Umsatz - Aktuelle Meldungen

09.04.2020 - Die Nachricht schlug in der Branche ein wie eine Bombe: Das renommierte Autohaus Wichert ist pleite. Das war im Februar. Damals war der Corona-Virus noch in weiter Ferne. 1400 Menschen beschäftigte das Unternehmen an seinen 23 Standorten in Norddeutschland. Jetzt bemüht sich der Insolvenzverwalter um einen Investor, um zu retten, was noch zu retten ist. Doch inzwischen sorgt sich nicht nur Wichert, sondern das gesamte Gewerbe um seine Zukunft. Corona führt zu massiven Beeinträchtigungen im Geschäfts- und Privatleben.
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05.04.2020 - Die meistgestellte Frage an Fahrradhändler heute lautet: „Haben Sie überhaupt offen?“ Die Antwort ist rechtlich eigentlich geklärt: Fahrradwerkstätten dürfen deutschlandweit öffnen. Der stationäre Fahrradverkauf ist aktuell nur in drei Bundesländern (Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern) erlaubt. Dennoch besteht die Möglichkeit, jetzt ein neues Fahrrad zu kaufen.
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01.04.2020 - Die neuen Modelle glänzen im Ausstellungsraum, die Prospekte und Preislisten liegen sauber sortiert auf dem Empfangstresen, nur die Kunden fehlen in den Ausstellungsräumen der Autohändler. Seit dem 16. März, als in Berlin die Einschränkungen für den Handel beschlossen wurden, sind die Verkaufsräume der Autohändler gesperrt, nur die Werkstätten dürfen sie offenhalten. Und auch dort verzeichnen die Unternehmer inzwischen deutliche Umsatzeinbußen.
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01.04.2020 - Die Continental AG nimmt ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wegen der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie zurück. Wie das Unternehmen heute in einer Pflichtmitteilung bekanntgab, sei aufgrund der fortwährenden, starken Dynamik der Entwicklung derzeit nicht abzusehen, wann ein neuer Ausblick für 2020 gegeben werden könne. Bislang hatte Continental für das laufende Geschäftsjahr mit einem Konzernumsatz von rund 42,5 bis 44,5 Milliarden Euro sowie einer bereinigten EBIT-Marge von rund 5,5 bis 6,5 Prozent gerechnet.
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27.03.2020 - Die Corona-Pandemie bringt die Wirtschaft an ihre Grenzen. Angesichts geschlossener Geschäfte fällt der Konsum, der wichtigste Schmierstoff der Gesellschaft, ersatzlos aus. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz. Auch die Automobilwirtschaft ist in ihren Grundfesten erschüttert. Die Produktion liegt lahm, die bei den Händlern stehenden Neuwagen dürfen nicht verkauft werden und die noch geöffneten Werkstätten klagen über stark zurückgehende Umsätze, weil viele Kunden ihre Termine stornieren oder einfach nicht erscheinen.
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26.03.2020 - Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre Ziele erreicht, wenn auch nur die im Sommer 2019 an die Situation angepassten. Mit 36,5 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz leicht unter dem Vorjahreswert von 36,9 Mrd. Euro (minus 1,9 Prozent). Das EBIT betrug 1,5 (2018: 2,1) Mrd. Euro, die EBIT-Marge lag bei 4,1 (2018: 5,6) Prozent. ZF beschäftigte Ende Dezember weltweit 147.797 (2018: 148.969) Mitarbeiter. Aktuell bereitet sich das Unternehmen darauf vor, die Werke in Europa und den USA nach dem Stopp wieder hochzufahren. In Asien ist die Produktion bereits wieder angelaufen.
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26.03.2020 - Mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) im vergangenen Jahr einen neuen Fahrgastrekord erzielt und erstmals die Marke von 150 Millionen Nutzern überschritten. Im Vergleich zu 2018 sind das 1,9 Prozent oder 2,8 Millionen Menschen mehr, die mit ICE und IC fuhren. Das ist der fünfte Anstieg in Folge. Der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns wuchs in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro. Mit Spitzenausgaben für Schienennetz, Bahnhöfe und Züge baute die DB ihre Investitionen aus. Der Gewinn sank deshalb um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.
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25.03.2020 - Laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist die aktuelle Situation für viele Autohändler eine Katastrophe, weil sie die verkaufsstarke Frühjahrssaison trifft. Kundenveranstaltungen können nicht stattfinden, der stationäre Verkauf ist untersagt. Dies führt zu erheblichen Umsatzausfällen, die sich abhängig von der Dauer der Krise für viele Unternehmen existenzbedrohend auswirken werden.
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25.03.2020 - Nach einer Berechnung des internationalen Marktbeobachters Berylls für die Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" werden im März und im April in Europa 810.000 Autos weniger gebaut als geplant. 2019 wurden in Europa rund 15 Millionen Fahrzeuge produziert. Aktuell haben der Berylls-Analyse zufolge fast 100 Automobilwerke plus zahllose Produktionsstätten der Zulieferer ihre Arbeit unterbrochen. Am stärksten betroffen ist Deutschland. Hier erwarten die Analysten ein Minus von 249.000 Fahrzeugen.
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23.03.2020 - Die Corona-Krise beschäftigt nicht nur uns in unserem alltäglichen Leben, sondern hat auch immer größere, noch unvorhersehbare und unvorstellbare Folgen für unsere Wirtschaft. Auch der Autohandel hat keine Chance, dem zu entkommen. Mit der Schließung der Verkaufsräume steht auch diese Branche auf der Kippe.
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20.03.2020 - Im Geschäftsjahr 2019 hat die Porsche AG die Auslieferungen, den Umsatz und das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen auf neue Bestmarken gesteigert. 2019 hat das Unternehmen 280.800 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben, das sind zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 28,5 Milliarden Euro, das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu.
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19.03.2020 - Audi liegt in einem wettbewerbsintensiven Umfeld bei den Auslieferungen der Marke Audi leicht über Vorjahr. Die Umsatzerlöse von 55,7 Mrd. Euro spiegeln die hohe Nachfrage nach SUV- und Oberklassemodellen wider. Das Operative Ergebnis erreicht 4,5 Mrd. Euro, die Operative Umsatzrendite 8,1 Prozent. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und deren unklaren Auswirkungen auf die Konjunktur sieht auch Audi die Gesundheit der Beschäftigten weltweit sowie die Liquidität und Stabilität des Geschäfts im Fokus.
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