Synthetischer Kraftstoff - Aktuelle Meldungen

ADAC plädiert für synthetische Kraftstoffe
02.12.2022 - Er spricht für 21 Millionen Mitglieder – und jetzt äußert er sich klar im Sinne der Einführung klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe: Der ADAC hat bei umfangreichen Tests festgestellt, dass der Klima-Sprit in verschiedensten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch, dass sich sonstige Schadstoffemissionen keineswegs verschlechtern.
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EU-Verkehrsausschuss ist für die Anrechnung regenerativer Kraftstoffe
29.04.2022 - Im EU-Parlament wird derzeit über die CO2-Flottenregulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verhandelt. Der mitberatende Verkehrsausschuss hat sich nun dafür ausgesprochen, regenerative Kraftstoffe wie e-Fuels innerhalb dieses Systems anzurechnen. „Sie können schnell einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele im Straßenverkehr leisten, denn bei ihrem Einsatz wird kein CO2 aus fossilen Quellen emittiert“, begrüßt Europa-Geschäftsführer Matthias Plötzke von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, das Votum. Die Anrechnung synthetischer Kraftstoffe im Rahmen der CO2-Flottenregulierung sei daher folgerichtig. Zudem ließen sich damit nicht nur Fahrzeuge im Bestand, sondern auch zukünftige Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor klimaneutral bewegen.
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Mit Gewalt zum Batterieantrieb?
19.02.2022 - Rund 15 Millionen batterieelektrisch angetriebene Pkw sollen nach Plänen der Bundesregierung auf deutschen Straßen spätestens 2030 unterwegs sein. Nach Einschätzung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) in Berlin sowie der Transport & Environment (T&E) in Brüssel, nach eigener Meinung führende nichtstaatliche europäische Organisation für nachhaltigen Straßenverkehr, ein nicht zu realisierendes Vorhaben. Denn laut Überlegungen beider Verbände werden es rund vier Millionen weniger sein. Grund sei die derzeit von der EU-Kommission geplante Reduzierung des CO2-Ausstoßes europäischer Neuwagen um „nur“ 55 Prozent bis 2030. Diese müsse härter und höher ausfallen.
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Ohne „Kraftstoffe der Zukunft“ keine Verkehrswende
31.01.2022 - Sie hatten sich viel vorgenommen, der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE, die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) und der Fachverband Biogas e.V. (FvB). Als Veranstalter des 19. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität ließen sie unter dem anspruchsvollen Titel „Kraftstoffe der Zukunft“ mehr als 60 Redner die Frage diskutieren, welchen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Einsatz und die Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen leisten könne. Insgesamt umfasste das fünftägige Mammutprogramm 15 Arbeitskreise beziehungsweise Diskussionsrunden.
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Mineralölunternehmer nennen T
04.01.2022 - Als unseriös weist jetzt Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI, einen Bericht von Transport & Environment (T&E) aus dem Dezember zurück. Darin hatte die grüne Lobbyorganisation das Emissionsverhalten synthetischer Kraftstoffe negativ beurteilt. Aus Sicht der Mineralölunternehmen lassen die T&E-Tests keine Aussagen über e-Fuels zu, denn bei den untersuchten Kraftstoffen habe es sich nicht um solche gehandelt. Ein von der Lobbyorganisation zitiertes Prüflabor habe sich inzwischen von der T&E-Interpretation distanziert, so UNITI.
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20.09.2021 - Ohne synthetische Kraftstoffe sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Dieser Auffassung sind übereinstimmend die Referenten des 15. Berliner Automobildialogs, der heute vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) als online-Diskussion ausgerichtet wurde. Da auch ein eventuelles Verbot für Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren nur geringfügige Auswirkungen auf die bis dahin erreichte Flotte an Bestandsfahrzeugen hätte, sei der Ausbau der so genannten E-Fuels dringend erforderlich.
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23.08.2021 - Der „UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen“ wollte den Rasen vor dem Reichstag nicht immer nur den Umweltaktivisten überlassen. Mit einer Aktion im Berliner Regierungsviertel sollten heute einmal andere Bilder entstehen. „E-Fuels for Future“ – dieser Slogan wird Autofahrern bis Mitte Oktober an mehr als 1000 Tankstellen, Tankwagen, in rund 2000 Freien Werkstätten sowie an Lieferfahrzeugen des freien Kfz-Teilehandels begegnen. Auch über 100 Heizölhändler beteiligen sich an der Aktion.
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25.07.2021 - Synthetische Kraftstoffe sind ein vielversprechender Weg, um die CO2- und Treibhausgasemissionen von Flugzeugen, Schwertransporten und aktuellem Pkw-Bestand zu minimieren. Mit der Power-to-Liquid Anlage von „Ineratec“, einem Startup des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), rückt das nun in greifbare Nähe. Die modulare Anlage ist in einem Container auf dem KIT-Campus untergebracht und produziert in einem kombinierten Elektrolyse-Verfahren aus dem Kohlendioxid der Luft und Wasserdampf ein synthetisches Kraftstoffgemisch, das zu CO2-neutralem Kerosin, Diesel und Benzin weiterverarbeitet werden kann. Ab 2022 sollen so etwa 200 bis 300 Liter E-Fuel-Kraftstoff pro Tag erzeugt werden können.
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14.06.2021 - Die Elektro-Mobilität gilt manchen Politikern und Managern als alternativlos, der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor kann gar nicht schnell genug kommen. Einer der größten Fans der E-Mobilität ist VW-Konzernchef Herbert Diess: „Die Batterie hat gewonnen“, proklamierte er im März 2021. Die Diskussion über Technologieoffenheit müsse aufhören. Doch von einer der Premiummarken im Konzern sind jetzt andere Töne zu vernehmen. In einem Interview mit dem Fachblatt „Auto, Motor und Sport“ verkündete Audi-Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann einen Sinneswandel.
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30.11.2020 - Droht dem Verbrennungsmotor das Aus? So könnte man die jüngsten Vorschläge des pan-europäischen "Advisory Board on Vehicle Emission Vehicles Standards" (AGVES) interpretieren. Ihm gehören neben renommierten Entwicklern und der TU Graz auch ein finnisches Staatsunternehmen sowie zwei Ableger der Universität von Thessaloniki an. Was dort ausgebrütet wurde, besitzt industriepolitisches Sprengpotential. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mahnt im Interview, bei den Vorgaben Realismus walten zu lassen - auch um der europäischen Idee nicht zu schaden.
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03.07.2020 - Mit Statistiken lässt sich über jeden Autoantrieb viel Positives aussagen, man muss nur den richtigen Ansatz finden. So werden oft nur die Abschnitte im Lebenszyklus von Fahrzeugen verglichen, die das jeweils günstigste Licht auf den Favoriten werfen. Von der Energiequelle bis zum Rad, von der Gewinnung der Rohstoffe bis zu deren Entsorgung und Recycling oder nur die Eigenschaften des fertigen Autos im Betrieb? Die Stahl Automotive Consulting (SAC) hat nun ebenfalls die Gesamtbilanz alternativer Antriebsarten nachgerechnet.
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