Umwelt & Verkehr - Aktuelle Meldungen

ADAC sieht keine Fortschritte zu nachhaltiger Mobilität
21.02.2022 - Der Verkehr in Deutschland ist in den vergangenen Jahren unterm Strich nicht nachhaltiger geworden, positive Entwicklungen in einigen Bereichen wurden von negativen in anderen kompensiert. So lautet das Fazit des ADAC im neuen Mobilitätsindex, den der Automobilclub in Zusammenarbeit mit Prognos entwickelt hat. Danach gibt es zwar leichte Fortschritte beim Umweltschutz und bei der Verkehrssicherheit, diese seien aber durch Rückschritte bei der Zuverlässigkeit der Verkehrssysteme wieder zunichte gemacht worden, heißt es.
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Mit Gewalt zum Batterieantrieb?
19.02.2022 - Rund 15 Millionen batterieelektrisch angetriebene Pkw sollen nach Plänen der Bundesregierung auf deutschen Straßen spätestens 2030 unterwegs sein. Nach Einschätzung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) in Berlin sowie der Transport & Environment (T&E) in Brüssel, nach eigener Meinung führende nichtstaatliche europäische Organisation für nachhaltigen Straßenverkehr, ein nicht zu realisierendes Vorhaben. Denn laut Überlegungen beider Verbände werden es rund vier Millionen weniger sein. Grund sei die derzeit von der EU-Kommission geplante Reduzierung des CO2-Ausstoßes europäischer Neuwagen um „nur“ 55 Prozent bis 2030. Diese müsse härter und höher ausfallen.
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Yamaha entwickelt V8-Wasserstoffmotor für Toyota
17.02.2022 - Yamaha hat einen V8-Wasserstoffmotor für Toyota entwickelt. Basis ist das 5,0-Liter-Triebwerk des Lexus LC F. Die Ingenieure nahmen Änderungen an den Einspritzdüsen, dem Zylinderkopf und dem Ansaugstutzen vor. Mit Wasserstoff betreiben soll der Motor auf bis zu 450 PS bei 6800 Umdrehungen in der Minute kommen und ein maximales Drehmoment von 540 Newtonmetern bei 3600 Touren liefern. Das sind ein paar PS weniger als im Original, aber etwas mehr Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen.
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Kommentar: Vernunft und Verblendung
09.02.2022 - Der Ausstieg aus dem Verbrenner muss forciert werden, verlangt heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND). Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik des BUND behauptet darin: „Mit immer mehr, immer größeren und oft übermotorisierten Fahrzeugen fährt der Klimaschutz an die Wand.“ Er will CO2-Grenzwerte, die den Verbrennungsmotor abwürgen, um das Ziel von 15 Millionen vollelektrischen Pkw bis 2030 erreichen. Außerdem muss ein Verbrennerverbot her. Fast zeitgleich wiederholte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, ein Gesprächsangebot an diejenigen, die andere Auffassungen haben.
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Uniti unterstützt E-Fuel-Forderung der CSU-Landesgruppe
04.02.2022 - Der Uniti Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen unterstützt das gerade beschlossene Projekt „Aufbruch 22“ der CSU-Landesgruppe, das den Einsatz von e-Fuels im Straßenverkehr und die Entwicklung von synthetischen Kraftstoffen in Verbrennungsmotoren vorantreiben möchte. „Wenn die Energiewende gelingen und das Autofahren für alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin bezahlbar bleiben soll, führt kein Weg an einem sinnvollen Mix der Antriebsenergien im Straßenverkehr vorbei“, sagt Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
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Ohne „Kraftstoffe der Zukunft“ keine Verkehrswende
31.01.2022 - Sie hatten sich viel vorgenommen, der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE, die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) und der Fachverband Biogas e.V. (FvB). Als Veranstalter des 19. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität ließen sie unter dem anspruchsvollen Titel „Kraftstoffe der Zukunft“ mehr als 60 Redner die Frage diskutieren, welchen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele der Einsatz und die Weiterentwicklung von erneuerbaren Kraftstoffen leisten könne. Insgesamt umfasste das fünftägige Mammutprogramm 15 Arbeitskreise beziehungsweise Diskussionsrunden.
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Kommentar: Greenpeace und die Öko-Folgenabschätzung
30.01.2022 - Greenpeace fordert vom Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FPD) sofort einschneidende Maßnahmen zugunsten der Elektromobilität. Für die Öko-Aktivisten verlangt Tobias Austrup: „Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” Zur Begründung verweist die deutsche Sektion des US-Öko-Dienstleisters auf eine von ihm selbst in Auftrag gegebene Studie des Wuppertal Instituts. Die rechnet vor, zum Erreichen der Klimaziele des Verkehrs müssten bis 2030 statt der geplanten 15 Millionen reinen Elektroautos in Deutschland 20 Millionen in Betrieb genommen werden.
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ADAC-Ecotest: Erdgas- und Elektroautos liegen vorne
26.01.2022 - 112 Fahrzeugmodelle haben im vergangen Jahr den Ecotest des ADAC durchlaufen. Dabei werden Schadstoffe wie Kohlenmonoxid (CO), Partikel oder Stickoxide (NOx) und natürlich auch der CO2-Ausstoß gemessen. Die klare Jahresbilanz: Erdgas- und Elektroautos sind am saubersten. Auf Rang eins liegt der Seat Leon TGI knapp vor dem technisch baugleichen VW Golf TGI. Beide fahren mit CNG (Compressed Natural Gas).
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Shell baut in Rotterdam große Elektrolyseanlage
24.01.2022 - Eine 200 Megawatt (MW) Elektrolyseanlage für Wasserstoff baut Shell in den Niederlanden. Das Großprojekt mit dem Namen ‚Hydrogen Holland I‘ soll im Frühjahr beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2024 vorgesehen. Die Anlage wird aus 20 MW-Großmodulen bestehen. Die Anlage Hydrogen Holland I wird Wasserstoff für die Industrie und den Verkehrssektor produzieren, wobei der Strom aus dem Offshore-Windpark Hollandse Kust (Noord) stammt.
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VW-Konzern bleibt unter dem CO2-Grenzwert
24.01.2022 - Der Volkswagen-Konzern hat den von der EU festgelegten CO2-Flottenwert aller verkauften Neuwagen im vergangenen Jahr leicht unterschritten. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Durchschnittswert bei 118,5 Gramm pro Kilometer bei einem Grenzwert von 120 Gramm. Das ist vor allem dem gestiegenen Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen zu verdanken. 17,2 Prozent aller ausgelieferten Modelle des Konzern waren Elektroautos und Plug-in Hybride. Bentley und Lamborghini mit ihren realtiv hohen Verbräuchen werden einzeln bewertet und sind deshalb nicht berücksichtigt. Die Kernmarke VW kam auf 113 Gramm CO2 bei einem Zielwert von 119 Gramm. (aum)
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Die USA denken nicht daran, Verbrenner zu verbieten
23.01.2022 - Sie gilt als Kilmapäpstin der USA, die Elektromobilität ist ihr ein Herzensanliegen: Diese Woche nutzte Gina McCarthy, die Klimaberaterin des Weißen Hauses, die Autoshow in Washington, DC, um eine flammende Rede für Elektroautos zu halten. Vor Journalisten und Händlern skizzierte sie die angeblichen Vorzüge der Technologie in leuchtenden Farben. McCarthy unterstrich die Möglichkeiten ihres „kleinen, aber mächtigen“ Büros und ließ durchblicken, dass sich die Regierung die Elektrifizierung einiges kosten lassen werde. In einem Punkt jedoch blieb McCarthy konservativ: Einem Enddatum für Verbrennungsmotoren erteilte sie eine glasklare Absage.
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