27.10.2020 - Die Bayrischen Motorenwerke, selbsternannte Spezialisten für Freude am Fahren, setzen zunehmend auf die Elektrizität als Antriebsenergie, ohne jedoch gleich als „Elektrische Motorenwerke“ in die Zukunft zu fahren. Zwar soll die Modellpalette bis zum Jahr 2030 zu 50 Prozent elektrifiziert sein, doch „natürlich werden wir unsere Verbrennungsantriebe in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickeln“, erklärt ein Markensprecher bei der Vorstellung der überarbeiteten 5er-Modellreihe.
27.10.2020 - Bei dem Gemeinschaftsprojekt mit der Aachener „ConAC“, einer Ausgliederung der RWTH Aachen, geht es dem TÜV Rheinland auch darum, so viel Wertschöpfung wie möglich bei den Batterien für die Elektromobilität nach Europa zu holen. „An Ideen mangelt es uns nicht, aber an der Umsetzung“, sagt dazu Prof. Achim Kampker, einer der führenden Experten für die Technik rund um die Elektromobilität und „ConAC“-Chef. Kampker sieht bei der Prüfung fertiger Batterien bereits heute einen Engpass: „Er ist schon massiv da“.
26.10.2020 - Acht von zehn Europäern wünschen sich einen raschen Ausbau der Elektromobilität. Das geht aus einer repräsentativen Studie mit 5000 Teilnehmern hervor, die Renault zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos im August in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien durchgeführt hat. Neben dem Wunsch nach einem größeren Angebot an Elektro- und Hybridmodellen gaben viele Befragte an, sich einen baldigen Umstieg bereits vorstellen zu können.
26.10.2020 - Das Bessere ist des Guten Feind, formulierte angeblich Voltaire bereits im 18. Jahrhundert. So schlecht ist das Gute also gar nicht; niemand muss sich seiner schämen. Und doch lässt es sich aus Produkt-Pressemeldungen nicht verdrängen. Niemand will dem Vorgänger an den Karren fahren. Deswegen muss der politisch korrekte, mit dem Marketing abgestimmte, mittlerweile bei Pressemappen-Autoren in Fleisch und Blut übergegangene Noch-Komparativ ran. Der Neue ist nicht nur besser, er ist noch besser als der Alte.
23.10.2020 - Jaguar Land Rover testet neue Leichtmetalle und Verbundwerkstoffe für den Fahrzeugbau mit Hilfe von Luft- und Raumfahrttechnologie. Als Teil eines über zwei Jahre gehenden Projekts unter der Leitung des in Düsseldorf ansässigen Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie (GDA) will das Unternehmen Erkenntnisse gewinnen, wie die neuen Materialien auf eine korrosive Umgebung und härteste Beanspruchung im Gelände reagieren.
23.10.2020 - Der Name ist Programm. Invincible, also unbesiegbar, hat Toyota die jüngste Variante seines Pickups Hilux getauft und meint es damit durchaus ernst. Denn dass der Arbeiter in der Modellpalette Nehmerqualitäten hat, musste bereits der begeisterte Autozerstörer Jeremy Clarkson in seinem inzwischen legendären Beitrag für die BBC-Sendung Top Gear erkennen. Obwohl das Team alles Erdenkliche unternahm, um einen Hilux-Pick-up zu zerstören, überlebte der Pritschenwagen alle Attacken, zu besichtigen bei Youtube.
23.10.2020 - Die Renault-Gruppe hat ihren Marktanteil in Europa im dritten Quartal um 0,2 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent gesteigert. Mit einem Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2,9 Prozent auf 405.223 Pkw und leichte Nutzfahrzeug schnitt das Unternehmen in der Pandemie besser ab als der Gesamtmarkt. Weltweit setzten die Konzernmarken zwischen Juli und September 806.320 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (minus 6,1 Prozent) ab. Der Umsatz sank um 8,2 Prozent auf 10,374 Milliarden Euro.
23.10.2020 - „Du brauchst vor der Kurve nicht in den Zweiten runterschalten. Der Motor hat so viel Drehmoment, das packt der locker“. Ich beherzige die Anweisungen aus dem Wagen vor mir. Schließlich weiß der Mann genau was er mir ins Walkie-Talkie spricht. Es ist Christian Menzel, ein sehr erfahrener Rennfahrer und mein heutiger Instruktor hier auf dem Bilster Berg. Er sitzt genauso wie ich in der gelifteten Alfa Giulia oder besser gesagt im 510 PS starken Topmodell Quadrifoglio und zeigt mir unter flottem Tempo die Ideallinie.
22.10.2020 - MAN baut seine neue Lkw-Generation um die Modelle TGL, TGM und TGS für den Verteilerverkehr aus. Mit 7,5 bis 12 Tonnen (TGL), 12 bis 26 Tonnen (TGM) und 18 bis 41 Tonnen (TGS) Gesamtgewicht bedienen die drei Baureihen alle Anwendungen im leichten, mittelschweren und schweren Einsatz.
22.10.2020 - Kaum eine Stadt ist mit einem Konzern so eng verbunden wie Wolfsburg mit Volkswagen, wurde die Stadt doch einst für das Werk selbst gegründet. Da gilt es als selbstverständlich, dass der Oberbürgermeister VW fährt. Heute bekam Klaus Mohrs die Schlüssel für seinen neuen Dienstwagen überreicht: einen ID.3. „Ich wollte schon immer ein reines E-Auto als Dienstwagen“, so Mohrs. Seine vier vorherigen Dienstwagen waren bereits Hybridmodelle, wie der Golf GTE und der Passat GTE. (ampnet/av)
22.10.2020 - Die Überschrift klingt harmlos. „Datenverarbeitung und Datenschutz bei Tesla-Fahrzeugen“* steht über der 37seitigen Studie der Organisation ‚Netzwerk Daten-schutzexpertise‘. Auch die Unterzeile verheißt zunächst nichts Schlimmes: „Kfz-Automation und informationelle Selbstbestimmung“ wurde auf dem Deckblatt getextet. Doch das Fazit auf Seite 31 dürfte Tesla-Chef Elon Musk die Zornesröte ins Gesicht treiben.
21.10.2020 - Davon träumen die Hersteller: Ein neues Modell, das aus dem Stand heraus in Richtung der Marke von 100.000 im Jahr verkauften Einheiten sprintet und dabei vor allem in fremden Kundenrevieren wildert. Das verspricht nachhaltiges Wachstum und wenn das Ross zum Reiter passt auch gerne eine mehrjährige Bindung des Käufers. Audi konnte mit dem 2016 eingeführten Q2 einen solchen Coup landen. 360.000 Exemplare des rund 4,20 Meter langen City-SUVs konnten bislang an Frau und Mann gebracht werden, die Hälfte von ihnen waren vorher mit Fahrzeugen anderer Marken unterwegs. Die Überarbeitung der Baureihe soll die Glut der Kundengunst schüren, vor allem technisch hat der Q2 gewonnen. Der Einstieg gelingt mit dem 110 PS (81 kW) starken 1,0-Liter-TFSI für rund 25.000 Euro.