01.06.2020 - Der Legende nach skizzieren unkonventionelle Geister ihre neuen Ideen oftmals auf ungewöhnlichem Material. So soll vor ein paar Jahren eine Steuerreform auf einem Bierdeckel das Licht der Welt erblickt haben, und so manche Tischdecke in Nobelrestaurants war angeblich Grundlage für Brückenkonstruktionen oder Stadtpläne – so wird zumindest erzählt. Was allerdings 1997 auf einer Zugfahrt im „Shinkansen“ Express zwischen Tokio und Nagoya in Japan auf einem Briefumschlag entstand, ist kein Märchen, sondern mit dem entsprechenden Dokument belegt: die Entwicklung eines 18-Zylinder-Motors für den späteren Bugatti Veyron 16.4.
30.05.2020 - Vor 40 Jahren präsentierte Audi den ersten Quattro und ging damit in seiner langen Geschichte einen großen Schritt ins Premiumsegment. Anlässlich dieses Jubiläums eröffnet Audi Tradition am Montag,1. Juni 2020, eine bis 28. Februar geöffnete Sonderausstellung im „Audi museum mobile“ unter dem Titel „In Between“ in Ingolstadt: Die Schau zeigt den Weg des Audi Quattro von der Vergangenheit bis in die Zukunft und präsentiert eine Fülle von Studien und Motorsport-Zeitzeugen der vergangenen 40 Jahre.
29.05.2020 - Plug-in-Hybridfahrzeuge sind nicht per se umweltfreundlicher als reine Verbrenner. Das stellt der ADAC nach einer Untersuchung fest, bei die CO2-Emissionen von PHEV-Modellen ermittelt und vergleichbaren Modellen mit klassischem Antrieb gegenübergestellt wurden. Je nach Motorisierung und Fahrverhalten kann ein Plug-in-Hybrid sogar einen höheren CO2-Ausstoß haben bzw. mehr Kraftstoff verbrauchen als ein vergleichbarer Diesel oder Benziner, so der Automobilclub.
29.05.2020 - Die Autostadt in Wolfsburg feiert am Pfingstmontag, 1. Juni 2020, ihr 20-jähriges Bestehen. Gefeiert wird das Ereignis an diesem Tag mit freiem Eintritt und kostenfreien kulinarischen Grüßen für die Besucher. Trotz der wegen des Corona-Virus geltenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen lockt die Erlebnis- und Kommunikationswelt des Volkswagen-Konzerns damit am Pfingstwochenende als Ausflugsziel für Familien und ihre Kinder: Vom Automobilmuseum Zeithaus über das „ID. Studio“, das die kommende, vollelektrische VW- ID-Fahrzeugfamilie vorstellt, die Markenpavillons bis hin zu den geöffneten Restaurants gibt es jede Menge zu entdecken und zu genießen. Auch von Weitem wird das Jubiläum sichtbar sein, denn glitzernde Lichter überziehen die Autotürme in den Abendstunden.
28.05.2020 - Karl Bernqvist (45) übernimmt zum 1. Juli als Mitglied des Markenvorstands die Verantwortung des Ressorts Beschaffung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover. Er folgt auf Jörn Hasenfuß, der seit dem 1. Mai den Standort Osnabrück leitet. Zuletzt war Bernqvist für drei Jahre als Managing Director bei Global Truck & Bus Procurement in den USA tätig, einem Joint Venture von Traton und Navistar. Davor leitete er in München bei MAN Truck & Bus den Einkauf „New Projects“.
27.05.2020 - Der Automobilclub ADAC hat fünf Wohnmobil-Konzepte der 3,5-Tonnen-Klasse auf ihre Zuladungskapazitäten untersucht. Dabei wurde das Gewicht einer vierköpfigen Modellfamilie zusammen mit ihrem Reisegepäck mit insgesamt 475 Kilo angesetzt. Innerhalb der fünf Klassen gibt es teils deutliche Unterschiede - und um manche Modelle nutzen zu dürfen, muss die Modellfamilie bei ihrem Gepäck kräftig abspecken.
26.05.2020 - Armin Villinger (58) wird zum 1. Juni Generalbevollmächtigter von Volkswagen-Leasing. Er folgt auf Knut Krösche (51), der zur Volkswagen AG wechselt. Ebenfalls zum 1. Juni 2020 wird auch die Position des Geschäftsführers Back-Office, zuständig für den Finanzbereich von Volkswagen Leasing, neu besetzt. Hendrik Eggers (52) wird Nachfolger von Silke Finger. Sprecher der Geschäftsführung von Volkswagen-Leasing bleibt Jens Legenbauer.
25.05.2020 - Skoda hat die Fertigung im indischen Werk Aurangabad nach der Corona-bedingten Produktionspause wieder aufgenommen. Im Werk Pune werden ebenfalls die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. In beiden Fabriken wurden umfassende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Belegschaft bestmöglich vor dem Covid-19-Virus zu zu schützen.
25.05.2020 - „Die ich rief, die Geister Werd’ ich nun nicht los.“ So wie Goethes Zauberlehrling mag sich auch der eine oder andere Chef der internationalen Automobilindustrie fühlen. Gerät den Top-Managern der Dieselskandal, der im September 2015 mit Volkswagen seinen unrühmlichen Anfang nahm, möglicherweise außer Kontrolle? Das wäre schlecht für das Ansehen der Hersteller, um das es ohnehin nicht zum Besten bestellt ist, und schlecht für die Akzeptanz eines Motors, ohne den die ambitionierten nationalen und europäischen Klimaschutzziele noch lange nicht zu erreichen sein werden.
22.05.2020 - SUV sind groß. SUV haben dicke Motoren. SUV saufen zu viel Sprit. Und doch wollen alle die rollenden Hochsitze fahren. Auf dem deutschen Markt stellen sie inzwischen mit knapp einem Drittel der Neuzulassungen das stärkste Segment und sind an der bislang dominierenden Golf-Klasse vorbeigezogen. Doch SUV ist nicht gleich SUV. Für diejenigen, die angesichts des schlechten Öko-Image das Gewissen beißt, gibt‘s inzwischen reichlich Alternativen.
21.05.2020 - Angesichts der Auswirkungen des Corona-Virus verlängert das Volkswagen-Automuseum an der Dieselstraße in Wolfsburg die Laufzeit der wieder geöffneten Sonderausstellung „Alleskönner. 70 Jahre Bulli-Republik Deutschland“ bis zum Jahresende 2020. Zurzeit finden noch letzte Abstimmungen mit den zahlreichen Leihgebern der Exponate über die Marken des VW-Konzerns hinaus statt.
19.05.2020 - Gegen eine Geldauflage von neun Millionen Euro wird kein Strafverfahren gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch einleiten. Im Zusammenhang mit der Dieselaffäre hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen die beiden Spitzenmanager erhoben. Ihnen war vorgeworfen worden, von der Manipulation der Abgassoftware in den USA gewusst zu haben, ohne die Aktionäre frühzeitig zu informieren. Die Rechtsanwälte seitens Volkswagen hatten diesem Vorwurf widersprochen. Die Anleger seien rechtzeitig ins Bild gesetzt worden. Die Dimension der Affäre sei erst nach und nach sichtbar geworden. Diese Einschätzung vertritt auch Volkswagen selbst. Der Konzern will Medienberichten zufolge daher die Geldauflage von 4,5 Millionen Euro pro Kopf auch selbst übernehmen. Mit der Zahlung wird es kein Gerichtsverfahren geben.