prognose des Autoclubs werden demnach geschätzte 2500 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kommen. Im Vergleich zu 2020, als 2719 Menschen gestorben waren, wäre dies ein Rückgang um 8,1 Prozent.
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07.12.2021 - Das coronabedingt geringe Verkehrsaufkommen im Jahr 2020 hat sich auch auf die Alkoholunfälle ausgewirkt – allerdings weniger deutlich als auf die Unfälle insgesamt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es im vergangenen Jahr rund 264.000 Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen. Das waren 11,9 Prozent weniger als 2019. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten, bei denen mindestens ein Mensch unter Alkhololeinfluss stand, sank demgegenüber nur um 6,8 Prozent auf 13.003.
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05.12.2021 - Weihnachten steht vor der Tür: Es ist die Zeit der Besinnung, der Familien - und der Geschenke. Wer ein Präsent für einen Autoliebhaber sucht oder sich selbst beschenken möchte, für den gibt es reichlich Auswahl. Wir bei der Autoren-Union Mobilität haben uns Gedanken gemacht; hier sind unsere Empfehlungen zum Weihnachtsfest 2021. Eigentlich müsste für jeden etwas dabei sein.
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24.11.2021 - Immer wieder schätzen Autofahrer die Sichtweite bei Nebel falsch ein und fahren dementsprechend zu schnell. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) passieren schwere Verkehrsunfälle, bei denen Nebel für den Unfall mit verantwortlich ist, am häufigsten im letzten Quartal eines Jahres. So registrierten die Statistiker im Zeitraum 2014 bis 2018 nahezu 60 Prozent der schweren Nebelunfälle in den Monaten Oktober bis Dezember.
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23.11.2021 - Der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen nutzt die Gunst der Stunde der Ampelverhandlungen um den Koalitionsvertrag. Für den Verband fand das Meinungsforschungsinstitut „forsa“ jetzt heraus, die Mehrheit der Autofahrer würden einen Verbrennungsmotor mit klimaneutralem Kraftstoff (E-Fuels) dem Elektroauto vorziehen. Gleichzeitig lehnt die große Mehrheit der Bevölkerung sowohl ein Verbrennerverbot als auch die einseitige Förderung der Elektromobilität ab.
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17.11.2021 - Die Temperaturen sinken und Bodenfrost tritt wieder häufiger auf: Für Autofahrer ist es spätestens im November Zeit über Winterreifen nachzudenken. Zwar gibt es keine verbindliche Winterreifenpflicht, aber die Straßenverkehrsordnung fordert von Verkehrsteilnehmern, ihre „Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen“. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Autofahrer daher Winterreifen aufgezogen haben. Ihr Profil und ihre Lauffläche sind so konzipiert, dass sie bei Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften als ein Sommerreifen haben.
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15.11.2021 - Viele Staaten und Fahrzeughersteller wollen dem Verbrennungsmotor in den nächsten 20 Jahren den Garaus machen. Die Rechnung für den Klimaschutz machen sie dabei oft ohne den Altbestand. Einige Autokonzerne sehen daher in klimaneutralen e-Fuels eine echte Alternative zur reinen Elektromobilität. Und zwar nicht nur für Bestandsfahrzeuge, sondern auch für eine neue Generation von Verbrennungsmotoren. So arbeitet zum Beispiel Toyota mit einigen Partnern an der Herstellung, dem Transport und der Nutzung alternativer Synthetikkraftstoffe. Die noch in der Entwicklung befindlichen Technologien werden im Rahmen von Rennen und Motorsportveranstaltungen getestet.
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11.11.2021 - Rund sechs Millionen Euro Schaden entstehen jährlich nach Expertenberechnungen durch Manipulation des Kilometerstandes bei Gebrauchtwagen. Eigentlich soll die EU-Verordnung 2017/1151 Autokäufer vor dem so genannten Tachobetrug bewahren. Danach sind seit September 2017 neue Fahrzeugmodelle systematisch gegen Tachomanipulation zu schützen. Für Neuwagen gilt diese Vorgabe seit September 2018. Doch Automobil-Organisationen wie der ADAC monieren bis heute das Fehlen detaillierter Vorschriften, wie genau dieser Schutz aussehen und wie er gewährleistet werden soll. Dabei stellt sich auch die Frage, ob und wenn ja, wer diese Maßnahmen überprüfen soll.
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10.11.2021 - Die EU-Kommission will bis 2030 mindestens 55 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einsparen. Ebenso sieht das europäische Klimaschutzprogramm vor, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Dann sind nur noch Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge im Straßenverkehr erlaubt. Gleichzeitig bedeutet es das Aus für Verbrennungsmotoren. Automobilhersteller, die sich nicht an die Flottenziele halten, sollen mit Strafen belegt werden. So lauten die Kommissionspläne zur Umsetzung der verschärften EU-Klimaziele.
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27.10.2021 - In den Herbst- und Wintermonaten stoßen Auto- und Motorradfahrer auf eine eher unterschätzte Gefahr: die tief stehende Sonne. Unerwartet wird man von ihr geblendet, sieht für Augenblicke nichts, fährt manchmal quasi „im Blindflug“ weiter. Solche Situationen treten besonders häufig in Kurven, auf Kuppen oder hinter einem Tunnel bzw. einer Unterführung auf. Vor allem morgens und am Nachmittag bis frühen Abend kann es zu den gefährlichen Blendungen kommen.
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22.10.2021 - Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland sinkt weiter. Im August kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 241 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Das sind 28 Personen weniger als im August 2020. Die Zahl der Verletzten sank gegenüber dem Vorjahresmonat um acht Prozent auf 31.700.
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