19.05.2021 - Daimler wird noch in diesem Jahr den weiterentwickelten Prototyp seines Brennstoffzellen-Lkw auf öffentlichen Straßen testen. Es handelt sich um eine Sattelzugmaschine, deren Auflieger mit bis zu 25 Tonnen Zuladung für rund 40 Tonnen Gesamtgewicht beladen wird. Die Kundenerprobung des Mercedes-Benz GenH2 Truck soll 2023 beginnen, die ersten regulären Fahrzeuge dann vier Jahre später ausgeliefert werden. Ziel sind Reichweiten von 1000 Kilometern und mehr.
19.05.2021 - Elektromobilität ohne Reichweitenangst, kombiniert mit schnellem Energietanken. Was wie eine ferne Zukunftsvision klingt, ist tatsächlich machbar und vor allem erfahrbar. Allerdings rollt die Technik noch in einer sehr überschaubaren Nische. Einst auch von deutschen Herstellern als die Technologie der Zukunft gefeiert, gehört der Brennstoffzellenantrieb aktuell zu den exotischen Antriebsalternativen. Während also in Europa Wasserstoff als Treibmittel einer weitgehend CO2-freien Mobilität noch auf seine Chance wartet, machen zwei Hersteller aus Asien ernst. Neben dem Toyota Mirai rollt Hyundai seinen Nexo mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße. Letzteren haben wir ausprobiert.
18.05.2021 - Stellantis und Foxconn (Taiwan) haben heute die Absicht (memorandum of understanding) zur Gründung von „Mobile Drive“ bekanntgegeben. Das 50:50-Joint Venture soll Entwicklungszeiten beschleunigen und fortschrittliche Unterhaltungselektronik, neue Mensch-Maschine-Schnittstellen und Dienstleistungen schaffen. „Software ist ein strategisches Thema für unsere Branche, und Stellantis will mit Mobile Drive eine Führungsrolle einnehmen“, erläuterte Carlos Tavares, Chief Executive Officer von Stellantis, die Aufgabe des Joint Ventures. Es markiere die nächste große Evolution Branche, so wie es die Elektrifizierung getan habe, sagte Tavares.
18.05.2021 - Mó, die Seat-Marke für urbane Mobilität, geht nun auch in Deutschland an den Start. Über 90 Vertragshändler des Automobilherstellers bieten nun auch den Seat Mó e-Kickscooter 65 sowie den e-Scooter 125 an. Der erste Elektro-Leichtkraftroller der Marke bietet drei Fahrmodi und eine Reichweite von bis zu 137 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Zweisitzers mit Stauchfach beträgt 95 km/h.
18.05.2021 - Ford hat in Deutschland mit der Ausliefrung des Mustang Mach 1 begonnen. Das 460 PS (338 kW) starke Sondermodell zeichnet sich durch optimierte Aerodynamik und gesteigerte Performance aus. So übertrifft der Mach 1 den GT beim Abtrieb um 22 Prozent und beschleunigt in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des sowohl mit Sechs-Gang-Getriebe als auch zehn-Stufen-Automatik lieferbaren Sportwagens beträgt bis zu 267 km/h.
18.05.2021 - Dr. Ludger Terhart ist der erste Kunde in Deutschland, der einen Ford Mustang Mach-E geliefert bekommen hat. Es handelt sich um die Version mit Heckantrieb und der größeren Range-Extender-Batterie. Damit hat die 216 kW (294 PS) starke Limousine eine Normreichweite von über 600 Kilometern. Der 64-Jährige aus Ratungen nahm das Auto im Farbton Lucid-Rot Metallic im Auto-Park Rath in Düsseldorf entgegen. Aus gegebenem Anlass mit dabei war auch Stefan Wieber, Direktor Pkw der Ford-Werke GmbH für Deutschland, Österreich und die Schweiz. (ampnet/jri)
17.05.2021 - Umweltverträglicher unterwegs sein, aber keine Lust auf lange Ladezeiten? Dann lautet die Lösung „G“ statt „E“. Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas) ist zwar wie Benzin oder Diesel ein fossiler Brennstoff, lässt sich aber mit Hilfe von aus Wind oder Sonne erzeugtem Wasserstoff vergleichsweise wenig aufwändig herstellen. Und an den rund 800 in Deutschland vorhandenen Erdgas-Tankstellen deutlich schneller als elektrische Energie und nur geringfügig langsamer als Benzin nachfüllen. Zu Preisen, die noch dazu um die Hälfte günstiger sind als jene für herkömmlichen Sprit. Das aktuellste Erdgasauto-Angebot macht Skoda mit dem Octavia Combi 1,5 TGI G-Tec zu Preisen ab 33.240 Euro.
16.05.2021 - Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz fühlt sich die Politik ertappt. Es ist ihr peinlich, attestiert zu bekommen, dass sie mit dem Gesetz zu kurz gesprungen war. Entsprechend hektisch prasseln nun neue Programme und immer radikalere Forderungen auf den Bürger nieder. Sein Auto wird dabei mehr denn je zum Prügelknaben. Das Urteil eröffnet aber auch die Chance, das Klima mit dem Auto zu schützen. Wir haben bisher in fünf Folgen die Rahmenbedingungen der Zeitenwende beschrieben. Jetzt geht es um die Konsequenzen für jeden: Wollen wir wirklich ein anderes Leben?
16.05.2021 - Sie war die erste „Little Honda“: die Super Cub. Mit weit über 100 Millionen produzierten Exemplaren ist sie das meistverkaufte Motorfahrzeug der Welt. Das Attribut „klein“ bezieht sich bei dem Cheap Urban Bike (Cub) vor allem auf den Hubraum, während Europäer bei dem Begriff eher die Mini-Bikes Monkey und Dax im Kopf haben. Allen drei Modellen (und anderen Ablegern) widmet sich Gerfried Vogt-Möbs in seinem Buch „Little Honda – die legendären Kleinmotorräder“.
16.05.2021 - Mehr geht gerade nicht: Mit 1,5 Megawatt, respektive 2040 PS, tritt der Fulminea an, ein vollelektrischer Supersportwagen der erst 2020 gegründeten italienische Manufaktur Automobili Estrema. In einer aus dem Automuseum Turin übertragenen digitalen Pressekonferenz erläuterten Firmenchef Gianfranco Pizzuto und Geschäftsführer Roberto Olivo ihre Pläne.
15.05.2021 - Als „M3-Killer“ haben wir den Cadillac ATS-V vor sechs Jahren bezeichnet, als die Sportlimousine mit 470 PS (341 kW) aus einem 3,6-Liter-V6-Biturbo in Europa erschien. Das Nachfolgemodell, den CT4, hat es leider nicht mehr nach Europa geschafft. Während der V6-Biturbo in der Sonderserie namens CT4-V Blackwing erhalten bleibt, ist der reguläre CT4-V jetzt mit einem Vierzylinder-Turbo deutlich bescheidener motorisiert. Wir sind das Auto in Nordamerika eine Woche lang gefahren.
14.05.2021 - Mazda hat seine Absatz- und Finanzergebnisse für das am 31. März 2021 abgelaufene Geschäftsjahr bekanntgegeben. Demnach hat der japanische Automobilhersteller von April 2020 bis März 2021 weltweit 1.287.000 Fahrzeuge verkauft. Zwar konnte das Unternehmen dabei den Absatz in seinen beiden größten Märkten – Nordamerika und China – im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr steigern. In Nordamerika stiegen die Verkaufszahlen um zwei Prozent auf 403.000 Einheiten, in China legte Mazda um acht Prozent auf 228.000 verkaufte Fahrzeuge zu. Auf dem Heimatmarkt Japan jedoch verzeichnete Mazda einen Rückgang von 13 Prozent auf 176.000 Einheiten.