18.09.2023 - Als weltweit erster Motorradhersteller hat Ducati 2020 die Radartechnik aufs Motorrad gebracht und die adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie einen Toter-Winkel-Warner eingeführt. Als Mitglied des Connected Motorcycle Consortium hat die Marke nun die nächsten Schritte an einem Prototyp vorgestellt. Gemeinsam mit Lamborghini, ebenfalls Teil des Audi-Konzerns, stehen dabei Unfallszenarien für Zweiradfahrer im Fokus, bei denen das Motorrad von entgegenkommenden Autos nicht erkannt wird oder bei denen der Motorradfahrer keine Sicht auf das Geschehen vor ihm hat. In beiden Fällen kann die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen (Vehicle-to-Vehicle, V2V) in Verbindung mit den bordeigenen Sensoren dazu beitragen, die Zahl der Unfälle zu verringern.
05.05.2020 - Das Forschungsprojekt 5G Netmobil hat in den vergangenen drei Jahren mit insgesamt 16 Partnern aus Forschung, Mittelstand und Industrie gearbeitet. Nun stellen sie ihre Ergebnisse vor. Das Ministerium für Bildung und Forschung förderte das Forschungsprojekt mit 9,5 Millionen Euro. Die durch das Projekt geschaffenen Grundlagen in den Bereichen Netzwerke, Sicherheit und Kommunikationsprotokolle sind nun die Basis für die Standardisierung, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie erste Serienprojekte der Projektpartner.
15.11.2019 - Hyundai hat auf dem Yeoju Smart Highway in Korea unter realen Verkehrsbedingungen sein erstes Lkw-Platooning getestet. Erprobt wurden das Ein- und Ausschalten der Kolonnenfunktion durch andere Fahrzeuge, gleichzeitige Notbremsung und die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikationstechnologie V2V (Vehicle to Vehicle). Die Höchstgeschwindigkeit betrug aus Sicherheitsgründen 60 km/h. Versuchsträger sind die 40-Tonnen-Lastwagen des Typs X-Cient.
07.08.2019 - Toyota stattet seinen Brennstoffzellenbus Sora mit zusätzlichen Assistenzsystemen aus. Er verfügt jetzt über das vernetzte ITS Connect (Intelligent Transport Systems). Der verbesserte Sora, der noch diesen Monat in Japan eingeführt wird, erhält einen Abbiegeassistenten für Personen im toten Winkel und ein „Emergency Driving Stop System“ (EDSS). Falls der Fahrer beispielsweise ohnmächtig oder anderweitig fahruntauglich wird, können die Passagiere den Bus auf Knopfdruck stoppen. Er bremst dann selbstständig ab, rote Warnleuchten und Warnhinweise informieren die Insassen über den Notfall. Andere Fahrzeuge und Passanten werden per Hupe und Warnblinkanlage gewarnt.