Umwelt - Aktuelle Meldungen

Blasen alte Diesel immer noch zu viel NOx in die Luft?
24.03.2023 - Rechtzeitig zur Sitzung des Europäischen Rats und mit dem Rückenwind des aktuellen Spruchs vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Abschaltvorrichtungen in Abgasanlagen (Thermofenster) meldete sich gestern der International Council on Clean Transportation (ICCT) zu Wort. Die Organisation fordert den Ausbau aller Abschaltvorrichtungen aus Dieselmotoren. Eine Auswertung zahlreicher Abgasdaten aus allen möglichen Quellen hatte nach ICCT-Angaben einen zu hohen Anteil an Stickoxiden (NOx) ergeben. Der Council machte dafür die alten Dieselmotoren ab 2009 verantwortlich, sieht das als weiteren Beweis illegaler Technik und verlangt, alle Abschaltvorrichtungen zu entfernen.
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Aus der Ssangyong wird KG Mobility
23.03.2023 - Aus der Ssangyong Motor Company wird KG Mobility: Nachdem das koreanische Automobilunternehmen im September 2022 von der heimischen KG-Gruppe übernommen wurde, erfolgt nun zum 22. März 2023 die Namensänderung, vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats. Der Name Ssangyong bleibt vorerst erhalten: Auf offiziellen Kommunikationskanälen steht „Ssangyong“ neben „KG Mobility“.
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Wortklauberei (46): Es gibt immer zwei Seiten
22.03.2023 - Heute fordert der BUND die Verkehrsministerkonferenz dazu auf, Mobilität und Klimaschutz nicht gegeneinander auszuspielen. Das ist eine jener zahlreichen Aussagen, die jeder unterschreiben kann, sei er nun für das Elektroauto oder den Schutz des Klimas.
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Leicht verdiente Hunderte für Elektroautobesitzer
22.03.2023 - Besitzer von Elektroautos können sich jedes Jahr wieder eine sogenannte THG-Prämie sichern, indem sie das von ihnen eingesparte Treibhausgas „weiterverkaufen“ alle, die damit die Emissionen ihrer Produkte ausgleichen wollen. So lassen sich rund dreihundert Euro pro Jahr verdienen. Doch nicht alle E-Autofahrer wissen, wie man an die Prämie kommt und in welcher Höhe – Grund genug, einigen Fragen hierzu nachzugehen.
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Kommentar: Fairness und fahrlässig
22.03.2023 - Wenn der Staub, den das vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wegen des Thermofensters in alten Dieselmotoren aufwirbelte, sich legt, werden wir vor deutschen Gerichten Diskussionen und den Begriff „Fahrlässig“ erleben. Das wird spannend. Denn unser Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), nach dem deutsche Gerichte nun die Klagen in Deutschland betrachten müssen, legt fest im § 276 (2): „Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr (gemeint ist der Warenverkehr – die Redaktion) erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.“ Bei technische Regeln kann es aber zwei Richtungen der Fahrlässigkeit geben: zu viel und zu wenig.
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EuGH-Urteil: Droht eine Klagewelle?
22.03.2023 - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, die Abmahnvereine frohlocken: Ein neues Urteil scheint den Weg für umfangreiche neue Klagen gegen Autohersteller freizumachen. Der Besitzer eines gebraucht gekauften Mercedes C 220 CDI hatte eine angeblich unzulässige Abschaltvorrichtung moniert; sie fährt bei bestimmten Temperaturen die Abgasreinigung herunter, unter anderem um den Motor vor Schäden zu schützen.
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Mahle erreicht gutes Klima-Rating
21.03.2023 - Die gemeinnützige Nachhaltigkeitsorganisation Carbon Disclosure Project (CDP) hat den Mahle für seine Aktivitäten beim Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet: Beim CDP-Rating 2022 erhielt der Konzern im Bereich Klimaschutz („Climate Change“) die Note „B“. Im Bereich Wasserversorgung („Water Security“) verbesserte sich die Note gegenüber dem Vorjahr auf „B-“.
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Die Top Ten der Woche bei der Autoren-Union Mobilität
13.03.2023 - Wir sind Zeuge eines seltenen Prozesses. Als vor Jahren alles begann, standen zwei Forderungen an den klimafreundlichen Verkehr der Zukunft nebeneinander: Elektroautos und klimaneutrale Kraftstoffe, nachzulesen in diversen Satzungen und Leitsätzen der inzwischen weit verzweigten Profit- und Non-Profit-Netzwerke von Umweltaktivisten. Dann verschwanden die alternativen Kraftstoffe aus dem Blick. Das Elektroauto geriet zum Dogma. Nach Jahren nun weitet sich der Blick wieder – ganz vorsichtig. Uns bereitet das Zusehen und Berichten besonderes Vergnügen, wie immer, wenn das Rationale die Überhand gewinnt.
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Mit Porsche in Patagonien: Sind e-Fuels eine Alternative?
12.03.2023 - Es ist windig in Punta Arenas, an der Südspitze von Chile. Es bläst kräftig genug, um dem Öffnen der Türen meines Porsche Panamera gehörigen Widerstand entgegenzusetzen. Wenn ich nicht aufpasse, schlagen sie mit Wucht wieder zu. Marcelo Daller spricht von einem „Wind von hoher Qualität“: In über 70 Prozent der Zeit ist er durchgängig so stark, dass er die Flügel einer gewaltigen Turbine mit Vehemenz in Bewegung setzen kann. In den verbleibenden 30 Prozent bläst der Wind manchmal zu schwach, meistens aber noch heftiger. Bei mehr als 90 km/h (Beaufort 10) schaltet sich die Turbine ab.
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Eine neue Mobilitätskultur muss her
08.03.2023 - Moderne Technik von der Elektromobilität bis zur Digitalisierung wird allein nicht ausreichen, um die Verkehrswende zur Klimaneutralität bis zum Jahr 20245 einzuläuten. Für die Transformation muss sich auch die individuelle und gesellschaftliche Einstellung ändern. Mit anderen Worten: Eine neue Mobilitätskultur ist nötig. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech), die im Rahmen des Projekts „Integrierte Stadtentwicklung und Mobilitätsplanung“ entstanden ist.
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EMBARGO 8 MÄERZ 0001 - Ferrari Purosangue: Das Vollblut aus Maranello
07.03.2023 - Purosangue, italienisch für Vollblut – schon mit dem Namen macht Ferrari klar: Hier ist kein Kaltblüter für schweres Geläuf entstanden, sondern ein Rennpferd. „Das ist kein SUV, das ist ein Supercar mit mehr Bodenfreiheit“, betont man bei Ferrari. Und es ist der erste Ferrari mit vier Türen. Tatsächlich kommen beim Purosangue wohl noch weniger Menschen auf die Idee, damit ins Gelände zu fahren, als mit den SUVs von Lamborghini, Bentley oder Porsche.
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Aus der Wallbox kommt nur grüner Strom
07.03.2023 - In Deutschland wurde laut Kraftfahrtbundesamt nun die Marke von einer Million zugelassener E-Autos geknackt. Eine Berechnung von Eon und „Energy Brainpool“ analysiert das CO2-Einsparpotenzial beim Betrieb heute und in Zukunft. Die Untersuchung zeigt, dass die eine Million zugelassenen E-Autos selbst mit dem aktuell noch von fossilen Energieträgern stark beeinflussten Strommix pro Jahr 730.000 Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zu Verbrennern einsparen. Das entspricht etwa 0,05 Prozent des CO2-Ausstoßes im gesamten Straßenverkehr.
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