05.08.2022 - Mahle wird sich mit seiner Sparte Aftermarket und einem breiten Angebot auf die Automechanika (13.–17.9.) in Frankfurt am Main präsentieren. Im Mittelpunkt stehen die neuen Diagnose- und Servicelösungen für Elektrofahrzeuge: E-Scan, E-Health und E-Care. Darüber hinaus zeigt Mahle Werkstattausrüstung zur Kalibrierung von Fahrassistenzsystemen, aber auch Klima- und Getriebeölservicelösungen, mit denen die Ersatzteil- und Servicesparte das Unternehmen gezielt freie Werkstätten unterstützt. Dazu kommen Motorenteilen und Filter für alle Arten von Antrieben.
19.07.2022 - Mahle Aftermarket steigerte seinen Umsatz 2021 um 18,5 Prozent auf rund 1,1 Mrd. Euro. Das ist der höchste Wert seit Gründung des Geschäftsbereichs „Wir haben ein starkes Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld trotz angespannter Lieferketten und sinkender Fahrleistungen in der Flotte erzielt", sagte Olaf Henning, Mitglied der Mahle Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket. „Besonders im Bereich Batteriediagnose haben wir uns weit vor dem Wettbewerb platziert.“
19.06.2022 - Knapp die Hälfte Autofahrer würden ihr Warndreieck innerorts nicht weit genug vor der Unfall- oder Pannenstelle aufstellen, fand eine Umfrage des Autozubehör-Anbieters Heyner unter 1029 Besitzern von Personenwagen heraus. 49 Prozent gaben an, dass innerorts eine Distanz von 25 Meter ausreiche. Verkehrsexperten empfehlen allerdings innerstädtisch 50 Metern, auf Landstraßen 100 Meter und auf Autobahnen mindestens 150 Meter.
09.06.2022 - Voll auf Linie des Beschlusses, den Verbrennungsmotor zu verbieten, liegt der TÜV-Verband. Der Verkehrssektor muss endlich seinen Beitrag leisten und CO2-Emissionen schneller und stärker reduzieren als bisher, heißt es in einer Stellungnahme von Richard Goebelt, dem Bereichsleiter Fahrzeug und Mobilität des TÜV-Verbands: „Ein festes Datum für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor für den motorisierten Individualverkehr ist unerlässlich, um sowohl länderübergreifend notwendige Investitionen in die Transformation der Automobilindustrie als auch einen beschleunigten Ausbau der Ladeinfrastruktur in Europa auszulösen.“
16.05.2022 - „Trotz des aktuellen Absatzbooms bei Elektrofahrzeugen gibt es in der Bevölkerung immer noch viele Vorbehalte gegen die Elektromobilität.“ So fasste heute Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, wesentliche Ergebnisse der „TÜV Mobility Studie 2022“ zusammen. Gut jeder vierte Bundesbürger könne sich zwar vorstellen, als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto anzuschaffen (26 Prozent), aber 52 Prozent hielten den Kauf eines E-Auto für unwahrscheinlich.
11.05.2022 - Seit 1976 gibt es in Deutschland die Helmpflicht für Motorradfahrer. Experten gehen davon aus, dass der Kopfschutz die Gefahr bei einem Unfall ums Leben zu kommen um etwa 40 Prozent reduziert, das Risiko eines Schädel-Hirn-Trauma sinkt um rund 70 Prozent. Deshalb schreibt der Gesetzgeber Motorradfahrern auch das Tragen eines „geeigneten Helms“ vor. Angesichts der Helmpflicht und der hohen Schutzwirkung verwundere es aber, Fahren ohne Helm auf dem Motorrad oder Roller lediglich mit einem Bußgeld von 15 Euro geahndet wird, wie das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern der HUK-Coburg betont.
21.04.2022 - Auch für Reisemobile gilt die dringende Empfehlung, in der kalten Jahreszeit Winterreifen auf die Räder zu ziehen. Zumindest dann, wenn das Freizeitfahrzeug nicht mit einem Saison-Kennzeichen nur für den Sommer zugelassen ist und als Skihütte neben der Piste als Domizil genutzt werden soll. Es steht also der Weg in die Werkstatt an, die um die 80 Euro für den Wechsel verlangt und fast genauso viel für die Einlagerung der Winterpneus bis zum nächsten Herbst aufruft. Unterm Strich hat der Camper beim zweimaligen Wechsel im Jahr Kosten von rund 300 Euro zu tragen. Immer mehr Reisemobilbesitzer, vor allem diejenigen, die einen Camping-Van als Zweitwagen auch in der kalten Jahreszeit nutzen, entscheiden sich daher für Ganzjahresreifen.
09.04.2022 - Der Klimakrise, dem Homeoffice oder den Kraftstoffpreisen zum Trotz: Der Pkw-Führerschein bleibt für 88 Prozent der Bundesbürger von zentraler Bedeutung für die persönliche Mobilität, fand eine repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1003 Personen ab 16 Jahren heraus. Das gilt auch für die junge Generation: Für 76 Prozent der 16- bis 29-jährigen Führerscheinbesitzer ist die Fahrerlaubnis für das tägliche Leben wichtig oder sehr wichtig. Bei den 30- bis 44-Jährigen sagen das 90 Prozent, bei den Befragten ab 45 Jahren sogar 92 Prozent.
08.03.2022 - Noch sind die Zahlen überschaubar, doch der Markt für gebrauchte Elektromobile wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Im Jahr 2019 wechselten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts 11.000 Elektrofahrzeuge den Besitzer, ein Jahr später waren es bereits 19.000. Angesichts der steigenden Neuzulassungen, wird der Markt für gebrauchte vollelektrische Modelle also deutlich wachsen. Im Jahr 2030, so die Schätzungen des TÜV Rheinland, wird die Zahl der elektrifizierten Automobile rund 6,5 Millionen erreichen, und entsprechend wird auch der Gebrauchtmarkt wachsen. Das Unternehmen reagiert jetzt auf diese Entwicklung und wird einen neuen Service anbieten, um den Zustand der Batterie zu analysieren, damit der Käufer weiß, wieviel der Akku noch leistet.
01.03.2022 - Das eigene Auto hat ausgedient – also wenigstens fast. Denn auf das Automobil vor der Haustür wollen die wenigsten Menschen verzichten. In Zukunft, so Experten, geht es aber nicht mehr allein um Besitz, sondern um das Nutzen des Automobils. Neben Leasing und Carsharing wächst die Zahl der Zeitgenossen, die sich lieber auf Zeit an ein Fahrzeug binden wollen und deshalb ein Auto-Abo abschließen. In diesen Geschäftsbereich startet nun auch Ford.
23.02.2022 - Das Bundeskabinett hat heute einer einheitlichen Regelung für die Zulassung autonomer Fahrzeuge zugestimmt. Demnach ist zunächst eine Betriebserlaubnis Kraftfahrt-Bundesamt einzuholen. Danach muss die Genehmigung zum Betrieb eines oder mehrerer typgleicher Fahrzeuge für einen festgelegten Verkehrsbereich bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde beantragt. Hier werden die Straßen festgelegt, auf denen das Fahrzeug autonom fahren darf. Dies muss im Einvernehmen mit der betroffenen Kommune erfolgen. Anschließend werden ein amtliches Kennzeichen und Fahrzeugpapiere zugeteilt. Damit die Verordnung in Kraft treten kann, muss noch der Bundesrat zustimmen.
23.02.2022 - Kennen Sie jemanden, der von sich selbst behauptet, er sei ein schlechter Autofahrer? Dabei ist Selbstüberschätzung gerade im Straßenverkehr ein Sicherheitsrisiko. Zu hohes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten geht mit dem Unterschätzen von Unfallgefahren einher, wie der Verkehrspsychologe bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Dr. Hardy Holte, weiß. Deshalb warnt er, gemeinsam mit anderen Fachleuten, vor der gefährlichen Selbstüberschätzung – gerade am Steuer.